Polizeieinsatz Erneuter Brand bei Hameln: Polizei fahndet mit Hubschrauber Nach einem erneuten Feuer in der Nähe von Hameln fahndet die Polizei mit einem Hubschrauber nach dem möglichen Brandstifter. Am Mittwoch brannte nach Polizeiangaben im Flecken Salzhemmendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont) eine Grillhütte. In den vergangenen vier Wochen habe es in einem Waldstück sowie der näheren Umgebung neun Brände gegeben. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Die Holzhütte brannte komplett ab. Der Sachschaden wird den Beamten zufolge auf mindestens 50.000 Euro geschätzt. Ein Mitarbeiter des Bauhofes hatte das Feuer am Mittag entdeckt. Die brennende Grillhütte verursachte eine große Rauchwolke, die bereits von weitem zu sehen war. Die Einsatzkräfte brachten die Flammen schnell unter Kontrolle. «Durch die hohe Anzahl der Einsätze in kurzer Zeit kommen unsere Kameraden an die Belastungsgrenze», sagte ein Sprecher der Feuerwehr. «Die Angst in der Bevölkerung ist groß.» Bei dem Brand eines Einfamilienhauses in Salzhemmendorf vor einigen Tagen geht die Polizei unterdessen nicht von Brandstiftung aus. Um nach dem mutmaßlichen Brandstifter zu suchen, wurden am Mittwoch zahlreiche Polizeikräfte aus Bad Münder, Hameln, Coppenbrügge, Salzhemmendorf und Elze zusammengezogen. Die Ermittler hoffen jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
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Erneuter Brand bei Hameln: Polizei fahndet mit Hubschrauber

© Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Nach einem erneuten Feuer in der Nähe von Hameln fahndet die Polizei mit einem Hubschrauber nach dem möglichen Brandstifter. Am Mittwoch brannte nach Polizeiangaben im Flecken Salzhemmendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont) eine Grillhütte. In den vergangenen vier Wochen habe es in einem Waldstück sowie der näheren Umgebung neun Brände gegeben. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Die Holzhütte brannte komplett ab. Der Sachschaden wird den Beamten zufolge auf mindestens 50.000 Euro geschätzt. Ein Mitarbeiter des Bauhofes hatte das Feuer am Mittag entdeckt.

Die brennende Grillhütte verursachte eine große Rauchwolke, die bereits von weitem zu sehen war. Die Einsatzkräfte brachten die Flammen schnell unter Kontrolle. «Durch die hohe Anzahl der Einsätze in kurzer Zeit kommen unsere Kameraden an die Belastungsgrenze», sagte ein Sprecher der Feuerwehr. «Die Angst in der Bevölkerung ist groß.» Bei dem Brand eines Einfamilienhauses in Salzhemmendorf vor einigen Tagen geht die Polizei unterdessen nicht von Brandstiftung aus.

Um nach dem mutmaßlichen Brandstifter zu suchen, wurden am Mittwoch zahlreiche Polizeikräfte aus Bad Münder, Hameln, Coppenbrügge, Salzhemmendorf und Elze zusammengezogen. Die Ermittler hoffen jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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