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Brauchtum Gäste spenden rund 554.000 Euro bei Bremer Eiswettfest Mit einer Spendensumme von rund 554.000 Euro für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist das Festmahl der Bremer Eiswette zu Ende gegangen. Das teilte der Bremer Eiswettverein am Sonntag mit. Damit hat sich die Summe im Vergleich zum Vorjahr erhöht, 2022 waren es rund 480.000 Euro. Zur traditionellen Veranstaltung kamen am Samstag rund 750 Gäste im Congress Centrum der Hansestadt zusammen. Erstmals wurden Frauen als sogenannte Genossinnen aufgenommen - es gibt drei Novizinnen. Fast zwei Jahrhunderte lang durften überhaupt nur Männer bei der Veranstaltung dabei sein, vor drei Jahren waren Frauen erstmals als Gäste erlaubt. Eiswettgenossen und -genossinnen dürfen selbst Gäste zu der traditionellen Benefizveranstaltung einladen. In diesem Jahr seien zehn Prozent der Gäste weiblich, hieß es. Die Öffnung der Eiswettgemeinschaft für Frauen erfolgte nach politischem Druck. Als Bremens damaliger Regierungschef Carsten Sieling seine Teilnahme im Jahr 2019 wegen einer Trauerfeier absagte, bekam seine Vertreterin, die damalige Bürgermeisterin Karoline Linnert, keine Einladung. Sieling forderte daraufhin, die Regularien zu überdenken. Das Menü und die Reden seien nach einem strengen Ablaufplan getaktet, sagte der Präsident der Eiswette, Patrick Wendisch. Die traditionelle Deutschland/Bremen-Rede hielt in diesem Jahr als Ehrengast der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU). Beim Eiswettfest treffen sich immer am dritten Samstag im Januar Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft, um zu essen, zu trinken und Reden zu halten. Zudem werden Spenden für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gesammelt. Das Geld ist in jedem Jahr die größte Einzelspende für die Seenotretter. Die Veranstaltung folgt auf die Eiswettprobe, bei der jährlich am 6. Januar geprüft wird, ob die Weser zugefroren ist oder nicht.
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Gäste spenden rund 554.000 Euro bei Bremer Eiswettfest

Blick in den Saal während des Eiswettfestes im Congress Centrum Bremen. © Karsten Klama/dpa

Mit einer Spendensumme von rund 554.000 Euro für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist das Festmahl der Bremer Eiswette zu Ende gegangen. Das teilte der Bremer Eiswettverein am Sonntag mit. Damit hat sich die Summe im Vergleich zum Vorjahr erhöht, 2022 waren es rund 480.000 Euro. Zur traditionellen Veranstaltung kamen am Samstag rund 750 Gäste im Congress Centrum der Hansestadt zusammen.

Erstmals wurden Frauen als sogenannte Genossinnen aufgenommen - es gibt drei Novizinnen. Fast zwei Jahrhunderte lang durften überhaupt nur Männer bei der Veranstaltung dabei sein, vor drei Jahren waren Frauen erstmals als Gäste erlaubt. Eiswettgenossen und -genossinnen dürfen selbst Gäste zu der traditionellen Benefizveranstaltung einladen.

In diesem Jahr seien zehn Prozent der Gäste weiblich, hieß es. Die Öffnung der Eiswettgemeinschaft für Frauen erfolgte nach politischem Druck. Als Bremens damaliger Regierungschef Carsten Sieling seine Teilnahme im Jahr 2019 wegen einer Trauerfeier absagte, bekam seine Vertreterin, die damalige Bürgermeisterin Karoline Linnert, keine Einladung. Sieling forderte daraufhin, die Regularien zu überdenken.

Das Menü und die Reden seien nach einem strengen Ablaufplan getaktet, sagte der Präsident der Eiswette, Patrick Wendisch. Die traditionelle Deutschland/Bremen-Rede hielt in diesem Jahr als Ehrengast der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU).

Beim Eiswettfest treffen sich immer am dritten Samstag im Januar Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft, um zu essen, zu trinken und Reden zu halten. Zudem werden Spenden für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gesammelt. Das Geld ist in jedem Jahr die größte Einzelspende für die Seenotretter. Die Veranstaltung folgt auf die Eiswettprobe, bei der jährlich am 6. Januar geprüft wird, ob die Weser zugefroren ist oder nicht.


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