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Ukraine-Krieg Datenträger auf Luxusjacht «Dilbar» sichergestellt Ermittler haben am Mittwoch die Durchsuchung auf der bei Bremen festgesetzten russischen Luxusjacht «Dilbar» fortgesetzt. Es seien bereits Datenträger und Unterlagen sichergestellt worden, die nun auszuwerten seien, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main. Die Luxusjacht, die der Schwester des russischen Oligarchen Alischer Usmanow gehören soll, war im April auf Basis der EU-Sanktionen wegen des Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine festgesetzt worden. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hält das Geldwäscheverfahren in ihren Händen. Usmanow steht im Verdacht, 2017 bis 2022 mehrere Transaktionen veranlasst zu haben, um die Herkunft von Geldern zu verschleiern, hieß es von den Ermittlern. Es bestehe der Verdacht, dass die verschobenen Gelder aus Straftaten stammten, insbesondere aus Steuerhinterziehungsdelikten, hieß es. Das Volumen der Geldschiebereien soll sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen im mehrstelligen Millionenbetrag bewegen.
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Ukraine-Krieg

Datenträger auf Luxusjacht «Dilbar» sichergestellt

© Jörn Hüneke/TNN/dpa

Ermittler haben am Mittwoch die Durchsuchung auf der bei Bremen festgesetzten russischen Luxusjacht «Dilbar» fortgesetzt. Es seien bereits Datenträger und Unterlagen sichergestellt worden, die nun auszuwerten seien, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main. Die Luxusjacht, die der Schwester des russischen Oligarchen Alischer Usmanow gehören soll, war im April auf Basis der EU-Sanktionen wegen des Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine festgesetzt worden.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hält das Geldwäscheverfahren in ihren Händen. Usmanow steht im Verdacht, 2017 bis 2022 mehrere Transaktionen veranlasst zu haben, um die Herkunft von Geldern zu verschleiern, hieß es von den Ermittlern.

Es bestehe der Verdacht, dass die verschobenen Gelder aus Straftaten stammten, insbesondere aus Steuerhinterziehungsdelikten, hieß es. Das Volumen der Geldschiebereien soll sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen im mehrstelligen Millionenbetrag bewegen.

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