ABO
Region Hannover Böschungsbrand an Bahnschienen entwickelt sich zu Waldbrand Ein Böschungsbrand an einer Bahnstrecke in der Region Hannover ist zu einem Waldbrand geworden. Die Flammen hatten sich am Samstagabend in Hämelerwald nahe Lehrte bei anhaltender Trockenheit und Wind schnell ausbreiten können. Das Feuer war am Sonntag unter Kontrolle - rund 160 Einsatzkräfte waren noch am Brandort, wie ein Sprecher der Feuerwehr Lehrte sagte. Die Flammen waren im an die Böschung angrenzenden Wald vom Boden auf die Baumkronen übergegangen. Ein Problem sei die Löschwasserversorgung gewesen. Die Feuerwehr habe lange Schläuche verlegen müssen und das Wasser von einem Waldsee zum Brandort gepumpt, sagte der Sprecher. Parallel brachten Löschfahrzeuge Wasser. Zudem hätten sich die Einsatzkräfte mit Kettensägen Wege in den Wald bahnen müssen, da es dort viel Totholz gebe. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf Weidetiere und einen Campingplatz. Das Feuer hatte sich bis in den Landkreis Peine ausgebreitet. In der Nacht waren bis zu 450 Feuerwehrleute im Einsatz. Einzelne Abschnitte flammten immer wieder auf, auch am Sonntag gab es noch Glutnester. Die Gesamtfläche des Brandes beträgt nach ersten Schätzungen der Feuerwehr rund 20 Hektar. Die genaue Brandursache war zunächst unklar. Möglicherweise habe der Funkenflug eines vorbeifahrenden Zuges das Feuer ausgelöst, sagte ein Polizeisprecher. Die Böschung liege direkt neben den Bahnschienen an einem Wald. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Anzeige Werbung
Region Hannover

Böschungsbrand an Bahnschienen entwickelt sich zu Waldbrand

© Robert Michael/dpa/Symbolbild

Ein Böschungsbrand an einer Bahnstrecke in der Region Hannover ist zu einem Waldbrand geworden. Die Flammen hatten sich am Samstagabend in Hämelerwald nahe Lehrte bei anhaltender Trockenheit und Wind schnell ausbreiten können. Das Feuer war am Sonntag unter Kontrolle - rund 160 Einsatzkräfte waren noch am Brandort, wie ein Sprecher der Feuerwehr Lehrte sagte. Die Flammen waren im an die Böschung angrenzenden Wald vom Boden auf die Baumkronen übergegangen.

Ein Problem sei die Löschwasserversorgung gewesen. Die Feuerwehr habe lange Schläuche verlegen müssen und das Wasser von einem Waldsee zum Brandort gepumpt, sagte der Sprecher. Parallel brachten Löschfahrzeuge Wasser. Zudem hätten sich die Einsatzkräfte mit Kettensägen Wege in den Wald bahnen müssen, da es dort viel Totholz gebe. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf Weidetiere und einen Campingplatz.

Das Feuer hatte sich bis in den Landkreis Peine ausgebreitet. In der Nacht waren bis zu 450 Feuerwehrleute im Einsatz. Einzelne Abschnitte flammten immer wieder auf, auch am Sonntag gab es noch Glutnester. Die Gesamtfläche des Brandes beträgt nach ersten Schätzungen der Feuerwehr rund 20 Hektar.

Die genaue Brandursache war zunächst unklar. Möglicherweise habe der Funkenflug eines vorbeifahrenden Zuges das Feuer ausgelöst, sagte ein Polizeisprecher. Die Böschung liege direkt neben den Bahnschienen an einem Wald. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Anzeige Werbung
Copyright © Mindener Tageblatt 2023
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema