Unternehmen Althusmann sichert nach Werft-Insolvenz Hilfe zu Nach der Insolvenz der Emder Werft Fosen Yard hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann die Hilfe der Landesregierung zugesichert. Es müsse nun darum gehen, einen Investor zu finden, der die Werft mit einem tragfähigen Konzept in Zukunft führen kann, sagte der stellvertretende Ministerpräsident laut Mitteilung nach einem Gespräch mit Vertretern der Werft, der Stadt und der IG Metall in Emden am Donnerstag. «Als Land werden wir einen potenziellen Investor nach Kräften unterstützen, etwa mit Landesbürgschaften oder einzelbetrieblichen Investitionsförderungen.» Für eine Nachfolge kommt es laut Althusmann auch darauf an, eine Lösung bei dem Werftgelände zu finden. Denn hohe Mietzahlungen hätten dazu beigetragen, dass der Werft am Ende das Kapital fehlte. «Hier werden wir gemeinsam mit dem Oberbürgermeister von Emden und Vertretern von Nports mit dem Vermieter Gespräche führen», sagte der CDU-Politiker. Oberstes Ziel müsse es sein, den Werftstandort Emden und die rund 100 Arbeitsplätze zu erhalten. Die aus den traditionsreichen Nordseewerken hervorgegangenen Werft mit 96 Beschäftigten hatte am 1. Juni beim Amtsgericht Aurich einen Insolvenzantrag gestellt. Fosen Yard gehört zur norwegischen Fosen-Gruppe. Der norwegische Schiffsbauer hatte die Werft nach einer Insolvenzanmeldung 2019 übernommen. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass erste Gespräche mit potenziellen Investoren liefen.
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Althusmann sichert nach Werft-Insolvenz Hilfe zu

© Michael Matthey/dpa/Bildarchiv

Nach der Insolvenz der Emder Werft Fosen Yard hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann die Hilfe der Landesregierung zugesichert. Es müsse nun darum gehen, einen Investor zu finden, der die Werft mit einem tragfähigen Konzept in Zukunft führen kann, sagte der stellvertretende Ministerpräsident laut Mitteilung nach einem Gespräch mit Vertretern der Werft, der Stadt und der IG Metall in Emden am Donnerstag. «Als Land werden wir einen potenziellen Investor nach Kräften unterstützen, etwa mit Landesbürgschaften oder einzelbetrieblichen Investitionsförderungen.»

Für eine Nachfolge kommt es laut Althusmann auch darauf an, eine Lösung bei dem Werftgelände zu finden. Denn hohe Mietzahlungen hätten dazu beigetragen, dass der Werft am Ende das Kapital fehlte. «Hier werden wir gemeinsam mit dem Oberbürgermeister von Emden und Vertretern von Nports mit dem Vermieter Gespräche führen», sagte der CDU-Politiker. Oberstes Ziel müsse es sein, den Werftstandort Emden und die rund 100 Arbeitsplätze zu erhalten.

Die aus den traditionsreichen Nordseewerken hervorgegangenen Werft mit 96 Beschäftigten hatte am 1. Juni beim Amtsgericht Aurich einen Insolvenzantrag gestellt. Fosen Yard gehört zur norwegischen Fosen-Gruppe. Der norwegische Schiffsbauer hatte die Werft nach einer Insolvenzanmeldung 2019 übernommen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass erste Gespräche mit potenziellen Investoren liefen.


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