Hannover Zwei Männer bei Messerattacken lebensgefährlich verletzt Bei Auseinandersetzungen im Raum Hannover sind ein 25- und ein 18-Jähriger mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei nahm in beiden Fällen die mutmaßlichen Täter fest. Der 25-Jährige erlitt bei einem Streit mit einem 16-Jährigen in Hannover Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers. Es bestand Lebensgefahr. Das Opfer wurde noch in der Nacht operiert, teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit. Die beiden Kontrahenten waren am Samstagabend aus bislang ungeklärter Ursache aneinander geraten. Der 16-Jährige zückte nach Polizeiangaben ein Messer und griff den Älteren an. Polizisten kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den Schwerstverletzten. Der Tatverdächtige flüchtete nach dem Angriff, konnte aber ein paar Straßen weiter gefasst werden. Die Beamten stellten auch die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, sicher. Der 16-Jährige kam noch am Sonntag bis auf weiteres in Untersuchungshaft. Die Tat ereignete sich nach Angaben des Sprechers in Höhe einer Stadtbahnhaltestelle - die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls. Wenige Stunden später wurde ein 18-Jähriger am Altwarmbüchener See in Isernhagen lebensgefährlich verletzt. Er war in der Nacht zum Sonntag zunächst mit einem anderen jungen Mann in einen verbalen Streit geraten, teilte die Polizei mit. Es kam zu einer Rangelei, in die sich ein weiterer Mann einmischte. Er schlug den 18-Jährigen mit einer Glasflasche. Kurz darauf erlitt der junge Mann eine Stichverletzung. Das Opfer kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus und wurde noch in der Nacht operiert. Nach einer Fahndung nahm die Polizei in Tatortnähe zwei 19 und 20 Jahre alte Tatverdächtige fest. Zudem beschlagnahmten die Einsatzkräfte ein Messer. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, war zunächst noch unklar. Weshalb es zu dem Streit kam, ist ebenfalls noch nicht geklärt. Die Polizei sucht Zeugen und leitete gegen die beiden Verdächtigen Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ein. Sie sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.
Hannover

Zwei Männer bei Messerattacken lebensgefährlich verletzt

© Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Bei Auseinandersetzungen im Raum Hannover sind ein 25- und ein 18-Jähriger mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei nahm in beiden Fällen die mutmaßlichen Täter fest.

Der 25-Jährige erlitt bei einem Streit mit einem 16-Jährigen in Hannover Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers. Es bestand Lebensgefahr. Das Opfer wurde noch in der Nacht operiert, teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit. Die beiden Kontrahenten waren am Samstagabend aus bislang ungeklärter Ursache aneinander geraten. Der 16-Jährige zückte nach Polizeiangaben ein Messer und griff den Älteren an.

Polizisten kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den Schwerstverletzten. Der Tatverdächtige flüchtete nach dem Angriff, konnte aber ein paar Straßen weiter gefasst werden. Die Beamten stellten auch die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, sicher. Der 16-Jährige kam noch am Sonntag bis auf weiteres in Untersuchungshaft. Die Tat ereignete sich nach Angaben des Sprechers in Höhe einer Stadtbahnhaltestelle - die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls.

Wenige Stunden später wurde ein 18-Jähriger am Altwarmbüchener See in Isernhagen lebensgefährlich verletzt. Er war in der Nacht zum Sonntag zunächst mit einem anderen jungen Mann in einen verbalen Streit geraten, teilte die Polizei mit. Es kam zu einer Rangelei, in die sich ein weiterer Mann einmischte. Er schlug den 18-Jährigen mit einer Glasflasche. Kurz darauf erlitt der junge Mann eine Stichverletzung. Das Opfer kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus und wurde noch in der Nacht operiert.

Nach einer Fahndung nahm die Polizei in Tatortnähe zwei 19 und 20 Jahre alte Tatverdächtige fest. Zudem beschlagnahmten die Einsatzkräfte ein Messer. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, war zunächst noch unklar. Weshalb es zu dem Streit kam, ist ebenfalls noch nicht geklärt. Die Polizei sucht Zeugen und leitete gegen die beiden Verdächtigen Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ein. Sie sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.


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