Zoll findet in Bad Oeynhausen Rekordmenge Kokain Bad Oeynhausen/Bielefeld (mt/zim). Das Hauptzollamt Bielefeld hat in Bad Oeynhausen eine Rekordmenge an Kokain sichergestellt. Insgesamt 30 Pakete mit einem Gesamtgewicht von gut 33 Kilogramm fanden die Beamten in einem Auto mit bulgarischem Kennzeichen. „Das ist die größte Menge Kokain, die von Zöllnern des Hauptzollamts Bielefeld jemals gefunden wurde und damit ein großer Erfolg im Kampf gegen den Rauschgiftschmuggel in unserer Region“, sagte Pressesprecherin Kirsten Schüler. So sei verhindert worden, dass die Drogen auf dem Schwarzmarkt für rund 2,5 Millionen Euro verkauft werden konnten. Gefunden hatten die Zollbeamten die Drogen bereits Anfang März. Am Abend des 7. März wählten die Beamten auf der Verbindung zwischen A30 und A2 ein Auto mit bulgarischem Kennzeichen für eine Zollkontrolle aus. Erst nach mehrmaliger Aufforderung durch das Anhaltesignal und durch Gesten der Beamten kam der Fahrer der Aufforderung anzuhalten zögernd nach, heißt es in der Pressemitteilung des Zollamtes. Der Fahrer habe sehr nervös gewirkt. Die Zöllner beschlossen, das Fahrzeug genauer in Augenschein zu nehmen. Nach Entfernen der Kofferraummatte erkannten sie, dass um den Rand der Reserveradmulde eine Folie verklebt und diese unsauber überlackiert worden war. Nachdem sie die Rücksitzbank umgeklappt und einen Styroporblock entfernt hatten, wurde im Schein der Taschenlampe ein extra geschaffener Hohlraum sichtbar, der offensichtlich mehrere in grüne Folie eingewickelte Pakete beherbergte. Der vor Ort durchgeführte Drogenschnelltest zeigte an, dass es sich um Kokain handelte. Der Fahrer soll es aus Holland geholt haben. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Der mutmaßliche Rauschgiftschmuggler wurde festgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld.

Zoll findet in Bad Oeynhausen Rekordmenge Kokain

© Foto: Hauptzollamt Bielefeld

Bad Oeynhausen/Bielefeld (mt/zim). Das Hauptzollamt Bielefeld hat in Bad Oeynhausen eine Rekordmenge an Kokain sichergestellt. Insgesamt 30 Pakete mit einem Gesamtgewicht von gut 33 Kilogramm fanden die Beamten in einem Auto mit bulgarischem Kennzeichen. „Das ist die größte Menge Kokain, die von Zöllnern des Hauptzollamts Bielefeld jemals gefunden wurde und damit ein großer Erfolg im Kampf gegen den Rauschgiftschmuggel in unserer Region“, sagte Pressesprecherin Kirsten Schüler. So sei verhindert worden, dass die Drogen auf dem Schwarzmarkt für rund 2,5 Millionen Euro verkauft werden konnten.

Gefunden hatten die Zollbeamten die Drogen bereits Anfang März. Am Abend des 7. März wählten die Beamten auf der Verbindung zwischen A30 und A2 ein Auto mit bulgarischem Kennzeichen für eine Zollkontrolle aus. Erst nach mehrmaliger Aufforderung durch das Anhaltesignal und durch Gesten der Beamten kam der Fahrer der Aufforderung anzuhalten zögernd nach, heißt es in der Pressemitteilung des Zollamtes. Der Fahrer habe sehr nervös gewirkt.

Die Zöllner beschlossen, das Fahrzeug genauer in Augenschein zu nehmen. Nach Entfernen der Kofferraummatte erkannten sie, dass um den Rand der Reserveradmulde eine Folie verklebt und diese unsauber überlackiert worden war. Nachdem sie die Rücksitzbank umgeklappt und einen Styroporblock entfernt hatten, wurde im Schein der Taschenlampe ein extra geschaffener Hohlraum sichtbar, der offensichtlich mehrere in grüne Folie eingewickelte Pakete beherbergte.

Der vor Ort durchgeführte Drogenschnelltest zeigte an, dass es sich um Kokain handelte. Der Fahrer soll es aus Holland geholt haben. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Der mutmaßliche Rauschgiftschmuggler wurde festgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld.

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