Windrad eingeknickt Starker Sturm setzt zu Altenbeken (nw/faa). Es war zwar kein Orkan, aber der starke Sturm hat am Samstag ausgereicht: Zwei Rotorblätter einer 600-Watt-Maschine im Windpark Buke (Kreis Paderborn) sind eingeknickt. Verletzt wurde bei dem Flügelschaden glücklicherweise niemand. "Wir haben aber vorsichtshalber den Wirtschaftsweg gesperrt", sagt Johannes Lackmann, Geschäftsführer der Buker Windkraft GmbH. Die abgefallenen Teile der Blätter liegen noch im Acker. Bei der immer noch stürmischen Lage wäre es zu gefährlich, die losen Teile am Windrad abzumontieren.Zu dem Vorfall kam es durch einen Mangel an den je 800 Kilogramm schweren Rotorblättern aus Glasfaser-Kunststoff, die 1994 an einer der ersten Anlagen im Windpark montiert wurden. "Bei zunehmendem Alter können Schäden auftreten, deshalb war bereits vorher geplant, die Maschine zu repowern", sagte Lackmann weiter. Im März soll die Anlage nun zurückgebaut sein.

Windrad eingeknickt

In 50 Metern Höhe: Lose Teile baumeln an dem zerstörten Windrad. Foto (nw): Rohlf
In 50 Metern Höhe: Lose Teile baumeln an dem zerstörten Windrad. Foto (nw): Rohlf

Altenbeken (nw/faa). Es war zwar kein Orkan, aber der starke Sturm hat am Samstag ausgereicht: Zwei Rotorblätter einer 600-Watt-Maschine im Windpark Buke (Kreis Paderborn) sind eingeknickt. Verletzt wurde bei dem Flügelschaden glücklicherweise niemand. "Wir haben aber vorsichtshalber den Wirtschaftsweg gesperrt", sagt Johannes Lackmann, Geschäftsführer der Buker Windkraft GmbH. Die abgefallenen Teile der Blätter liegen noch im Acker. Bei der immer noch stürmischen Lage wäre es zu gefährlich, die losen Teile am Windrad abzumontieren.

Zu dem Vorfall kam es durch einen Mangel an den je 800 Kilogramm schweren Rotorblättern aus Glasfaser-Kunststoff, die 1994 an einer der ersten Anlagen im Windpark montiert wurden. "Bei zunehmendem Alter können Schäden auftreten, deshalb war bereits vorher geplant, die Maschine zu repowern", sagte Lackmann weiter. Im März soll die Anlage nun zurückgebaut sein.

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