Wie eine Fleischerei davon profitiert, nicht mit Tönnies zu arbeiten Heidi Froreich Bad Oeynhausen. In der Großschlachterei Tönnies steht alles still. Die coronabedingte Schließung des Betriebs hat aber keine Auswirkungen auf die Firma Timmerberg und ihre Kunden. "Wir haben keine Geschäftsbeziehung zu Tönnies", erklärt Dirk Timmerberg, Inhaber der einzigen Bad Oeynhausener Fleischerei. Wobei der Fleischermeister Wert darauf legt, dass er diese Geschäftsbeziehung "auch nie gehabt" habe. Er beziehe seine Ware schon seit vielen Jahren von der Firma Gocksch aus Herford. Die genieße in der Branche einen guten Ruf. "Die Schlachttiere kommen alle aus 60 Kilometer Umkreis, also aus der Region", nennt er ein für ihn - neben der Qualität - wichtiges Kriterium. Biofleisch hat Timmerberg derzeit nicht im Angebot - und das wird sich voraussichtlich auch nicht ändern. In seinem Geschäft stehe in der Ladentheke zu wenig Platz zur Verfügung, schließlich müssten die Bio-Produkte deutlich erkennbar und eben getrennt, aber zusätzlich zu Produkten aus herkömmlicher Zucht, präsentiert werden. Unabhängig von der eigenen Belieferung befürchtet der Fleischermeister allerdings grundsätzliche Probleme für die gesamte Branche. "Was passiert mit den Tieren, wenn jetzt auf lange Zeit ein so großer Schlachtbetrieb wie Tönnies ausfällt?". Er selbst kann jedenfalls nicht helfen, in seinem Betrieb wird schon seit Jahren nicht mehr geschlachtet.

Wie eine Fleischerei davon profitiert, nicht mit Tönnies zu arbeiten

Timmerberg bietet ganz normal seine Produkte an und hat nichts mit Tönnies zu tun. © Pixabay

Bad Oeynhausen. In der Großschlachterei Tönnies steht alles still. Die coronabedingte Schließung des Betriebs hat aber keine Auswirkungen auf die Firma Timmerberg und ihre Kunden. "Wir haben keine Geschäftsbeziehung zu Tönnies", erklärt Dirk Timmerberg, Inhaber der einzigen Bad Oeynhausener Fleischerei.

Wobei der Fleischermeister Wert darauf legt, dass er diese Geschäftsbeziehung "auch nie gehabt" habe. Er beziehe seine Ware schon seit vielen Jahren von der Firma Gocksch aus Herford. Die genieße in der Branche einen guten Ruf. "Die Schlachttiere kommen alle aus 60 Kilometer Umkreis, also aus der Region", nennt er ein für ihn - neben der Qualität - wichtiges Kriterium.

Dirk Timmberg führt den Familienbetrieb an der Detmolder Straße. - © privat
Dirk Timmberg führt den Familienbetrieb an der Detmolder Straße. - © privat

Biofleisch hat Timmerberg derzeit nicht im Angebot - und das wird sich voraussichtlich auch nicht ändern. In seinem Geschäft stehe in der Ladentheke zu wenig Platz zur Verfügung, schließlich müssten die Bio-Produkte deutlich erkennbar und eben getrennt, aber zusätzlich zu Produkten aus herkömmlicher Zucht, präsentiert werden.

Unabhängig von der eigenen Belieferung befürchtet der Fleischermeister allerdings grundsätzliche Probleme für die gesamte Branche. "Was passiert mit den Tieren, wenn jetzt auf lange Zeit ein so großer Schlachtbetrieb wie Tönnies ausfällt?". Er selbst kann jedenfalls nicht helfen, in seinem Betrieb wird schon seit Jahren nicht mehr geschlachtet.

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