Bad Oeynhausen Weihnachtsmarkt Bad Oeynhausen findet statt - mit unerfreulichen Einschränkungen Bad Oeynhausen. Die gute Nachricht: Es soll auch in diesem Corona-Jahr einen Weihnachtsmarkt in Bad Oeynhausen geben. Die schlechte Nachricht: Auf die Eisbahn werden die Besucher diesmal verzichten müssen. Dafür aber wird der Kurpark in das Marktgeschehen einbezogen, Gebäude und Bäume in ein Meer von Lichtern getaucht, wie Staatsbad-Geschäftsführerin Beate Krämer am Donnerstag erläuterte. Zwischenzeitlich habe es so ausgesehen, als wäre ein Weihnachtsmarkt angesichts der Corona-Pandemie in diesem Jahr undenkbar. "Aber wir müssen doch was machen", sagte sich Beate Krämer, die seit Januar Geschäftsführerin der Staatsbad-GmbH ist. "Wir haben so viele Bürger, so viele Kurgäste, denen wir in der Vorweihnachtszeit etwas bieten wollen." Angesichts der Einschränkungen und Vorschriften durch Corona sei aber früh klar gewesen: "Wir müssen in die Fläche gehen." Nur so können Abstands- und Hygiene-Regeln eingehalten werden. Zu diesen Regeln gehört: An jeder Glühweinbude, jedem Würstchenstand, überall dort, wo es etwas zu Verzehren gibt, muss ein abgetrennter Sitzbereich eingerichtet werden. "Dort gelten dieselben Vorschriften wie in der normalen Gastronomie", berichtet Krämer. Das aber erfordert weit mehr Platz für die Stände. Folge: In der Klosterstraße wird es in diesem Jahr keine Weihnachtsmarkt-Buden geben. "Dort ist es dafür einfach zu eng", sagt Beate Krämer. Dafür soll der Kurpark in den Markt mit einbezogen werden. Vor der Wandelhalle und an der Hauptachse des Parks bis hoch zum Kaiserpalais sollen Marktstände aufgebaut werden. Vor allem aber soll der Kurpark in ein besonderes Licht getaucht werden. "Alle Gebäude im Kurpark und rund 20 der prägenden Bäume werden mit Lichtern versehen", beschreibt Krämer den Plan. Dazu kommen einzelne besondere Lichtelemente, die im Park verteilt werden. Nicht bunt soll der Park leuchten, sondern schlicht und stilvoll. "So, wie es zum Kurpark passt", sagt Krämer. Das Konzept stammt von der österreichischen Agentur KM Concept, die auch die Beleuchtungselemente liefern und montieren wird. Leuchtende "Sternentore" sollen die Eingänge zum Kurpark am Inowroclawplatz und am Kaiserpalais markieren. Geplant ist eine Art "Einbahnstraßenregelung" beim Weg durch den Park, um allzu nahen Begegnungsverkehr der Besucher zu vermeiden. Der Inowroclawplatz wird Teil des Weihnachtsmarktes bleiben. Aber die Eisbahn wird Schausteller Theo Rosenzweig dort diesmal nicht aufbauen. "Das ist unter den Corona-Bedingungen einfach unmöglich", sagt Krämer. Die Feinheiten des Konzeptes wie Anzahl und Standorte der Stände und Buden würden derzeit noch mit den Schaustellern und dem Gesundheitsamt abgestimmt, berichtet die Staatsbad-Geschäftsführerin. Sie ist aber überzeugt: "Wir haben unter den gegebenen Bedingungen die beste und schönste Lösung für den Weihnachtsmarkt gefunden." Ein Restzweifel bleibt. Kann es angesichts der gerade dramatisch steigenden Zahl von Corona-Infizierten doch noch zur Absage des Marktes kommen? "Wir gucken positiv nach vorn", sagt Beate Krämer. "Und müssen schauen, ob wir womöglich unser Konzept noch anpassen müssen." Mögliche "Sorgenkinder" wären dabei die Stände. Die Beleuchtung - die solle es in jedem Fall geben, versichert Beate Krämer. Der Weihnachtsmarkt Bad Oeynhausen soll am Montag, 23. November, beginnen und am Sonntag, 20. Dezember, enden. Die Beleuchtung soll am 1. Advent starten.
Bad Oeynhausen

Weihnachtsmarkt Bad Oeynhausen findet statt - mit unerfreulichen Einschränkungen

Ein leuchtendes "Sternentor" soll zum Weihnachtsmarkt den Eingang zum Kurpark markieren. © KM Concept

Bad Oeynhausen. Die gute Nachricht: Es soll auch in diesem Corona-Jahr einen Weihnachtsmarkt in Bad Oeynhausen geben. Die schlechte Nachricht: Auf die Eisbahn werden die Besucher diesmal verzichten müssen. Dafür aber wird der Kurpark in das Marktgeschehen einbezogen, Gebäude und Bäume in ein Meer von Lichtern getaucht, wie Staatsbad-Geschäftsführerin Beate Krämer am Donnerstag erläuterte.

Zwischenzeitlich habe es so ausgesehen, als wäre ein Weihnachtsmarkt angesichts der Corona-Pandemie in diesem Jahr undenkbar. "Aber wir müssen doch was machen", sagte sich Beate Krämer, die seit Januar Geschäftsführerin der Staatsbad-GmbH ist. "Wir haben so viele Bürger, so viele Kurgäste, denen wir in der Vorweihnachtszeit etwas bieten wollen." Angesichts der Einschränkungen und Vorschriften durch Corona sei aber früh klar gewesen: "Wir müssen in die Fläche gehen." Nur so können Abstands- und Hygiene-Regeln eingehalten werden.

Beate Krämer, Geschäftsführerin der Staatsbad GmbH. - © Jörg Stuke
Beate Krämer, Geschäftsführerin der Staatsbad GmbH. - © Jörg Stuke

Zu diesen Regeln gehört: An jeder Glühweinbude, jedem Würstchenstand, überall dort, wo es etwas zu Verzehren gibt, muss ein abgetrennter Sitzbereich eingerichtet werden. "Dort gelten dieselben Vorschriften wie in der normalen Gastronomie", berichtet Krämer. Das aber erfordert weit mehr Platz für die Stände. Folge: In der Klosterstraße wird es in diesem Jahr keine Weihnachtsmarkt-Buden geben. "Dort ist es dafür einfach zu eng", sagt Beate Krämer.

Dafür soll der Kurpark in den Markt mit einbezogen werden. Vor der Wandelhalle und an der Hauptachse des Parks bis hoch zum Kaiserpalais sollen Marktstände aufgebaut werden. Vor allem aber soll der Kurpark in ein besonderes Licht getaucht werden. "Alle Gebäude im Kurpark und rund 20 der prägenden Bäume werden mit Lichtern versehen", beschreibt Krämer den Plan. Dazu kommen einzelne besondere Lichtelemente, die im Park verteilt werden. Nicht bunt soll der Park leuchten, sondern schlicht und stilvoll. "So, wie es zum Kurpark passt", sagt Krämer. Das Konzept stammt von der österreichischen Agentur KM Concept, die auch die Beleuchtungselemente liefern und montieren wird.

Leuchtende "Sternentore" sollen die Eingänge zum Kurpark am Inowroclawplatz und am Kaiserpalais markieren. Geplant ist eine Art "Einbahnstraßenregelung" beim Weg durch den Park, um allzu nahen Begegnungsverkehr der Besucher zu vermeiden. Der Inowroclawplatz wird Teil des Weihnachtsmarktes bleiben. Aber die Eisbahn wird Schausteller Theo Rosenzweig dort diesmal nicht aufbauen. "Das ist unter den Corona-Bedingungen einfach unmöglich", sagt Krämer. Die Feinheiten des Konzeptes wie Anzahl und Standorte der Stände und Buden würden derzeit noch mit den Schaustellern und dem Gesundheitsamt abgestimmt, berichtet die Staatsbad-Geschäftsführerin. Sie ist aber überzeugt: "Wir haben unter den gegebenen Bedingungen die beste und schönste Lösung für den Weihnachtsmarkt gefunden."

Ein Restzweifel bleibt. Kann es angesichts der gerade dramatisch steigenden Zahl von Corona-Infizierten doch noch zur Absage des Marktes kommen? "Wir gucken positiv nach vorn", sagt Beate Krämer. "Und müssen schauen, ob wir womöglich unser Konzept noch anpassen müssen." Mögliche "Sorgenkinder" wären dabei die Stände. Die Beleuchtung - die solle es in jedem Fall geben, versichert Beate Krämer.

Der Weihnachtsmarkt Bad Oeynhausen soll am Montag, 23. November, beginnen und am Sonntag, 20. Dezember, enden. Die Beleuchtung soll am 1. Advent starten.

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