Verschwundene Stute Piko tot in Graben in Lübbecke gefunden Noah Brümmelhorst Lübbecke-Eikel (nw). Der Schock sitzt bei Isabelle Körtner noch tief – ihre Stute Piko ist tot. Nachdem sie vor einigen Wochen von einer Koppel in Lübbecke-Eikel spurlos verschwunden war, wurde Piko nun einige hundert Meter von der Koppel entfernt tot aufgefunden. Die Stute sei bei Mäharbeiten im einem Graben entdeckt worden, erklärt Isabelle Körtner. "Die muss da schon länger gelegen haben, weil sie schon verwest war." Merkwürdig: Genau da hätten sie und zahlreiche Helfer gesucht. Isabelle Körtner kann sich nicht erklären, wieso sie Piko damals nicht gefunden haben. Mitarbeiter des Gewässerverbands hoben das Pferd aus dem Graben Mitarbeiter des Gewässerverbands hätten das Pferd aus dem Graben gehoben. Wenn ein größerer Tierkadavar in einem Bachlauf liegt, bestehe schon wegen einsetzender Verwesungsprozesse Handlungsbedarf, erklärt Andreas Püfke, Pressesprecher der Stadt Lübbecke. "Der Gewässerverband ist uns also nur zuvorgekommen, weil er das Tier zuerst entdeckt hat." Wenig später sei ein sogenannter Abdecker gekommen und habe das Pferd mitgenommen. "Was genau passiert ist, wissen wir nicht. Vielleicht war es ein Unfall, vielleicht wurde sie doch gestohlen und dann dort entsorgt", sagt Isabelle Körtner. Ende Juni hat der Fall des verschwundenen Pferds Piko für Aufsehen gesorgt. Tausende Mal wurden die Facebook-Suchanfragen von Isabelle Körtner geteilt. nw.de berichtete ausführlich, nicht zuletzt weil der Verdacht bestand, dass Piko gestohlen sein könnte. Seit Wochen fehlte jede Spur von Piko Das war passiert: In der Nacht von Freitag, 19. Juni, auf Samstag, 20. Juni, waren vier Pferde aus ihrer Koppel in Lübbecke-Eikel ausgebrochen – unter anderem auch Piko. Drei der vier Pferde konnten nachts von der Polizei eingefangen werden. Doch seitdem fehlte von Piko jede Spur. Sogar eine Hundeführerin wurde eingesetzt, um die Fährte des Tieres aufzunehmen – ohne Erfolg. Deshalb vermuteten die Beteiligten, dass Piko entführt wurde. Nach Wochen voller Bangen und Hoffen nun die Bestätigung, dass Piko es nicht geschafft hat. Auch wenn Isabelle Körtner nicht weiß, was genau passiert ist: "So hat man jetzt erst einmal einen Abschluss."

Verschwundene Stute Piko tot in Graben in Lübbecke gefunden

Piko (l.) war in der Nacht zum 20. Juni verschwunden. Jetzt ist sie tot aus einem Graben geborgen worden. © Isabelle Körtner/ Repro: Noah Brümmelhorst

Lübbecke-Eikel (nw). Der Schock sitzt bei Isabelle Körtner noch tief – ihre Stute Piko ist tot. Nachdem sie vor einigen Wochen von einer Koppel in Lübbecke-Eikel spurlos verschwunden war, wurde Piko nun einige hundert Meter von der Koppel entfernt tot aufgefunden.

Die Stute sei bei Mäharbeiten im einem Graben entdeckt worden, erklärt Isabelle Körtner. "Die muss da schon länger gelegen haben, weil sie schon verwest war." Merkwürdig: Genau da hätten sie und zahlreiche Helfer gesucht. Isabelle Körtner kann sich nicht erklären, wieso sie Piko damals nicht gefunden haben.

Mitarbeiter des Gewässerverbands hoben das Pferd aus dem Graben

Mitarbeiter des Gewässerverbands hätten das Pferd aus dem Graben gehoben. Wenn ein größerer Tierkadavar in einem Bachlauf liegt, bestehe schon wegen einsetzender Verwesungsprozesse Handlungsbedarf, erklärt Andreas Püfke, Pressesprecher der Stadt Lübbecke. "Der Gewässerverband ist uns also nur zuvorgekommen, weil er das Tier zuerst entdeckt hat."

Wenig später sei ein sogenannter Abdecker gekommen und habe das Pferd mitgenommen. "Was genau passiert ist, wissen wir nicht. Vielleicht war es ein Unfall, vielleicht wurde sie doch gestohlen und dann dort entsorgt", sagt Isabelle Körtner.

Ende Juni hat der Fall des verschwundenen Pferds Piko für Aufsehen gesorgt. Tausende Mal wurden die Facebook-Suchanfragen von Isabelle Körtner geteilt. nw.de berichtete ausführlich, nicht zuletzt weil der Verdacht bestand, dass Piko gestohlen sein könnte.

Seit Wochen fehlte jede Spur von Piko

Das war passiert: In der Nacht von Freitag, 19. Juni, auf Samstag, 20. Juni, waren vier Pferde aus ihrer Koppel in Lübbecke-Eikel ausgebrochen – unter anderem auch Piko. Drei der vier Pferde konnten nachts von der Polizei eingefangen werden. Doch seitdem fehlte von Piko jede Spur. Sogar eine Hundeführerin wurde eingesetzt, um die Fährte des Tieres aufzunehmen – ohne Erfolg. Deshalb vermuteten die Beteiligten, dass Piko entführt wurde.

Nach Wochen voller Bangen und Hoffen nun die Bestätigung, dass Piko es nicht geschafft hat. Auch wenn Isabelle Körtner nicht weiß, was genau passiert ist: "So hat man jetzt erst einmal einen Abschluss."

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