Hüllhorst Vergiftete Cola bei Jet: Gutachten des LKA liegt vor Lena Kley Hüllhorst. Der Fall hatte Anfang des Jahres für entsetzen gesorgt: Die Cola eines Mitarbeiters bei dem Unternehmen Jet GmbH scheint vergiftet worden zu sein. Die Polizei, die am selben Tag informiert worden war, ging davon aus, dass eine fremde Substanz der Cola beigemischt wurde. Ein damals 44-Jähriger hatte in seiner Frühschicht einen Schluck aus der Flasche genommen und dabei etwas Öliges geschmeckt. So habe er sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmt und das meiste wieder ausgespuckt. Der Mitarbeiter hätte sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben. Er kam mit Reizungen der Speiseröhre und des Mundraumes davon, hatte die Polizei berichtet. Bei der besagten Cola habe es sich um eine Flasche gehandelt, die der betroffene Jet-Mitarbeiter von zu Hause mitgebracht hatte und die an dessen Werkbank stand. Weil diese Flasche nach Bremsenreiniger gerochen hatte, ging die Polizei davon aus, dass der Cola ein gesundheitsschädliches Entfettungsmittel beigemischt wurde. Zur Untersuchung und Spurensicherung wurde die Flasche an das Landeskriminalamt geschickt und dort auf Fingerabdrücke und DNA-Spuren geprüft. Analysiert wurde zudem, um welchen Stoff es sich handelt und die zugesetzte Menge. Das hat eine ganze Zeit lang gedauert, was laut Polizei nicht ungewöhnlich sei. Die Probe habe nicht so eine hohe Priorität wie Mordfälle oder ähnliches. "Mittlerweile liegt das Gutachten des LKA zum Inhalt der Flasche vor", sagt Pressesprecher Ralf Steinmeyer auf Nachfrage von nw.de. "Die dortigen Experten konnten zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Fremdstoffe in der Flasche feststellen." in diesem Fall liefen zwar noch die Ermittlungen, aber ein Tatverdächtiger konnte bisher nicht ermittelt werden.
Hüllhorst

Vergiftete Cola bei Jet: Gutachten des LKA liegt vor

Die Polizei ermittelt. © Anja Schweppe

Hüllhorst. Der Fall hatte Anfang des Jahres für entsetzen gesorgt: Die Cola eines Mitarbeiters bei dem Unternehmen Jet GmbH scheint vergiftet worden zu sein. Die Polizei, die am selben Tag informiert worden war, ging davon aus, dass eine fremde Substanz der Cola beigemischt wurde.

Ein damals 44-Jähriger hatte in seiner Frühschicht einen Schluck aus der Flasche genommen und dabei etwas Öliges geschmeckt. So habe er sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmt und das meiste wieder ausgespuckt. Der Mitarbeiter hätte sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben. Er kam mit Reizungen der Speiseröhre und des Mundraumes davon, hatte die Polizei berichtet. Bei der besagten Cola habe es sich um eine Flasche gehandelt, die der betroffene Jet-Mitarbeiter von zu Hause mitgebracht hatte und die an dessen Werkbank stand.

Weil diese Flasche nach Bremsenreiniger gerochen hatte, ging die Polizei davon aus, dass der Cola ein gesundheitsschädliches Entfettungsmittel beigemischt wurde. Zur Untersuchung und Spurensicherung wurde die Flasche an das Landeskriminalamt geschickt und dort auf Fingerabdrücke und DNA-Spuren geprüft. Analysiert wurde zudem, um welchen Stoff es sich handelt und die zugesetzte Menge. Das hat eine ganze Zeit lang gedauert, was laut Polizei nicht ungewöhnlich sei. Die Probe habe nicht so eine hohe Priorität wie Mordfälle oder ähnliches.

"Mittlerweile liegt das Gutachten des LKA zum Inhalt der Flasche vor", sagt Pressesprecher Ralf Steinmeyer auf Nachfrage von nw.de. "Die dortigen Experten konnten zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Fremdstoffe in der Flasche feststellen." in diesem Fall liefen zwar noch die Ermittlungen, aber ein Tatverdächtiger konnte bisher nicht ermittelt werden.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Regionales