Bad Oeynhausen Vergewaltigung vor 25 Jahren: Bad Oeynhausener nach DNA-Treffer festgenommen Bad Oeynhausen. Wegen eines neuen DNA-Abgleichs hat die Hamburger Polizei einen 54-jährigen Bad Oeynhausener festgenommen. Er steht unter dem Verdacht, sich vor Jahren an zwei kleinen Mädchen vergangen zu haben. Das hat jetzt die Polizei Hamburg auf Nachfrage von nw.de bestätigt. Bei den bisher unaufgeklärten Fällen handelt es sich um die Vergewaltigung eines neunjährigen Mädchens in Geesthacht im Jahr 1995 und um ein Sexualdelikt an einem ebenfalls neunjährigen Mädchen in Hamburg im Jahr 2006. Bei diesen Fällen wurden DNA-Muster gesichert. Die konnten bisher jahrelang niemandem zugeordnet werden - bis jetzt. "Der Mann ist offensichtlich irgendwo anders strafrechtlich in Erscheinung getreten, wo er DNA ablegen musste", teilte Holger Vehren, Pressesprecher der Polizei in Hamburg, mit. Diese neue DNA habe dann in der Datenbank zwei Treffer ergeben. Wo genau der Mann seine DNA abgeben musste, konnte die Hamburger Polizei auf Nachfrage nicht sagen. Der Mann sitze mittlerweile in Lübeck in U-Haft. Laut des Hamburger Abendblatts sollen Polizisten ihn im Hafen von Dover in England angehalten und in seinem Wagen „waffenähnliche Gegenstände" entdeckt haben. Das reichte, um eine Speichelprobe zu entnehmen. Bei den genannten Sexualverbrechen soll der Täter die Kinder angesprochen haben. Beim ersten Fall 1995 in Geesthacht soll er das neunjährige Mädchen an der Elbe gefragt haben, ob es mit ihm spielen gehe. Danach soll er es vergewaltigt haben. In Hamburg-Barmbek sprach er das ebenfalls neunjährige Kind auf einem Güterbahnhof an und soll sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen haben.
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Vergewaltigung vor 25 Jahren: Bad Oeynhausener nach DNA-Treffer festgenommen

Ein Bad Oeynhausener wurde festgenommen. © (Symbolbild): Peter Steffen / picture-alliance/ dpa

Bad Oeynhausen. Wegen eines neuen DNA-Abgleichs hat die Hamburger Polizei einen 54-jährigen Bad Oeynhausener festgenommen. Er steht unter dem Verdacht, sich vor Jahren an zwei kleinen Mädchen vergangen zu haben. Das hat jetzt die Polizei Hamburg auf Nachfrage von nw.de bestätigt.

Bei den bisher unaufgeklärten Fällen handelt es sich um die Vergewaltigung eines neunjährigen Mädchens in Geesthacht im Jahr 1995 und um ein Sexualdelikt an einem ebenfalls neunjährigen Mädchen in Hamburg im Jahr 2006. Bei diesen Fällen wurden DNA-Muster gesichert. Die konnten bisher jahrelang niemandem zugeordnet werden - bis jetzt. "Der Mann ist offensichtlich irgendwo anders strafrechtlich in Erscheinung getreten, wo er DNA ablegen musste", teilte Holger Vehren, Pressesprecher der Polizei in Hamburg, mit. Diese neue DNA habe dann in der Datenbank zwei Treffer ergeben.

Wo genau der Mann seine DNA abgeben musste, konnte die Hamburger Polizei auf Nachfrage nicht sagen. Der Mann sitze mittlerweile in Lübeck in U-Haft. Laut des Hamburger Abendblatts sollen Polizisten ihn im Hafen von Dover in England angehalten und in seinem Wagen „waffenähnliche Gegenstände" entdeckt haben. Das reichte, um eine Speichelprobe zu entnehmen.

Bei den genannten Sexualverbrechen soll der Täter die Kinder angesprochen haben. Beim ersten Fall 1995 in Geesthacht soll er das neunjährige Mädchen an der Elbe gefragt haben, ob es mit ihm spielen gehe. Danach soll er es vergewaltigt haben. In Hamburg-Barmbek sprach er das ebenfalls neunjährige Kind auf einem Güterbahnhof an und soll sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen haben.

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