Unis Paderborn und Bielefeld gründen gemeinsames Institut für KI Paderborn/Bielefeld. Sprachassistenten, Smart Homes oder Industrie-4.0-Systeme: Künstliche Intelligenz (KI) automatisiert zunehmend Abläufe in unterschiedlichsten Lebens- und Arbeitsbereichen. Allerdings erweisen sich KI-Systeme oftmals als nicht besonders kompetent, weil ihnen Hintergrund- oder Kontextwissen fehlt oder weil sie die Tragweite und Implikationen von Annahmen und Entscheidungen nicht einschätzen und ihre Handlungen nicht erklären können. Im Joint Artificial Intelligence Institute (JAII) bündeln die beiden Universitäten Bielefeld und Paderborn nun ihre Forschungskompetenzen in diesem Forschungsfeld. Im JAII wird zukünftig an den Grundlagen von KI-Systemen geforscht, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das Ziel: KI-Systeme sollen Menschen als kompetente Partner unterstützen und in die Lage versetzt werden, Alltagsprobleme besser und verlässlicher zu lösen als bislang. „Im Joint Artificial Intelligence Institute bündeln und intensivieren die Universitäten Bielefeld und Paderborn ihre herausragende und weithin sichtbare Forschung im Feld der künstlichen Intelligenz, um einen noch besseren Beitrag zu wichtigen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten zu können", sagt Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn. Gemeinsam mit Gerhard Sagerer, dem Rektor der Universität Bielefeld, unterzeichnete sie am Dienstag den Vertrag zur Gründung des neuen Instituts. Die beiden ostwestfälischen Universitäten kooperieren seit Jahren, um künstliche Intelligenz menschenzentrierter und nachhaltiger zu gestalten. So forschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Bielefeld und Paderborn seit 2016 in dem gemeinsamen Forschungsschwerpunkt „Digitale Zukunft" an solchen Fragestellungen. Der Unternehmer Hans Beckhoff hatte zuletzt gefordert, OWL müsse ein Zentrum für Künstliche Intelligenz werden.

Unis Paderborn und Bielefeld gründen gemeinsames Institut für KI

Künstliche Intelligenz betreffe viele Lebens- und Arbeitsbereiche, heißt es von den Universitäten, sei aber oft nicht kompetent. © Pixabay

Paderborn/Bielefeld. Sprachassistenten, Smart Homes oder Industrie-4.0-Systeme: Künstliche Intelligenz (KI) automatisiert zunehmend Abläufe in unterschiedlichsten Lebens- und Arbeitsbereichen. Allerdings erweisen sich KI-Systeme oftmals als nicht besonders kompetent, weil ihnen Hintergrund- oder Kontextwissen fehlt oder weil sie die Tragweite und Implikationen von Annahmen und Entscheidungen nicht einschätzen und ihre Handlungen nicht erklären können.

Im Joint Artificial Intelligence Institute (JAII) bündeln die beiden Universitäten Bielefeld und Paderborn nun ihre Forschungskompetenzen in diesem Forschungsfeld. Im JAII wird zukünftig an den Grundlagen von KI-Systemen geforscht, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das Ziel: KI-Systeme sollen Menschen als kompetente Partner unterstützen und in die Lage versetzt werden, Alltagsprobleme besser und verlässlicher zu lösen als bislang.

„Im Joint Artificial Intelligence Institute bündeln und intensivieren die Universitäten Bielefeld und Paderborn ihre herausragende und weithin sichtbare Forschung im Feld der künstlichen Intelligenz, um einen noch besseren Beitrag zu wichtigen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten zu können", sagt Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn. Gemeinsam mit Gerhard Sagerer, dem Rektor der Universität Bielefeld, unterzeichnete sie am Dienstag den Vertrag zur Gründung des neuen Instituts.

Die beiden ostwestfälischen Universitäten kooperieren seit Jahren, um künstliche Intelligenz menschenzentrierter und nachhaltiger zu gestalten. So forschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Bielefeld und Paderborn seit 2016 in dem gemeinsamen Forschungsschwerpunkt „Digitale Zukunft" an solchen Fragestellungen. Der Unternehmer Hans Beckhoff hatte zuletzt gefordert, OWL müsse ein Zentrum für Künstliche Intelligenz werden.

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