Übung wird zum Ernstfall: Retter ziehen hilflose Nienburgerin aus der Ostsee Sebastian Schwake Graal-Müritz/Nienburg (dh). Eine Übung wird für eine 54-jährige Frau aus dem Landkreis Nienburg zur Rettung. Die Frau war in der Ostsee schwimmen und plötzlich in Not geraten. Die Urlauberin war am Samstagabend in Graal-Müritz (Landkreis Rostock) bei stürmischem Wetter aus dem Meer gerettet worden, wie André Rieckhoff, Leiter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), sagte. Die Frau war Schwimmen gegangen und hatte sich an einem Buhnenkopf festgeklammert, wo sie wegen der starken Strömung nicht mehr weggekommen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte nach Angaben des DLRG-Leiters bereits ein Badeverbot bestanden, weil ein starker Westwind bis etwa Stärke sechs geherrscht habe. Die DLRG-Rettungsschwimmer, die den Strandabschnitt bewachen, hatten zum Zeitpunkt des Unglücks bereits Feierabend, hatten sich aber noch in der Nähe aufgehalten, da sie sich zu einer Übung verabredet hatten. Das war das Glück für die Urlauberin. Die DLRG-Helfer waren auf die ausweglose Lage der 54-Jährigen aufmerksam geworden und hatten sie aus der Ostsee gerettet. Die ziemlich entkräftete und unterkühlte Kreis-Nienburgerin kam anschließend in eine Klinik. Die Frau war aber nicht die Einzige, die die starke Strömung unterschätzt und das Badeverbot ignoriert hatte. Nach Angaben des DLRG-Leiters hatten Rettungskräfte bereits tagsüber drei Kinder von Buhnen aus der Ostsee geholt, die entkräftet waren.

Übung wird zum Ernstfall: Retter ziehen hilflose Nienburgerin aus der Ostsee

Der Rettungsdienst hatte die völlig entkräftete 54-jährige Nienburgerin ins Krankenhaus gebracht. Foto: Christian Schwier © Christian Schwier

Graal-Müritz/Nienburg (dh). Eine Übung wird für eine 54-jährige Frau aus dem Landkreis Nienburg zur Rettung. Die Frau war in der Ostsee schwimmen und plötzlich in Not geraten.

Die Urlauberin war am Samstagabend in Graal-Müritz (Landkreis Rostock) bei stürmischem Wetter aus dem Meer gerettet worden, wie André Rieckhoff, Leiter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), sagte. Die Frau war Schwimmen gegangen und hatte sich an einem Buhnenkopf festgeklammert, wo sie wegen der starken Strömung nicht mehr weggekommen war.

Zu diesem Zeitpunkt hatte nach Angaben des DLRG-Leiters bereits ein Badeverbot bestanden, weil ein starker Westwind bis etwa Stärke sechs geherrscht habe. Die DLRG-Rettungsschwimmer, die den Strandabschnitt bewachen, hatten zum Zeitpunkt des Unglücks bereits Feierabend, hatten sich aber noch in der Nähe aufgehalten, da sie sich zu einer Übung verabredet hatten. Das war das Glück für die Urlauberin.

Die DLRG-Helfer waren auf die ausweglose Lage der 54-Jährigen aufmerksam geworden und hatten sie aus der Ostsee gerettet. Die ziemlich entkräftete und unterkühlte Kreis-Nienburgerin kam anschließend in eine Klinik.

Die Frau war aber nicht die Einzige, die die starke Strömung unterschätzt und das Badeverbot ignoriert hatte. Nach Angaben des DLRG-Leiters hatten Rettungskräfte bereits tagsüber drei Kinder von Buhnen aus der Ostsee geholt, die entkräftet waren.

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