Espelkamp / Diepenau Tödliche Schüsse in Espelkamp: Tatverdächtiger schweigt weiter Karsten Schulz Espelkamp/Diepenau. Die Vernehmungen des Ercan K. und weitere Ermittlungen der Mordkommission in Bielefeld führen zu weiteren Erkenntnissen bei den zweifachen Todesschüssen vom Donnerstag in der Espelkamper Innenstadt. Dabei waren der 48-jährige Muahrem K. und seine Schwester, die 51-jährige Sahti K. ums Leben gekommen. In einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und des Polizeipräsidiums von Montagmittag heißt es nunmehr, dass das Obduktionsergebnis vorliegt. Der dringend Tatverdächtige schweige jedoch weiter. Seit Freitag ist Ercan K. in Untersuchungshaft Der 52-jährige dringend tatverdächtige Diepenauer Ercan K, gegen den bereits am Freitag Untersuchungshaft wegen zweifachen Totschlags erlassen wurde, hatte sich bislang nicht zur Tat ausgelassen, bei der seine getrennt lebende Ehefrau und sein Schwager getötet wurden. Er war bereits am Tattag in den Abendstunden am Lavelsloher Landschaftssee unweit seines eigenen Hauses gefasst worden. Nach nw.de-Informationen soll dies deshalb so schnell gelungen sein, weil es den den Beamten gelang ihn per Handyortung zu lokalisieren. Täter per Handyortung lokalisiert Die Obduktion der getöteten Personen ergab, dass sie aufgrund multipler Schussverletzungen verstarben, so die Staatsanwaltschaft. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde zunächst der 48-jährige Mann in einem Wohnhaus tödlich verletzt, woraufhin die ebenfalls anwesende 51-jährige Frau aus den Räumen flüchtete. Diese wurde anschließend, unweit des ersten Tatortes, schwer verletzt und erlag schließlich ihren Verletzungen. Polizeilich zuvor nicht in Erscheinung getreten Der 52-jährige Diepenauermit türkischer Staatsbürgerschaft war zuvor polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Weitere Aussagen zur Herkunft der Waffe und über des genaue Tatmotiv waren gestern nicht zu erfahren. Auch die Frage, ob es beim Tatvorwurf des Totschlags bleibt oder eher in Richtung Mord ermittelt wird, wurde nicht beantwortet.
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Tödliche Schüsse in Espelkamp: Tatverdächtiger schweigt weiter

Die Polizei war am Donnerstag im Einsatz. © Joern Spreen-Ledebur

Espelkamp/Diepenau. Die Vernehmungen des Ercan K. und weitere Ermittlungen der Mordkommission in Bielefeld führen zu weiteren Erkenntnissen bei den zweifachen Todesschüssen vom Donnerstag in der Espelkamper Innenstadt.

Dabei waren der 48-jährige Muahrem K. und seine Schwester, die 51-jährige Sahti K. ums Leben gekommen. In einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und des Polizeipräsidiums von Montagmittag heißt es nunmehr, dass das Obduktionsergebnis vorliegt. Der dringend Tatverdächtige schweige jedoch weiter.

Seit Freitag ist Ercan K. in Untersuchungshaft

Der 52-jährige dringend tatverdächtige Diepenauer Ercan K, gegen den bereits am Freitag Untersuchungshaft wegen zweifachen Totschlags erlassen wurde, hatte sich bislang nicht zur Tat ausgelassen, bei der seine getrennt lebende Ehefrau und sein Schwager getötet wurden. Er war bereits am Tattag in den Abendstunden am Lavelsloher Landschaftssee unweit seines eigenen Hauses gefasst worden. Nach nw.de-Informationen soll dies deshalb so schnell gelungen sein, weil es den den Beamten gelang ihn per Handyortung zu lokalisieren.

Täter per Handyortung lokalisiert

Die Obduktion der getöteten Personen ergab, dass sie aufgrund multipler Schussverletzungen verstarben, so die Staatsanwaltschaft. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde zunächst der 48-jährige Mann in einem Wohnhaus tödlich verletzt, woraufhin die ebenfalls anwesende 51-jährige Frau aus den Räumen flüchtete. Diese wurde anschließend, unweit des ersten Tatortes, schwer verletzt und erlag schließlich ihren Verletzungen.

Polizeilich zuvor nicht in Erscheinung getreten

Der 52-jährige Diepenauermit türkischer Staatsbürgerschaft war zuvor polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Weitere Aussagen zur Herkunft der Waffe und über des genaue Tatmotiv waren gestern nicht zu erfahren. Auch die Frage, ob es beim Tatvorwurf des Totschlags bleibt oder eher in Richtung Mord ermittelt wird, wurde nicht beantwortet.

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