Tödliche Schüsse auf Ehefrau: Prozess startet heute Pr. Oldendorf. Mit einer grausigen Tat startete das Jahr 2020 in Preußisch Oldendorf: Eine Frau (54) wurde am 5. Januar auf offener Straße erschossen- unter Mordverdacht steht ihr 59-jähriger Mann. Knapp ein halbes Jahr später, am 22. Juni, startet jetzt der Prozess. Das Gericht hat fünf Termine angesetzt, ein Urteil könnte am 20. Juli fallen. Am Tattag soll es zu Streitigkeiten zwischen dem Mann und der Frau am ZOB gekommen sein. Laut Zeugen soll der Mann einmal hörbar geschossen haben. Die 54-Jährige flüchtete in Richtung des Eiscafés und brach dort zusammen. Die Staatsanwaltschaft geht auch davon aus, dass der Mann mit der Waffe auf den Kopf der Frau zielte. Aufgrund einer Ladehemmung löste sich jedoch kein weiterer Schuss. Der Mann soll noch versucht haben, durch Ziehen am Schlitten der Pistole die Ladehemmung zu lösen. Mehrere Passanten hatten den Mann an der Straße überwältigt und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Er wurde vorläufig festgenommen, die Schusswaffe sichergestellt. Unklar ist noch, wie der 59-Jährige an die Waffe gelangt ist. Die Frau hatte sich erst Ende November 2019 von ihrem Ehemann getrennt. Aus dem Umfeld der Familie war zu hören, dass er vor seinem Umzug nach Deutschland in Russland Anfang der 1990er-Jahre wegen eines Gewaltdeliktes inhaftiert gewesen sein soll.

Tödliche Schüsse auf Ehefrau: Prozess startet heute

Zurück blieb einen Tag nach der Tat nur die Trauer, die die Pr. Oldendorfer auch zum Ausdruck brachten. © Heike von Schulz

Pr. Oldendorf. Mit einer grausigen Tat startete das Jahr 2020 in Preußisch Oldendorf: Eine Frau (54) wurde am 5. Januar auf offener Straße erschossen- unter Mordverdacht steht ihr 59-jähriger Mann. Knapp ein halbes Jahr später, am 22. Juni, startet jetzt der Prozess. Das Gericht hat fünf Termine angesetzt, ein Urteil könnte am 20. Juli fallen.

Am Tattag soll es zu Streitigkeiten zwischen dem Mann und der Frau am ZOB gekommen sein. Laut Zeugen soll der Mann einmal hörbar geschossen haben. Die 54-Jährige flüchtete in Richtung des Eiscafés und brach dort zusammen. Die Staatsanwaltschaft geht auch davon aus, dass der Mann mit der Waffe auf den Kopf der Frau zielte. Aufgrund einer Ladehemmung löste sich jedoch kein weiterer Schuss. Der Mann soll noch versucht haben, durch Ziehen am Schlitten der Pistole die Ladehemmung zu lösen.

Mehrere Passanten hatten den Mann an der Straße überwältigt und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Er wurde vorläufig festgenommen, die Schusswaffe sichergestellt. Unklar ist noch, wie der 59-Jährige an die Waffe gelangt ist. Die Frau hatte sich erst Ende November 2019 von ihrem Ehemann getrennt.

Aus dem Umfeld der Familie war zu hören, dass er vor seinem Umzug nach Deutschland in Russland Anfang der 1990er-Jahre wegen eines Gewaltdeliktes inhaftiert gewesen sein soll.

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