Tödlich verletzte Radfahrerin: Zeugen sehen Schlenker des Autofahrers Nicole Sielermann Bad Oeynhausen (nw). Nach dem tödlichen Unfall am Freitagabend auf dem Alten Postweg in Eidinghausen hat die Polizei erste Zeugenaussagen zum Unfallhergang. Wie berichtet, war ein Autofahrer von der Straße abgekommen, hatte zwei Radfahrerinnen erfasst und sich schließlich mehrfach überschlagen. Eine Radlerin (58) starb noch an der Unfallstelle, die andere (57) kam schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Bielefelder Spezialklinik. Der 91-jährige Autofahrer musste von der Feuerwehr aus seinem Wagen geschnitten werden und kam ins Mindener Klinikum. „Die beiden Verletzten liegen inzwischen nicht mehr auf der Intensivstation", erklärte Polizeisprecher Ralf Steinmeyer am Dienstagnachmittag gegenüber der NW. Auch gebe es erste Zeugenaussagen. „Einige haben beobachtet, wie der 91-Jährige bereits vor dem Unfall etwas unsicher gefahren ist und einige Schlenker gemacht hat", so Steinmeyer. Das deute, so der Polizeisprecher, möglicherweise auf gesundheitliche Probleme des Seniors während der Fahrt hin. Vielleicht habe der Mann deshalb die Kontrolle über sein Auto verloren. „Zumal er ja nicht nur von der Fahrbahn abgekommen, sondern immer weiter gefahren ist", erklärt der Polizeipressesprecher. Es deute nichts auf überhöhte Geschwindigkeit hin: „91-Jährige rasen auch nicht", weiß Steinmeyer. Blumen und Kerzen erinnern an Unfallopfer Die beiden Fahrradfahrerinnen waren nach ersten Erkenntnissen der Polizei offenbar unabhängig voneinander mit ihren E-Bikes auf dem Geh- und Radweg am Alten Postweg unterwegs. Dort markieren unzählige Kreidekreise die Spuren des Unfalls. Noch am selben Abend stellten Nachbarn und Angehörige Blumen und Kerzen an der Unfallstelle auf, die an die getötete 58-jährige Radfahrerin erinnern sollen.

Tödlich verletzte Radfahrerin: Zeugen sehen Schlenker des Autofahrers

Der Außenspiegel ist nur eines der Objekte, die für die Rekonstruktion des Unfallherganges umrandet wurden. © Thorsten Gödecker

Bad Oeynhausen (nw). Nach dem tödlichen Unfall am Freitagabend auf dem Alten Postweg in Eidinghausen hat die Polizei erste Zeugenaussagen zum Unfallhergang. Wie berichtet, war ein Autofahrer von der Straße abgekommen, hatte zwei Radfahrerinnen erfasst und sich schließlich mehrfach überschlagen.

Eine Radlerin (58) starb noch an der Unfallstelle, die andere (57) kam schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Bielefelder Spezialklinik. Der 91-jährige Autofahrer musste von der Feuerwehr aus seinem Wagen geschnitten werden und kam ins Mindener Klinikum.


Links
Radfahrerin bei Unfall gestorben - weitere Frau in Lebensgefahr (NW+)
Das Mindener Tageblatt ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

„Die beiden Verletzten liegen inzwischen nicht mehr auf der Intensivstation", erklärte Polizeisprecher Ralf Steinmeyer am Dienstagnachmittag gegenüber der NW. Auch gebe es erste Zeugenaussagen. „Einige haben beobachtet, wie der 91-Jährige bereits vor dem Unfall etwas unsicher gefahren ist und einige Schlenker gemacht hat", so Steinmeyer. Das deute, so der Polizeisprecher, möglicherweise auf gesundheitliche Probleme des Seniors während der Fahrt hin.

Vielleicht habe der Mann deshalb die Kontrolle über sein Auto verloren. „Zumal er ja nicht nur von der Fahrbahn abgekommen, sondern immer weiter gefahren ist", erklärt der Polizeipressesprecher. Es deute nichts auf überhöhte Geschwindigkeit hin: „91-Jährige rasen auch nicht", weiß Steinmeyer.

Blumen und Kerzen erinnern an Unfallopfer

Die beiden Fahrradfahrerinnen waren nach ersten Erkenntnissen der Polizei offenbar unabhängig voneinander mit ihren E-Bikes auf dem Geh- und Radweg am Alten Postweg unterwegs. Dort markieren unzählige Kreidekreise die Spuren des Unfalls. Noch am selben Abend stellten Nachbarn und Angehörige Blumen und Kerzen an der Unfallstelle auf, die an die getötete 58-jährige Radfahrerin erinnern sollen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Regionales