Termin steht: Pr. Oldendorfer Geschichte kommt mit Til Schweiger in die Kinos Pr. Oldendorf-Getmold/Berlin. Der Film "Gott, du kannst ein Arsch sein" kommt in die Kinos. Das bestätigt jetzt die Produktionsfirma Ufa Fiction gegenüber nw.de. Lose angelehnt ist der Film an die Geschichte von Frank Pape aus Getmold. Vor sechs Jahren verlor er seine Tochter an Lungenkrebs. Darüber hat er ein Buch geschrieben, das sehr schnell bekannt wurde. Auch die Filmbranche ist auf die Geschichte aufmerksam geworden. Im vergangenen Jahr wurde sie mit hochkarätigen Schauspielern in Deutschland und Frankreich verfilmt. Neben Til Schweiger, der Frank Pape spielt, sind auch Heike Makatsch als Papes Frau Eva und Sinje Irslinger (Tochter Stefanie) mit dabei. Der Film erscheint am 1. Oktober in den Kinos. Familie Pape kann den Film bald sehen In wenigen Tagen darf Familie Pape den Film in einem Kino in Potsdam ansehen – als Privatvorführung. "Bewegt und berührt" ist Frank Pape vor dieser Vorführung, denn der Film zeigt "die Machtlosigkeit, wenn man ein unheilbar an Krebs erkranktes Kind sterben lassen muss." Das Drehbuch haben Tommy Wosch und Katja Kittendorf verfasst. Für Wosch war es die erste Kinoproduktion. Bisher hat er viele Fernsehkomödien gedreht. "Mein Bestreben war von Anfang an, die ernste Seite, die der Film durch Steffis Krebsdiagnose hat, mit so viel leisem Humor und leichten, komödiantischen Tönen wie möglich zu erzählen." Als Produzent des Films hat Tommy Wosch nicht lange überlegen müssen, wer die Regie führen sollte. André Erkau sei genau richtig, weil er "wahnsinnig gut mit Schauspielern umgehen kann. Das war ein großes Geschenk für dieses Projekt." Zwei Nachwuchstalente spielen die Hauptrollen Mit Sinje Irslinger (Stefanie) und Max Hubacher (Steve, ihr Freund) konnten zwei junge Schauspieler für den Film gefunden werden. "Ich war fasziniert, dass ein so junger Mensch, der seine erste große Kinorolle spielt, sich nicht im mindesten unter Druck gesetzt hat, neben Heike Makatsch und Til Schweiger zu drehen", kommentiert Regisseur André Erkau die Leistung von Sinje Irslinger. Regisseur Erkau und Produzent Wosch konnten aber auch die weiteren Rollen prominent besetzen: Jürgen Vogel, Jasmin Gerat, Benno Fürmann, Dietmar Bär und Inka Friedrich sind nur einige der Namen. Familie Pape hat Dreh begleitet Familie Pape hat mehrmals die Dreharbeiten begleitet. "Wir kennen das Drehbuch, wir kennen die Schauspieler und wir konnten schon damals sehen, wie stark die einzelnen Szenen auf dem Bildschirm wirken", erzählt Frank Pape im Gespräch mit nw.de. Er sei von der schauspielerischen Leistung überwältigt gewesen. Noch vor dem Film soll auch eine Neuauflage seines Buches im Heyne Verlag erscheinen – mit zusätzlichen Infos und Hintergründen. Neben all dem Trouble um den Kinofilm kümmert sich Familie Pape nun weiter um ihr Hospiz, das sie in den vergangenen Jahren ehrenamtlich bei sich zu Hause aufgebaut haben - um schwer- und todkranken einen Rückzugsort zu bieten. Die Finanzierung ermögliche zum Teil die eigene Kaffeerösterei, die sie bei sich in Pr. Oldendorf betreiben und Spenden an Papes Verein "Ein Lächeln für Dich". Nach Informationen der zuständigen Presseagentur "Just Publicity" sei noch nicht bekannt, ob es eine offizielle Premiere des Films geben wird.

Termin steht: Pr. Oldendorfer Geschichte kommt mit Til Schweiger in die Kinos

Frank (Til Schweiger) zusammen mit seiner Tochter Steffi (Sinje Irslinger) im alten Pick-up. © Leonine Distribution/ Repro: Noah Brümmelhorst

Pr. Oldendorf-Getmold/Berlin. Der Film "Gott, du kannst ein Arsch sein" kommt in die Kinos. Das bestätigt jetzt die Produktionsfirma Ufa Fiction gegenüber nw.de. Lose angelehnt ist der Film an die Geschichte von Frank Pape aus Getmold. Vor sechs Jahren verlor er seine Tochter an Lungenkrebs. Darüber hat er ein Buch geschrieben, das sehr schnell bekannt wurde.

Auch die Filmbranche ist auf die Geschichte aufmerksam geworden. Im vergangenen Jahr wurde sie mit hochkarätigen Schauspielern in Deutschland und Frankreich verfilmt. Neben Til Schweiger, der Frank Pape spielt, sind auch Heike Makatsch als Papes Frau Eva und Sinje Irslinger (Tochter Stefanie) mit dabei. Der Film erscheint am 1. Oktober in den Kinos.

Ein Dreh auf Wasser und zu Land: am Set von "Gott, du kannst ein Arsch sein". - © Leonine Distribution/ Repro: Noah Brümmelhorst
Ein Dreh auf Wasser und zu Land: am Set von "Gott, du kannst ein Arsch sein". - © Leonine Distribution/ Repro: Noah Brümmelhorst

Familie Pape kann den Film bald sehen

In wenigen Tagen darf Familie Pape den Film in einem Kino in Potsdam ansehen – als Privatvorführung. "Bewegt und berührt" ist Frank Pape vor dieser Vorführung, denn der Film zeigt "die Machtlosigkeit, wenn man ein unheilbar an Krebs erkranktes Kind sterben lassen muss."

Die Darsteller Jonas Holdenrieder und Sinje Irslinger mit Regisseur André Erkau und Darsteller Max Hubacher am Set in Paris (v.l.n.r.). - © Leonine Distribution/ Repro:Noah Brümmelhorst
Die Darsteller Jonas Holdenrieder und Sinje Irslinger mit Regisseur André Erkau und Darsteller Max Hubacher am Set in Paris (v.l.n.r.). - © Leonine Distribution/ Repro:Noah Brümmelhorst

Das Drehbuch haben Tommy Wosch und Katja Kittendorf verfasst. Für Wosch war es die erste Kinoproduktion. Bisher hat er viele Fernsehkomödien gedreht. "Mein Bestreben war von Anfang an, die ernste Seite, die der Film durch Steffis Krebsdiagnose hat, mit so viel leisem Humor und leichten, komödiantischen Tönen wie möglich zu erzählen." Als Produzent des Films hat Tommy Wosch nicht lange überlegen müssen, wer die Regie führen sollte. André Erkau sei genau richtig, weil er "wahnsinnig gut mit Schauspielern umgehen kann. Das war ein großes Geschenk für dieses Projekt."

Zwei Nachwuchstalente spielen die Hauptrollen

Mit Sinje Irslinger (Stefanie) und Max Hubacher (Steve, ihr Freund) konnten zwei junge Schauspieler für den Film gefunden werden. "Ich war fasziniert, dass ein so junger Mensch, der seine erste große Kinorolle spielt, sich nicht im mindesten unter Druck gesetzt hat, neben Heike Makatsch und Til Schweiger zu drehen", kommentiert Regisseur André Erkau die Leistung von Sinje Irslinger.

Regisseur Erkau und Produzent Wosch konnten aber auch die weiteren Rollen prominent besetzen: Jürgen Vogel, Jasmin Gerat, Benno Fürmann, Dietmar Bär und Inka Friedrich sind nur einige der Namen.

Familie Pape hat Dreh begleitet

Familie Pape hat mehrmals die Dreharbeiten begleitet. "Wir kennen das Drehbuch, wir kennen die Schauspieler und wir konnten schon damals sehen, wie stark die einzelnen Szenen auf dem Bildschirm wirken", erzählt Frank Pape im Gespräch mit nw.de. Er sei von der schauspielerischen Leistung überwältigt gewesen. Noch vor dem Film soll auch eine Neuauflage seines Buches im Heyne Verlag erscheinen – mit zusätzlichen Infos und Hintergründen.

Neben all dem Trouble um den Kinofilm kümmert sich Familie Pape nun weiter um ihr Hospiz, das sie in den vergangenen Jahren ehrenamtlich bei sich zu Hause aufgebaut haben - um schwer- und todkranken einen Rückzugsort zu bieten. Die Finanzierung ermögliche zum Teil die eigene Kaffeerösterei, die sie bei sich in Pr. Oldendorf betreiben und Spenden an Papes Verein "Ein Lächeln für Dich".

Nach Informationen der zuständigen Presseagentur "Just Publicity" sei noch nicht bekannt, ob es eine offizielle Premiere des Films geben wird.

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