Tausende neue Bäume im Kampf gegen Borkenkäfer & Co. Karsten Schulz Espelkamp. "Gut, dass wir hier in Espelkamp so gute Unternehmen haben, die uns bei unserer Arbeit helfen", sagte Bürgermeister Henning Vieker Donnerstagnachmittag beim Ortstermin im Naherholungsgebiet Biberteich. Dort hatte er sich mit Landschaftpflegerin Daniela Niederdeppe vom Fachbereich Stadtplanung Bauordnung & Umwelt sowie Marktkauf-Filialleiter Karl Kordes getroffen, um eine einmalige nachhaltige Aktion gegen den sich beschleunigenden Prozess des Baumsterbens vorzustellen. "Unser Ziel ist es, tausende von Bäumen zu spenden, damit die Stadt Espelkamp weiterhin die grünste Stadt im Mühlenkreis bleiben kann", sagt Karl Kordes und blickt dabei auf das vor ihm aus der Erde sprießende kleine Eichenpflänzchen. Gerade auch Espelkamp sei in den vergangenen Jahren durch die Dürren und damit einhergehend durch den Borkenkäfer-Befall stärker betroffen worden als andere Städte. Von neuen und jungen Pflanzen soll es in den kommenden Jahren noch weitaus mehr geben, die die wegsterbenden Waldbstände vor allem in den Fichten-Monokulturen ersetzen sollen. "Wir werden da vor allem standortgerechte und für hier typische Gehölze wie Ahorn, Erle, Buche, Eiche und Traubenkirsche verwenden", darauf weist die Fachfrau hin. Unterstützung hat die Stadt dabei bisher neben dem Marktkauf vor allem auch von der Firma Gauselmann und auch von Mittwald CM Service erhalten, die ebenfalls bereits viele Bäume gespendet haben. Daniela Niederdeppe macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass bereits in diesem Jahr gut 2.000 Forstpflanzen, wie die jungen Schößlinge im Fachjargon heißen, im Espelkamper Stadtgebiet gepflanzt worden seien. Aktuell müsste man an der Fabbenstedter Straße gerade trocken gefallene Bestände fällen, die später wieder aufgeforstet würden Neben der reinen Aufforstung vor allem von betroffenen Fichten ginge es allerdings auch um "Naturverjüngung", so die Fachfrau. So würde jedes Jahr eine unterschiedliche Zahl von Bäumen gefällt werden müssen. Dies hänge natürlich stark ab vom Grad der Feuchtigkeit, der Wärme und der weiteren klimatischen Bedingungen. Ungewöhnlich ist die Aktion vor allem auch deshalb, weil der Marktkauf alle seine Kunden daran beteiligt, bei der Beseitigung des Baumsterbens behilflich zu sein. Und das geschieht so: Alle Kunden,die heute schon Mehrwegverpackungen für ihren Einkauf an den Bedientheken sowie in der Obst- und Gemüseabteilung nutzen, um Verpackungsmaterialien zu reduzieren, erhalten zukünftig eine Baumpflanzkarte. Bei jedem Einkauf und Nutzung der Mehrwegbehältnisse erhält jeder Kunde einen Stempel auf seine Karte. Ist diese mit zehn Stempeln gefüllt, kann sie im Markt abgegeben werden Hierfür stehen überall Sammelboxen bereit. Für jede abgegebene Karte spendet der Marktkauf in Espelkamp einen Baum, der auch in Espelkamp gepflanzt wird", so Kordes. Gemäß dem Motto: "Ihr Baum für unseren Wald, unser Baum für unsere Region." "Wir möchten durch diese Aktion noch mehr dazu animieren Verpackungsmüll zu reduzieren und auch zeitgleich dafür belohnen, um für alle innerhalb der Region einen Baum zu pflanzen", sagt Kordes. Die Aktion ist bereits im Bereich des Naherholungsgebietes Biberteich angelaufen und ist zunächst bis Ende kommenden Jahres befristet.

Tausende neue Bäume im Kampf gegen Borkenkäfer & Co.

Hier sieht man wie sich der Borkenkäfer durch die Rinde gearbeitet hat. © Kirsten Tirre (Archivbild)

Espelkamp. "Gut, dass wir hier in Espelkamp so gute Unternehmen haben, die uns bei unserer Arbeit helfen", sagte Bürgermeister Henning Vieker Donnerstagnachmittag beim Ortstermin im Naherholungsgebiet Biberteich. Dort hatte er sich mit Landschaftpflegerin Daniela Niederdeppe vom Fachbereich Stadtplanung Bauordnung & Umwelt sowie Marktkauf-Filialleiter Karl Kordes getroffen, um eine einmalige nachhaltige Aktion gegen den sich beschleunigenden Prozess des Baumsterbens vorzustellen.

"Unser Ziel ist es, tausende von Bäumen zu spenden, damit die Stadt Espelkamp weiterhin die grünste Stadt im Mühlenkreis bleiben kann", sagt Karl Kordes und blickt dabei auf das vor ihm aus der Erde sprießende kleine Eichenpflänzchen. Gerade auch Espelkamp sei in den vergangenen Jahren durch die Dürren und damit einhergehend durch den Borkenkäfer-Befall stärker betroffen worden als andere Städte.

Von neuen und jungen Pflanzen soll es in den kommenden Jahren noch weitaus mehr geben, die die wegsterbenden Waldbstände vor allem in den Fichten-Monokulturen ersetzen sollen. "Wir werden da vor allem standortgerechte und für hier typische Gehölze wie Ahorn, Erle, Buche, Eiche und Traubenkirsche verwenden", darauf weist die Fachfrau hin. Unterstützung hat die Stadt dabei bisher neben dem Marktkauf vor allem auch von der Firma Gauselmann und auch von Mittwald CM Service erhalten, die ebenfalls bereits viele Bäume gespendet haben.

Daniela Niederdeppe macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass bereits in diesem Jahr gut 2.000 Forstpflanzen, wie die jungen Schößlinge im Fachjargon heißen, im Espelkamper Stadtgebiet gepflanzt worden seien. Aktuell müsste man an der Fabbenstedter Straße gerade trocken gefallene Bestände fällen, die später wieder aufgeforstet würden Neben der reinen Aufforstung vor allem von betroffenen Fichten ginge es allerdings auch um "Naturverjüngung", so die Fachfrau.

So würde jedes Jahr eine unterschiedliche Zahl von Bäumen gefällt werden müssen. Dies hänge natürlich stark ab vom Grad der Feuchtigkeit, der Wärme und der weiteren klimatischen Bedingungen.

Ungewöhnlich ist die Aktion vor allem auch deshalb, weil der Marktkauf alle seine Kunden daran beteiligt, bei der Beseitigung des Baumsterbens behilflich zu sein. Und das geschieht so: Alle Kunden,die heute schon Mehrwegverpackungen für ihren Einkauf an den Bedientheken sowie in der Obst- und Gemüseabteilung nutzen, um Verpackungsmaterialien zu reduzieren, erhalten zukünftig eine Baumpflanzkarte.

Bürgermeister henning Vieker, Daniela Niededeppe und Karl Kordes setzten dem Baumsterben eine gemeinsame Baumpfanzaktion entgegen. Im Vordergrund versucht gerade ein junger Eichen-Schößling Fuß zu fassen. - © Karsten Schulz
Bürgermeister henning Vieker, Daniela Niededeppe und Karl Kordes setzten dem Baumsterben eine gemeinsame Baumpfanzaktion entgegen. Im Vordergrund versucht gerade ein junger Eichen-Schößling Fuß zu fassen. - © Karsten Schulz

Bei jedem Einkauf und Nutzung der Mehrwegbehältnisse erhält jeder Kunde einen Stempel auf seine Karte. Ist diese mit zehn Stempeln gefüllt, kann sie im Markt abgegeben werden Hierfür stehen überall Sammelboxen bereit. Für jede abgegebene Karte spendet der Marktkauf in Espelkamp einen Baum, der auch in Espelkamp gepflanzt wird", so Kordes. Gemäß dem Motto: "Ihr Baum für unseren Wald, unser Baum für unsere Region."

"Wir möchten durch diese Aktion noch mehr dazu animieren Verpackungsmüll zu reduzieren und auch zeitgleich dafür belohnen, um für alle innerhalb der Region einen Baum zu pflanzen", sagt Kordes. Die Aktion ist bereits im Bereich des Naherholungsgebietes Biberteich angelaufen und ist zunächst bis Ende kommenden Jahres befristet.

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