Sturm zerstört Zelt des Test-Zentrums im Werre-Park Bad Oeynhausen Heidi Froreich Bad Oeynhausen (nw). „Eugen“ war zwar bereits am Montag angekündigt worden, dennoch kam er zumindest für Torben Schultz überraschend. „Mit dieser Schnelligkeit und Stärke habe ich nicht gerechnet“, räumt der Manager des Werre-Parks ein. Das Sturmtief hat die Zelte des Corona-Testzentrums auf dem Center-Parkplatz am frühen gestrigen Morgen völlig zerstört. Die Feuerwehr wurde anschließend zu weiteren Einsätzen gerufen. Deshalb gab es Hilfe durch Mitarbeiter des Werre-Parks. Den Coronatestbetrieb hat Eugen beeinträchtigt, aber nicht verhindert. Ein Lieferant des Werre-Parks hatte kurz vor 6 Uhr den Schaden bemerkt und die Polizei alarmiert. „Böen hatten die Zelte des Corona-Drive-In-Testzentrums aus den Ankern gerissen“, beschreibt ein Polizeisprecher die Lage. Mit drei Einsatzfahrzeugen und neun Mitarbeitern rückte die hauptamtliche Wache aus. Während die Polizei die angrenzenden Straßen sperrte, sicherte die Feuerwehr die Zelte mit Gurten. „Für den Abbau haben wir dann mit eigenen Kräften gesorgt“, fasst Schultz den Einsatz seines fünfköpfigen Teams zusammen. Er ist zwar nicht Betreiber des Ende März eröffneten Testzentrums, stellt aber die Fläche und Logistik zur Verfügung. „Das waren keine einfachen Partyzelte“, hebt er hervor. „Wir hatten dreifach für Standsicherheit gesorgt“, fügt er hinzu. Die Stangen seien beispielsweise fest im Boden verschraubt worden, außerdem habe es eine Leinensicherung gegeben. Den Böen des Sturmtiefs konnten sie nicht standhalten. Die Zelte wurden vollständig zerstört. „Ersatz steht schon bereit“, erklärt der Center-Manager. Möglichst schon heute sollen die neuen Zelte aufgebaut werden, um den Drive-Inn-Testbetrieb fortzusetzen. Sofern Eugen das zulässt. Dienstag gab es für Anja Dreier und andere Testwillige immerhin ein Ersatzangebot. Das Team von Betreiber Dennis Schmidt funktionierte einen Lagerraum neben dem Casino-Gebäude zum Testzentrum um. „Die Kapazitäten sind vorübergehend eingehend eingeschränkt“, bedauert Schultz. Und hat dabei nicht nur das eigene Testzentrum im Blick. Auch die Drive-in-Testzentren der Mühlenkreiskliniken auf Kanzlers Weide in Minden, dem Blasheimer Markt in Lübbecke, dem Alten Güterbahnhof in Herford und auf dem Festplatz in Löhne waren gestern von 12 Uhr an vorübergehend geschlossen worden – an allen Standorten werden Zelte genutzt. Ein Drive-In-Testangebot macht auch die Johanniter-Unfallhilfe – allerdings nur samstags und sonntags. Gestern wurde kurzfristig als Reaktion auf Sturmtief Eugen eine Ausnahme gemacht: Bis 18 Uhr wurden Schnelltests auch ohne Anmeldung an der Vlothoer Straße 193 vorgenommen. Die Johanniter nutzen keine Zelte, sondern eine Fahrzeughalle aus festem Stein. Der Einsatz für die Feuerwehr am Werre-Park war zwar der spektakulärste, aber nicht der einzige. Wenig später musste sie sich um einen umgestürzten Bauzaun auf dem Bürgersteig an der Kirchbreite kümmern. Im Laufe des Tages wurden mehrere entwurzelte Bäume gemeldet. Insgesamt gab es bis zum Abend fünf sturmbedingte Rettungseinsätze. Menschen wurden nicht verletzt.

Sturm zerstört Zelt des Test-Zentrums im Werre-Park Bad Oeynhausen

Das Sturmtief hat die Zelte des Drive-In-Testzentrums auf dem Parkplatz des Werre-Parks völlig zerstört. Auch die Stangen sind unbrauchbar. Foto: Heidi Froreich © Heidi Froreich

Bad Oeynhausen (nw). „Eugen“ war zwar bereits am Montag angekündigt worden, dennoch kam er zumindest für Torben Schultz überraschend. „Mit dieser Schnelligkeit und Stärke habe ich nicht gerechnet“, räumt der Manager des Werre-Parks ein. Das Sturmtief hat die Zelte des Corona-Testzentrums auf dem Center-Parkplatz am frühen gestrigen Morgen völlig zerstört. Die Feuerwehr wurde anschließend zu weiteren Einsätzen gerufen. Deshalb gab es Hilfe durch Mitarbeiter des Werre-Parks. Den Coronatestbetrieb hat Eugen beeinträchtigt, aber nicht verhindert.

Ein Lieferant des Werre-Parks hatte kurz vor 6 Uhr den Schaden bemerkt und die Polizei alarmiert. „Böen hatten die Zelte des Corona-Drive-In-Testzentrums aus den Ankern gerissen“, beschreibt ein Polizeisprecher die Lage. Mit drei Einsatzfahrzeugen und neun Mitarbeitern rückte die hauptamtliche Wache aus. Während die Polizei die angrenzenden Straßen sperrte, sicherte die Feuerwehr die Zelte mit Gurten. „Für den Abbau haben wir dann mit eigenen Kräften gesorgt“, fasst Schultz den Einsatz seines fünfköpfigen Teams zusammen. Er ist zwar nicht Betreiber des Ende März eröffneten Testzentrums, stellt aber die Fläche und Logistik zur Verfügung. „Das waren keine einfachen Partyzelte“, hebt er hervor. „Wir hatten dreifach für Standsicherheit gesorgt“, fügt er hinzu. Die Stangen seien beispielsweise fest im Boden verschraubt worden, außerdem habe es eine Leinensicherung gegeben.

Sturmböen haben die Zelte des Testzentrum am Werre-Park Bad Oeynhausen erfasst. Foto: privat - © privat
Sturmböen haben die Zelte des Testzentrum am Werre-Park Bad Oeynhausen erfasst. Foto: privat - © privat

Den Böen des Sturmtiefs konnten sie nicht standhalten. Die Zelte wurden vollständig zerstört. „Ersatz steht schon bereit“, erklärt der Center-Manager. Möglichst schon heute sollen die neuen Zelte aufgebaut werden, um den Drive-Inn-Testbetrieb fortzusetzen. Sofern Eugen das zulässt. Dienstag gab es für Anja Dreier und andere Testwillige immerhin ein Ersatzangebot. Das Team von Betreiber Dennis Schmidt funktionierte einen Lagerraum neben dem Casino-Gebäude zum Testzentrum um. „Die Kapazitäten sind vorübergehend eingehend eingeschränkt“, bedauert Schultz. Und hat dabei nicht nur das eigene Testzentrum im Blick. Auch die Drive-in-Testzentren der Mühlenkreiskliniken auf Kanzlers Weide in Minden, dem Blasheimer Markt in Lübbecke, dem Alten Güterbahnhof in Herford und auf dem Festplatz in Löhne waren gestern von 12 Uhr an vorübergehend geschlossen worden – an allen Standorten werden Zelte genutzt.

Ein Drive-In-Testangebot macht auch die Johanniter-Unfallhilfe – allerdings nur samstags und sonntags. Gestern wurde kurzfristig als Reaktion auf Sturmtief Eugen eine Ausnahme gemacht: Bis 18 Uhr wurden Schnelltests auch ohne Anmeldung an der Vlothoer Straße 193 vorgenommen. Die Johanniter nutzen keine Zelte, sondern eine Fahrzeughalle aus festem Stein.

Der Einsatz für die Feuerwehr am Werre-Park war zwar der spektakulärste, aber nicht der einzige. Wenig später musste sie sich um einen umgestürzten Bauzaun auf dem Bürgersteig an der Kirchbreite kümmern. Im Laufe des Tages wurden mehrere entwurzelte Bäume gemeldet. Insgesamt gab es bis zum Abend fünf sturmbedingte Rettungseinsätze. Menschen wurden nicht verletzt.

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