Staugefahr: Baustelle an den A2-Weserbrücken bleibt länger als geplant Ulf Hanke Bad Oeynhausen. Die schier unendliche Geschichte der Weserbrücken-Baustellen auf der Autobahn 2 geht voraussichtlich noch ein paar Tage in die Verlängerung. Wie die Autobahn GmbH des Bundes auf Nachfrage der Redaktion mitteilt, wird die Baustelle erst Mitte Oktober verschwinden. Die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten der Brücken und der Fahrbahn sollen zwar wie geplant Ende September abgeschlossen werden. Der Rückbau der aufwändigen Verkehrssicherung nimmt aber voraussichtlich ein bis zwei Wochen in Anspruch. Grund für die Verzögerungen kurz vorm Ziel sind offenbar Nachbesserungen. Die Reparatur der Fahrbahnübergänge auf der Weserstrombrücke zwischen Porta Westfalica und Bad Oeynhausen habe "aufgrund von Nachtragsleistungen etwas länger gedauert als geplant", schreibt Pressesprecher Mirco Heuping von der Autobahn GmbH, Niederlassung Westfalen. Die Verzögerung wird mit etwa einer Woche angegeben. Damit kann auch die Auf- und die Abfahrt Vlotho im Autobahnkreuz wohl erst Mitte Oktober wieder freigegeben werden. Die Weserbrücken sind die Achillesferse von Ostwestfalen-Lippes meistbefahrener Autobahn, der A2. Schon bei der Weserflutbrücke am Kreuz Bad Oeynhausen hatten die Fahrbahnübergänge den Straßenwärtern immer wieder Schwierigkeiten gemacht. Fahrbahnübergänge sehen aus dem Auto aus wie Querfugen. Sie verursachen Plopp-Geräusche, wenn die Reifen darüber rollen. Erste Reparaturversuche mit modernen Kunststofffüllungen scheiterten. Bauüberwacher machten rätselhafte Hohlräume unterm Asphalt aus. Offenbar ist über die Jahre Regenwasser in die Stahlbetonkonstruktion der Weserflutbrücke eingedrungen und hat den Beton zersetzt. Die Bauarbeiter mussten alles wieder aufreißen, ein Provisorium einbauen und schließlich im vergangenen Jahr eine andere Konstruktion wieder einbauen, wobei weitere Probleme auftauchten. Regenrinne wird in Handarbeit gezogen Der Verkehr auf der wichtigen West-Ost-Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und Hannover ist in dieser Zeit immer wieder neu sortiert worden. Wegen der hohen Staugefahr wurde die dreispurige Autobahn mit zahlreichen Baken weit vor dem Autobahnkreuz lange auf zwei Spuren verengt. Im Sommer konnte die Baustelle dann wieder dreispurig in jede Richtung befahren werden, was die Staugefahr erheblich minimiert hat, auch wenn es weiterhin Beeinträchtigung durch die Baustelle gab. Die Absperrungen rund ums Autobahnkreuz Bad Oeynhausen bleiben aber noch bis Mitte Oktober. Derzeit werden die Schutzplanken an der Überfahrt hinter den Weserbrücken in Richtung Hannover in Porta Westfalica wieder geschlossen. Auf der Überfahrt in Fahrtrichtung Hannover vor dem Kreuz Bad Oeynhausen wird derzeit auf 130 Metern in Handarbeit eine zusätzliche Regenrinne gezogen. Danach werden auch hier die Schutzplanken wieder geschlossen. Diese letzten Bauarbeiten sollen bis Ende September fertig werden. Erst danach können alle Absperrungen und Baken von den Fahrbahnen auf der A2 und der A30 entfernt werden. Die Autobahn GmbH rechnet mit ein bis zwei Wochen Arbeit. Ab spätestens der zweiten Oktoberwoche sollte dann die gesamte Verkehrssicherung abgebaut worden sein "und der Verkehr nicht mehr beeinträchtigt werden", schreibt der Autobahn-Westfalen-Sprecher.

Staugefahr: Baustelle an den A2-Weserbrücken bleibt länger als geplant

Problemfuge: Jede zweite Fuge auf der Weserflutbrücke der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover musste erneuert werden. Der Polyflex-Belag hat nicht gehalten. © Ulf Hanke

Bad Oeynhausen. Die schier unendliche Geschichte der Weserbrücken-Baustellen auf der Autobahn 2 geht voraussichtlich noch ein paar Tage in die Verlängerung. Wie die Autobahn GmbH des Bundes auf Nachfrage der Redaktion mitteilt, wird die Baustelle erst Mitte Oktober verschwinden. Die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten der Brücken und der Fahrbahn sollen zwar wie geplant Ende September abgeschlossen werden. Der Rückbau der aufwändigen Verkehrssicherung nimmt aber voraussichtlich ein bis zwei Wochen in Anspruch.

Grund für die Verzögerungen kurz vorm Ziel sind offenbar Nachbesserungen. Die Reparatur der Fahrbahnübergänge auf der Weserstrombrücke zwischen Porta Westfalica und Bad Oeynhausen habe "aufgrund von Nachtragsleistungen etwas länger gedauert als geplant", schreibt Pressesprecher Mirco Heuping von der Autobahn GmbH, Niederlassung Westfalen. Die Verzögerung wird mit etwa einer Woche angegeben. Damit kann auch die Auf- und die Abfahrt Vlotho im Autobahnkreuz wohl erst Mitte Oktober wieder freigegeben werden.

Die Weserbrücken sind die Achillesferse von Ostwestfalen-Lippes meistbefahrener Autobahn, der A2. Schon bei der Weserflutbrücke am Kreuz Bad Oeynhausen hatten die Fahrbahnübergänge den Straßenwärtern immer wieder Schwierigkeiten gemacht. Fahrbahnübergänge sehen aus dem Auto aus wie Querfugen. Sie verursachen Plopp-Geräusche, wenn die Reifen darüber rollen. Erste Reparaturversuche mit modernen Kunststofffüllungen scheiterten. Bauüberwacher machten rätselhafte Hohlräume unterm Asphalt aus. Offenbar ist über die Jahre Regenwasser in die Stahlbetonkonstruktion der Weserflutbrücke eingedrungen und hat den Beton zersetzt. Die Bauarbeiter mussten alles wieder aufreißen, ein Provisorium einbauen und schließlich im vergangenen Jahr eine andere Konstruktion wieder einbauen, wobei weitere Probleme auftauchten.

Regenrinne wird in Handarbeit gezogen

Der Verkehr auf der wichtigen West-Ost-Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und Hannover ist in dieser Zeit immer wieder neu sortiert worden. Wegen der hohen Staugefahr wurde die dreispurige Autobahn mit zahlreichen Baken weit vor dem Autobahnkreuz lange auf zwei Spuren verengt. Im Sommer konnte die Baustelle dann wieder dreispurig in jede Richtung befahren werden, was die Staugefahr erheblich minimiert hat, auch wenn es weiterhin Beeinträchtigung durch die Baustelle gab.

Die Absperrungen rund ums Autobahnkreuz Bad Oeynhausen bleiben aber noch bis Mitte Oktober. Derzeit werden die Schutzplanken an der Überfahrt hinter den Weserbrücken in Richtung Hannover in Porta Westfalica wieder geschlossen. Auf der Überfahrt in Fahrtrichtung Hannover vor dem Kreuz Bad Oeynhausen wird derzeit auf 130 Metern in Handarbeit eine zusätzliche Regenrinne gezogen. Danach werden auch hier die Schutzplanken wieder geschlossen. Diese letzten Bauarbeiten sollen bis Ende September fertig werden.

Erst danach können alle Absperrungen und Baken von den Fahrbahnen auf der A2 und der A30 entfernt werden. Die Autobahn GmbH rechnet mit ein bis zwei Wochen Arbeit. Ab spätestens der zweiten Oktoberwoche sollte dann die gesamte Verkehrssicherung abgebaut worden sein "und der Verkehr nicht mehr beeinträchtigt werden", schreibt der Autobahn-Westfalen-Sprecher.

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