Sprung von Brücke in den Mittellandkanal endet im Krankenhaus Lübbecke (mt/fat). Offenbar auf der Suche nach Abkühlung sind mehrere junge Männer am Samstag in Lübbecke von der Brücke "Zur Rauhen Horst" in den Mittellandkanal gesprungen. Laut Mitteilung der Polizei Minden-Lübbecke kam es dabei zu einem Unfall. Ersten Erkenntnissen der Beamten zufolge hielt sich die Gruppe aus Hüllhorst und Lübbecke am Nachmittag auf der Brücke auf. Nachdem zunächst zwei 19-Jährige in den Kanal gesprungen waren, folgten dem Duo ein 18-Jähriger sowie ein weiterer 19-Jähriger. Letzterer sprang auf den im Wasser befindlichen 18-Jährigen, der dadurch das Bewusstsein verlor und Verletzungen erlitt. Ein 26-jähriger Mann aus Espelkamp sprang daraufhin ins Wasser und brachte den Verletzten an Land. Zeitgleich alarmierte eine 13-Jährige, die den Vorfall vom Ufer aus beobachtet hatte, die Rettungskräfte. An Land kam der 18-Jährige wieder zu sich. Ein Notarzt sowie Sanitäter versorgten ihn. Anschließend kam der Mann ins Krankenhaus nach Lübbecke. Vor den Gefahren des Brückenspringens warnt die Polizei immer wieder. "Der Kanal ist kein Schwimmbad, sagt Ralf Kunschke, Dienstellenleiter der Wasserschutzpolizei in Minden. "Im trüben Wasser kann sich nicht sichtbares Treibgut befinden, an dem sich ein Springer verletzten kann." Auch an anderen Gegenständen wie Fahrrädern oder Einkaufswagen, die ins Wasser geworfen wurden, besteht Verletzungsgefahr. Daher ist das Springen strengstens untersagt. Andernfalls droht laut Binnen-Schifffahrts-Straßenordnung (BinSchStrO) ein Bußgeld von 50 Euro plus Gebühren. Zudem ist unter anderem im Bereich bis zu 100 Meter ober- und unterhalb einer Brücke, eines Wehres, einer Hafeneinfahrt oder einer Anlegestelle das Baden und Schwimmen laut BinSchStr0 verboten.

Sprung von Brücke in den Mittellandkanal endet im Krankenhaus

Brücke über dem Mittellandkanal. MT-Foto-Archiv © Otto,Manfred

Lübbecke (mt/fat). Offenbar auf der Suche nach Abkühlung sind mehrere junge Männer am Samstag in Lübbecke von der Brücke "Zur Rauhen Horst" in den Mittellandkanal gesprungen. Laut Mitteilung der Polizei Minden-Lübbecke kam es dabei zu einem Unfall.

Ersten Erkenntnissen der Beamten zufolge hielt sich die Gruppe aus Hüllhorst und Lübbecke am Nachmittag auf der Brücke auf. Nachdem zunächst zwei 19-Jährige in den Kanal gesprungen waren, folgten dem Duo ein 18-Jähriger sowie ein weiterer 19-Jähriger. Letzterer sprang auf den im Wasser befindlichen 18-Jährigen, der dadurch das Bewusstsein verlor und Verletzungen erlitt.

Ein 26-jähriger Mann aus Espelkamp sprang daraufhin ins Wasser und brachte den Verletzten an Land. Zeitgleich alarmierte eine 13-Jährige, die den Vorfall vom Ufer aus beobachtet hatte, die Rettungskräfte. An Land kam der 18-Jährige wieder zu sich. Ein Notarzt sowie Sanitäter versorgten ihn. Anschließend kam der Mann ins Krankenhaus nach Lübbecke.

Vor den Gefahren des Brückenspringens warnt die Polizei immer wieder. "Der Kanal ist kein Schwimmbad, sagt Ralf Kunschke, Dienstellenleiter der Wasserschutzpolizei in Minden. "Im trüben Wasser kann sich nicht sichtbares Treibgut befinden, an dem sich ein Springer verletzten kann." Auch an anderen Gegenständen wie Fahrrädern oder Einkaufswagen, die ins Wasser geworfen wurden, besteht Verletzungsgefahr. Daher ist das Springen strengstens untersagt. Andernfalls droht laut Binnen-Schifffahrts-Straßenordnung (BinSchStrO) ein Bußgeld von 50 Euro plus Gebühren. Zudem ist unter anderem im Bereich bis zu 100 Meter ober- und unterhalb einer Brücke, eines Wehres, einer Hafeneinfahrt oder einer Anlegestelle das Baden und Schwimmen laut BinSchStr0 verboten.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Weiterlesen in Regionales