Senior rettet Bewohnerin aus brennender Wohnung in Bückeburg Leonhard Behmann Bückeburg (szlz). Ein 71 Jahre alter Mann hat am frühen gestrigen Nachmittag einer 75-Jährigen offenbar das Leben gerettet. Der Senior holte die Frau aus ihrer mit giftigen Brandgasen gefüllten brennenden Wohnung und brachte sie ins Freie. Dort wurden beide von einem Notarztteam des Roten Kreuzes untersucht. Auch um die Ehefrau (63) des Seniors kümmerten sich die Retter. Nach Angaben der Polizei hat sich der 71-Jährige bei der Rettungsaktion verletzt. Mit einem Rettungswagen wurde er nach Vehlen zur Notaufnahme des Klinikums Schaumburg gebracht. Um 13.16 Uhr war der erste Notruf aus der Maschstraße eingegangen. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich noch Menschen in dem Gebäude auf, brannte es in einer Wohnung im 1. Obergeschoss des Zweifamilienhauses. Nur wenige Minuten nach dem Alarm trafen die ersten Einsatzkräfte am Brandort ein. In aller Eile verlegten Feuerwehrleute Schläuche. Ehrenamtliche, die sich bereits auf der Blaulicht-Fahrt zum Einsatzort mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, erkundeten in dem Haus die zunächst unklare Lage, suchten nach weiteren Personen, die vielleicht in Gefahr waren. Einsatzleiter Torsten Burmester ließ währenddessen die Drehleiter in Stellung bringen. „Zum Glück hat sich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr im Gebäude befunden“, sagte Burmester. Durch die gesamte erste Etage waberte dunkler Qualm. In der Küche fand ein Trupp das Feuer. Um auch die letzten Glutnester löschen zu können, mussten Feuerwehr unter Atemschutz schwelende Schränke abbauen und aus dem Haus tragen. Durch Feuer und Rauch sei ein großer Schaden entstanden, sagte ein Oberkommissar. Die Wohnung im ersten Obergeschoss ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Die 75 Jahre alte Bewohnerin käme bei Verwandten unter, hieß es. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war die Frau gerade beim Essen, als das Feuer in der Küche ausbrach. „Sie hat den Rauch bemerkt und um Hilfe gerufen“, sagte eine Kommissarin. Dann sei ihr ein Nachbar aus der Wohnung im Erdgeschoss zur Hilfe geeilt. Ein Hund des Ehepaars sei glücklicherweise von selbst in den Garten geflüchtet, sagte die Ermittlerin. Was das Feuer ausgelöst hat, ist noch völlig unklar.

Senior rettet Bewohnerin aus brennender Wohnung in Bückeburg

Löscheinsatz an der Maschstraße – aus dem Wohnhaus dringt dunkler Qualm. Ein Notarztteam kümmert sich um die Bewohner. Foto: Leonhard Behmann © leonhard behmann

Bückeburg (szlz). Ein 71 Jahre alter Mann hat am frühen gestrigen Nachmittag einer 75-Jährigen offenbar das Leben gerettet. Der Senior holte die Frau aus ihrer mit giftigen Brandgasen gefüllten brennenden Wohnung und brachte sie ins Freie. Dort wurden beide von einem Notarztteam des Roten Kreuzes untersucht. Auch um die Ehefrau (63) des Seniors kümmerten sich die Retter. Nach Angaben der Polizei hat sich der 71-Jährige bei der Rettungsaktion verletzt. Mit einem Rettungswagen wurde er nach Vehlen zur Notaufnahme des Klinikums Schaumburg gebracht.

Um 13.16 Uhr war der erste Notruf aus der Maschstraße eingegangen. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich noch Menschen in dem Gebäude auf, brannte es in einer Wohnung im 1. Obergeschoss des Zweifamilienhauses.

Nur wenige Minuten nach dem Alarm trafen die ersten Einsatzkräfte am Brandort ein. In aller Eile verlegten Feuerwehrleute Schläuche. Ehrenamtliche, die sich bereits auf der Blaulicht-Fahrt zum Einsatzort mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, erkundeten in dem Haus die zunächst unklare Lage, suchten nach weiteren Personen, die vielleicht in Gefahr waren.

Einsatzleiter Torsten Burmester ließ währenddessen die Drehleiter in Stellung bringen. „Zum Glück hat sich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr im Gebäude befunden“, sagte Burmester. Durch die gesamte erste Etage waberte dunkler Qualm. In der Küche fand ein Trupp das Feuer. Um auch die letzten Glutnester löschen zu können, mussten Feuerwehr unter Atemschutz schwelende Schränke abbauen und aus dem Haus tragen. Durch Feuer und Rauch sei ein großer Schaden entstanden, sagte ein Oberkommissar. Die Wohnung im ersten Obergeschoss ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Die 75 Jahre alte Bewohnerin käme bei Verwandten unter, hieß es.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war die Frau gerade beim Essen, als das Feuer in der Küche ausbrach. „Sie hat den Rauch bemerkt und um Hilfe gerufen“, sagte eine Kommissarin. Dann sei ihr ein Nachbar aus der Wohnung im Erdgeschoss zur Hilfe geeilt. Ein Hund des Ehepaars sei glücklicherweise von selbst in den Garten geflüchtet, sagte die Ermittlerin. Was das Feuer ausgelöst hat, ist noch völlig unklar.

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