Schwerer Unfall auf der A2 bei Gütersloh - Rettungshubschrauber gelandet Andreas Eickhoff Gütersloh (nw). Auf der Autobahn 2 bei Gütersloh hat es am Samstagvormittag einen schweren Autounfall gegeben. Fast eine dreiviertel Stunde stand der Verkehr komplett still. Als eine 64-jährige Autofahrerin aus Herne dem von hinten herannahenden Verkehr Platz machen und auf die mittlere Fahrspur der A2 in Fahrtrichtung Hannover wechseln wollte, verlor sie nach Polizeiangaben die Gewalt über ihren roten Mazda MX-5. Der Sportwagen überschlug sich daraufhin mehrmals und prallte noch gegen eine in Polen zugelassene DAF-Zugmaschine geprallt, dessen Fahrer auf der rechten Fahrspur unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls platzte der linke Vorderreifen, die Zugmaschine musste abgeschleppt werden. Das Cabrio blieb auf dem stark deformierten Überrollbügel liegen. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Notärzte der Bundeswehr bemerken den Unfall und reagieren sofort Zur gleichen Zeit war ein Auto der Bundeswehr auf der Gegenfahrbahn in Richtung Dortmund unterwegs. An Bord: Eine Notärztin, ein Notarzt und ein Sanitäter. Als sie den Unfall bemerkten, reagierten sie sofort. Sie fuhren bis zur Anschlussstelle an der Verler Straße und dann in entgegengesetzter Richtung wieder auf die A2, um am Unfallort Erste Hilfe zu leisten. Da kein bodengebundener Notarzt in der Nähe zur Verfügung stand, wurde nach Angaben von Branddirektor Joachim Koch der Rettungshubschrauber Christoph 13 alarmiert. Der Helikopter landete in Fahrtrichtung kurz hinter der Brücke unter der Isselhorster Straße; der Notarzt entschied sich nach einer ersten Untersuchung aber doch für den Transport mit einem Rettungswagen. Sie wurde in die Spezialklinik Gilead I nach Bielefeld-Bethel gebracht. Alle Fahrstreifen wieder frei Neben dem Rettungsdienst waren auch die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzuges Spexard alarmiert worden. Die Beamten der Autobahnpolizei Bielefeld sperrten die Richtungsfahrbahn für etwa 40 Minuten. Als der Rettungshubschrauber wieder gestartet war, wurde die linke der drei Fahrspuren wieder frei gegeben. Der Verkehr staute sich dennoch bis kurz hinter die Raststätte Gütersloh. Seit etwa 14.45 Uhr sind alle Fahrstreifen wieder frei - der Verkehr rollt.

Schwerer Unfall auf der A2 bei Gütersloh - Rettungshubschrauber gelandet

Die Fahrerin verlor auf der Autobahn die Gewalt über ihren Wagen. © Andreas Eickhoff

Gütersloh (nw). Auf der Autobahn 2 bei Gütersloh hat es am Samstagvormittag einen schweren Autounfall gegeben. Fast eine dreiviertel Stunde stand der Verkehr komplett still.

Als eine 64-jährige Autofahrerin aus Herne dem von hinten herannahenden Verkehr Platz machen und auf die mittlere Fahrspur der A2 in Fahrtrichtung Hannover wechseln wollte, verlor sie nach Polizeiangaben die Gewalt über ihren roten Mazda MX-5. Der Sportwagen überschlug sich daraufhin mehrmals und prallte noch gegen eine in Polen zugelassene DAF-Zugmaschine geprallt, dessen Fahrer auf der rechten Fahrspur unterwegs war.

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Durch die Wucht des Aufpralls platzte der linke Vorderreifen, die Zugmaschine musste abgeschleppt werden. Das Cabrio blieb auf dem stark deformierten Überrollbügel liegen. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Notärzte der Bundeswehr bemerken den Unfall und reagieren sofort

Zur gleichen Zeit war ein Auto der Bundeswehr auf der Gegenfahrbahn in Richtung Dortmund unterwegs. An Bord: Eine Notärztin, ein Notarzt und ein Sanitäter. Als sie den Unfall bemerkten, reagierten sie sofort. Sie fuhren bis zur Anschlussstelle an der Verler Straße und dann in entgegengesetzter Richtung wieder auf die A2, um am Unfallort Erste Hilfe zu leisten.

Da kein bodengebundener Notarzt in der Nähe zur Verfügung stand, wurde nach Angaben von Branddirektor Joachim Koch der Rettungshubschrauber Christoph 13 alarmiert. Der Helikopter landete in Fahrtrichtung kurz hinter der Brücke unter der Isselhorster Straße; der Notarzt entschied sich nach einer ersten Untersuchung aber doch für den Transport mit einem Rettungswagen. Sie wurde in die Spezialklinik Gilead I nach Bielefeld-Bethel gebracht.

Alle Fahrstreifen wieder frei

Neben dem Rettungsdienst waren auch die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzuges Spexard alarmiert worden. Die Beamten der Autobahnpolizei Bielefeld sperrten die Richtungsfahrbahn für etwa 40 Minuten. Als der Rettungshubschrauber wieder gestartet war, wurde die linke der drei Fahrspuren wieder frei gegeben. Der Verkehr staute sich dennoch bis kurz hinter die Raststätte Gütersloh. Seit etwa 14.45 Uhr sind alle Fahrstreifen wieder frei - der Verkehr rollt.

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