Schwerer Missbrauch: 50-Jähriger muss für mehrere Jahre ins Gefängnis Nils Middelhauve Lübbecke/Stemwede/Bielefeld. Im März des vergangenen Jahrs hatte das Bielefelder Landgericht einen 50 Jahre alten Mann aus Stemwede wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte legte im Anschluss beim Bundesgerichtshof (BGH) Revision gegen diese Entscheidung ein. Die Karlsruher Richter haben diese nun jedoch verworfen und das erstinstanzliche Urteil bestätigt. Taten passierten in den Wohnungen der Familie in Lübbecke Die in Rede stehenden Taten hatten sich in der Zeit von April 2001 bis zum Frühjahr 2006 zumeist in den damaligen Wohnungen der Familie in Lübbecke ereignet. Dort hatte der Angeklagte seinen Stiefsohn jahrelang teils schwer sexuell missbraucht. Das Kind war zu Beginn der Übergriffe neun Jahre alt. Noch heute leidet der mittlerweile erwachsene Mann stark unter den damaligen Vorfällen. 2016 hatte er die Taten schließlich zur Anzeige gebracht, das Verfahren kam ins Rollen. Bundesgerichtshof bestätigt das Bielefelder Urteil In der mehrtägigen Verhandlung vor der III. Großen Strafkammer des Bielefelder Landgerichts hatte der angeklagte Stemweder ein weitgehendes Geständnis abgelegt und sich bereit erklärt, 20.000 Euro Schmerzensgeld an seinen Stiefsohn zu zahlen. Insbesondere das Geständnis honorierte die Kammer unter dem Vorsitz von Richter Carsten Nabel: Es bewahrte den Angeklagten vor einer deutlich höheren Strafe. Fünf Jahre und neun Monate Gefängnis, so entschied das Landgericht am 12. März 2021, seien tat- und schuldangemessen. Gegen dieses Urteil legte der Stemweder Rechtsmittel in Karlsruhe ein. Ohne Erfolg: Der BGH verwarf die Revision und bestätigte das Bielefelder Urteil, es ist somit rechtskräftig.

Schwerer Missbrauch: 50-Jähriger muss für mehrere Jahre ins Gefängnis

Fünf Jahre und neun Monate Gefängnis für den Täter, so entschied das Bielefelder Landgericht im März 2021. © Neue Westfaelische Zeitung

Lübbecke/Stemwede/Bielefeld. Im März des vergangenen Jahrs hatte das Bielefelder Landgericht einen 50 Jahre alten Mann aus Stemwede wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte legte im Anschluss beim Bundesgerichtshof (BGH) Revision gegen diese Entscheidung ein. Die Karlsruher Richter haben diese nun jedoch verworfen und das erstinstanzliche Urteil bestätigt.

Taten passierten in den Wohnungen der Familie in Lübbecke

Die in Rede stehenden Taten hatten sich in der Zeit von April 2001 bis zum Frühjahr 2006 zumeist in den damaligen Wohnungen der Familie in Lübbecke ereignet. Dort hatte der Angeklagte seinen Stiefsohn jahrelang teils schwer sexuell missbraucht. Das Kind war zu Beginn der Übergriffe neun Jahre alt. Noch heute leidet der mittlerweile erwachsene Mann stark unter den damaligen Vorfällen. 2016 hatte er die Taten schließlich zur Anzeige gebracht, das Verfahren kam ins Rollen.

Bundesgerichtshof bestätigt das Bielefelder Urteil

In der mehrtägigen Verhandlung vor der III. Großen Strafkammer des Bielefelder Landgerichts hatte der angeklagte Stemweder ein weitgehendes Geständnis abgelegt und sich bereit erklärt, 20.000 Euro Schmerzensgeld an seinen Stiefsohn zu zahlen. Insbesondere das Geständnis honorierte die Kammer unter dem Vorsitz von Richter Carsten Nabel: Es bewahrte den Angeklagten vor einer deutlich höheren Strafe. Fünf Jahre und neun Monate Gefängnis, so entschied das Landgericht am 12. März 2021, seien tat- und schuldangemessen. Gegen dieses Urteil legte der Stemweder Rechtsmittel in Karlsruhe ein. Ohne Erfolg: Der BGH verwarf die Revision und bestätigte das Bielefelder Urteil, es ist somit rechtskräftig.

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