Bielefeld/Schloß Holte-Stukenbrock Schwere Unfälle legen Verkehr auf der A2 und der A33 lahm Auf den Autobahnen in OWL kommen Pkw-Fahrer am Montagmorgen teilweise nur noch im Schritttempo voran - und das dürfte auf der A33 vorerst sogar so bleiben. Dennis Rother,Ariane Mönikes Bielefeld. Polizei und Rettungkräfte sind am Montagmorgen wegen gleich zweier schwerer Unfälle in OWL auf die Autobahnen A2 und A33 ausgerückt. Es kommt zu Sperrungen in Richtung Paderborn und Hannover, der Verkehr staut sich auf mehreren Kilometern - und das dürfte zumindest auf der A33 am Vormittag auch so bleiben, denn Bergungsarbeiten stocken: Bis voraussichtlich 11.30 Uhr gibt es eine Vollsperrung. Nach Angaben aus der Polizeipressestelle ereignete sich der A33-Unfall bei Schloß Holte-Stukenbrock im Baustellenbereich bereits gegen 5.35 Uhr. Zunächst sei zu der Uhrzeit am frühen Morgen lediglich ein Sachschadenunfall gemeldet worden. Ein 24-jähriger Lastwagenfahrer aus dem Kreis Cuxhaven war mit seiner schweren Maschine aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf der Leitplanke hängengeblieben. Der Mann blieb unverletzt. Gefahr: Kran in der Nähe der Hochspannungsleitung Dann stellte sich aber heraus, dass der Lkw auch mit Hilfe eines Krans schwer zu bergen war, weil der Kran bei der passenden Positionierung nicht den nötigen Mindestabstand zu einer dortigen Hochspannungsleitung einhalten kann. Der Lkw steckt fest. Nun wird nach Angaben der Einsatzkräfte eruiert, ob die Leitplanke zurückgebaut wird, damit die Bergung klappt. Auch andere Bergungsarten seien möglich. Der rechte Fahrstreifen ist wegen der problematischen Abarbeitung des Unfalls gesperrt, zeitweise könnten auch Vollsperrungen nötig werden. Wann der 40-Tonner von der Autobahn geschafft werden kann, ist letztlich noch unklar, hieß es um 9 Uhr. Bis zum Kreuz Bielefeld kommen Autofahrer aktuell nur im Schritttempo voran, Zeitverlust: 30 Minuten. Bereits am Sonntagabend waren übrigens Rettungshelfer auf die A33 geeilt: Ein Auto hatte sich überschlagen, zwei Personen wurden verletzt. Zwei von drei Spuren gesperrt Der zweite Unfall ereignete sich auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Ost und Bielefeld-Süd. Gegen 7.50 Uhr wollte dort ein Autofahrer vor einer Ölspur bremsen. Infolgedessen kam es zu einem Auffahrunfall, wegen dem zwei der drei Fahrspuren in Richtung Hannover gesperrt werden mussten. Details zum exakten Hergang der Kollision liegen noch nicht vor. Die Sperrung für Unfallaufnahme, Beseitigung der Trümmer sowie der Ölspur durch die Feuerwehr dauert an (Stand: 9.15 Uhr). Auch hier heißt das: lange Wartezeit für Autofahrer. Der Verkehr staut sich bis hinter das Kreuz Bielefeld auf Gütersloher Kreisgebiet. Zeitverlust: 45 Minuten. Für Pendler bedeuteten die beiden Unfälle einen nervenaufreibenden Start in eine Woche, in der es auf den Straßen eigentlich lockerer zugehen sollte - schließlich sind jetzt Herbstferien. Doch statt freier Fahrt floss der Verkehr wegen der Zusammenstöße auch auf Ausweichstrecken zäh. Obendrein lag OWL-weit Nebel über den Straßen, so dass alle extrem aufpassen mussten. Weitere Infos folgen. Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
Bielefeld/Schloß Holte-Stukenbrock

Schwere Unfälle legen Verkehr auf der A2 und der A33 lahm

Die Bergung eines Lastwagens dauert auf der A33 mehrere Stunden. © Symbolbild: Feuerwehr Dortmund

Bielefeld. Polizei und Rettungkräfte sind am Montagmorgen wegen gleich zweier schwerer Unfälle in OWL auf die Autobahnen A2 und A33 ausgerückt. Es kommt zu Sperrungen in Richtung Paderborn und Hannover, der Verkehr staut sich auf mehreren Kilometern - und das dürfte zumindest auf der A33 am Vormittag auch so bleiben, denn Bergungsarbeiten stocken: Bis voraussichtlich 11.30 Uhr gibt es eine Vollsperrung.

Nach Angaben aus der Polizeipressestelle ereignete sich der A33-Unfall bei Schloß Holte-Stukenbrock im Baustellenbereich bereits gegen 5.35 Uhr. Zunächst sei zu der Uhrzeit am frühen Morgen lediglich ein Sachschadenunfall gemeldet worden.

Ein 24-jähriger Lastwagenfahrer aus dem Kreis Cuxhaven war mit seiner schweren Maschine aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf der Leitplanke hängengeblieben. Der Mann blieb unverletzt.

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Gefahr: Kran in der Nähe der Hochspannungsleitung

Dann stellte sich aber heraus, dass der Lkw auch mit Hilfe eines Krans schwer zu bergen war, weil der Kran bei der passenden Positionierung nicht den nötigen Mindestabstand zu einer dortigen Hochspannungsleitung einhalten kann.

Der Lkw steckt fest. Nun wird nach Angaben der Einsatzkräfte eruiert, ob die Leitplanke zurückgebaut wird, damit die Bergung klappt. Auch andere Bergungsarten seien möglich.

Der rechte Fahrstreifen ist wegen der problematischen Abarbeitung des Unfalls gesperrt, zeitweise könnten auch Vollsperrungen nötig werden. Wann der 40-Tonner von der Autobahn geschafft werden kann, ist letztlich noch unklar, hieß es um 9 Uhr. Bis zum Kreuz Bielefeld kommen Autofahrer aktuell nur im Schritttempo voran, Zeitverlust: 30 Minuten.

Bereits am Sonntagabend waren übrigens Rettungshelfer auf die A33 geeilt: Ein Auto hatte sich überschlagen, zwei Personen wurden verletzt.

Zwei von drei Spuren gesperrt

Der zweite Unfall ereignete sich auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Ost und Bielefeld-Süd. Gegen 7.50 Uhr wollte dort ein Autofahrer vor einer Ölspur bremsen. Infolgedessen kam es zu einem Auffahrunfall, wegen dem zwei der drei Fahrspuren in Richtung Hannover gesperrt werden mussten. Details zum exakten Hergang der Kollision liegen noch nicht vor.

Die Sperrung für Unfallaufnahme, Beseitigung der Trümmer sowie der Ölspur durch die Feuerwehr dauert an (Stand: 9.15 Uhr). Auch hier heißt das: lange Wartezeit für Autofahrer. Der Verkehr staut sich bis hinter das Kreuz Bielefeld auf Gütersloher Kreisgebiet. Zeitverlust: 45 Minuten.

Für Pendler bedeuteten die beiden Unfälle einen nervenaufreibenden Start in eine Woche, in der es auf den Straßen eigentlich lockerer zugehen sollte - schließlich sind jetzt Herbstferien. Doch statt freier Fahrt floss der Verkehr wegen der Zusammenstöße auch auf Ausweichstrecken zäh. Obendrein lag OWL-weit Nebel über den Straßen, so dass alle extrem aufpassen mussten.

Weitere Infos folgen.

Infografik: So wird die Rettungsgasse gebildet | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
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