Schule für drei Religionen Bundesweit einmaliges Projekt startet bald Osnabrück (lni). Bundesweit einmalig: In Osnabrück geht im Sommer eine Drei-Religionen-Schule für Christen, Moslems und Juden mit zunächst 18 Schülern an den Start. Für die erste Klasse der Grundschule wurden neun katholische und fünf muslimische Kinder sowie je ein evangelisches, ein jüdisches, ein serbisch-orthodoxes und ein konfessionsloses Kind angemeldet. Das teilte das katholische Bistum Osnabrück mit. Jede der drei Religionen wird von einem separaten Religionslehrer unterrichtet.Das bundesweit einmalige Projekt entsteht durch die Umwandlung einer städtischen Grundschule. Träger ist die Schulstiftung des Bistums, die mit der jüdischen Gemeinde Osnabrück, dem islamischen Landesverband Schura und dem Landesverband der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) kooperiert.

Schule für drei Religionen

Zeichen der Toleranz: Schulleiterin Birgit Jöring (von), Lehrerin Simone Vogelsang, Annett Abdel-Rahman, Lehrerin für den islamischen Religionsunterricht, und Sebastian Hobrack, jüdischer Religionslehrer, stellen das Logo der "Drei-Religionen-Schule" vor. - © Foto: dpa
Zeichen der Toleranz: Schulleiterin Birgit Jöring (von), Lehrerin Simone Vogelsang, Annett Abdel-Rahman, Lehrerin für den islamischen Religionsunterricht, und Sebastian Hobrack, jüdischer Religionslehrer, stellen das Logo der "Drei-Religionen-Schule" vor. - © Foto: dpa

Osnabrück (lni). Bundesweit einmalig: In Osnabrück geht im Sommer eine Drei-Religionen-Schule für Christen, Moslems und Juden mit zunächst 18 Schülern an den Start. Für die erste Klasse der Grundschule wurden neun katholische und fünf muslimische Kinder sowie je ein evangelisches, ein jüdisches, ein serbisch-orthodoxes und ein konfessionsloses Kind angemeldet. Das teilte das katholische Bistum Osnabrück mit. Jede der drei Religionen wird von einem separaten Religionslehrer unterrichtet.

Das bundesweit einmalige Projekt entsteht durch die Umwandlung einer städtischen Grundschule. Träger ist die Schulstiftung des Bistums, die mit der jüdischen Gemeinde Osnabrück, dem islamischen Landesverband Schura und dem Landesverband der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) kooperiert.

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