Live-Ticker Schießerei mit zwei Toten in Espelkamp: SEK nimmt Tatverdächtigen in Diepenau fest Ingo Müntz,Ilja Regier,Karsten Schulz,Charlotte Mahncke Espelkamp. Eine Reihenhaussiedlung mitten in Espelkamp. Am Donnerstag ist der Bereich weiträumig von der Polizei abgesperrt. Flatterband und Streifenwagen versperren Straßen und Wege. Am Morgen sind hier nach Angaben der Bielefelder Polizei zwei Menschen erschossen worden. Der 52 Jahre alte Tatverdächtige flüchtet - und wird Stunden später von Spezialkräften der Polizei im rund zehn Kilometer entfernten Diepenau (Kreis Nienburg) in Niedersachsen festgenommen. Am Morgen gegen 11.15 Uhr waren die beiden Toten an zwei Tatorten gefunden worden. „In unmittelbarer Entfernung", sagt eine Polizeisprecherin. Eine Mordkommission nahm ihre Arbeit auf. Die Experten von der Spurensicherung machten ihre Arbeit. Aus der Luft lieferte eine Drohne Aufnahmen. Bei den Opfern handelt es sich laut Polizei um einen 48-jährigen Mann und eine Frau, zu deren Alter sich die Ermittler vorerst nicht geäußert haben. Ob und in welcher Beziehung der mutmaßliche Täter und die beiden Opfer standen, blieb zunächst unklar. Die Frau lebte nach Angaben der Polizei zunächst, starb aber trotz der Reanimation der Rettungskräfte noch am Tatort. Weitere Angaben zu dem weiblichen Opfer macht die Polizei zunächst nicht. Ein Fundort der Leichen befindet sich in einem Haus gegenüber einer Bushaltestelle, der andere in einer kleinen Seitenstraße unweit des ersten Tatorts. Laut Augenzeugen etwas weniger als 100 Meter voneinander entfernt. Die ganze Siedlung wirkt ruhig. Laut Mitteilung der Polizei stammt der Tatverdächtige aus Diepenau in Niedersachsen. Dort nehmen ihn Spezialkräfte der Polizei am späten Nachmittag auch fest - an einem kleinen See namens Lavelsloh. Über die näheren Umstände wird zunächst nichts bekannt. Bei der Festnahme fällt der Mann und verletzt sich leicht. „Schürfwunden", sagt eine Sprecherin. Diepenau liegt rund zehn Kilometer von Espelkamp entfernt. Spezialkräfte der Polizei hatten am Nachmittag ein Haus umstellt. Augenzeugen berichten von vier Schüssen in Espelkamp, eine Nachbarin will die Polizei gerufen haben. Das Leben in der Kleinstadt geht nach dem Fund der Leichen augenscheinlich normal weiter. Von der Fahndung nach dem Täter oder einem großen Polizeiaufgebot ist im Stadtgebiet - außerhalb des abgesperrten Bereich - nichts zu spüren. Dabei war nach Angaben der Polizei auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) im Einsatz. Polizeikräfte aus der ganzen Region wurden im Laufe des Tages zusammengezogen wurden, um den Tatverdächtigen zu suchen. Gefunden wurde er schließlich an seinem Wohnort im benachbarten Niedersachsen. Dass es sich bei den Schüssen um eine Amoktat handelt, hatte die Polizei bereits am Nachmittag dementiert. Ein zunächst anders lautender Verdacht hatte sich demnach nicht bestätigt. Nach offiziellen Angaben der Bielefelder Polizei vom Donnerstag handelte es sich demnach um ein Tötungsdelikt. „Die Hintergründe der Tat sind Bestandteil der andauernden Ermittlungen", teilte die Polizei mit Alle aktuellen Entwicklungen finden Sie in unserem Live-Ticker Info: Aufgrund neuer Datenschutzrichtlinien ist der Liveticker zunächst verdeckt - bitte einfach im unten folgenden Bereich "Empfohlener redaktioneller Inhalt" auf "Externe Inhalte" klicken, um den Ticker zu sehen. (function(d, s, id) {var js,ijs=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id))return;js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="//embed.scribblelive.com/widgets/embed.js";ijs.parentNode.insertBefore(js, ijs);}(document, 'script', 'scrbbl-js'));
Live-Ticker

Schießerei mit zwei Toten in Espelkamp: SEK nimmt Tatverdächtigen in Diepenau fest

Die Ermittler sichern Spuren am Tatort. 
© Foto: Charlotte Mahncke

Espelkamp. Eine Reihenhaussiedlung mitten in Espelkamp. Am Donnerstag ist der Bereich weiträumig von der Polizei abgesperrt. Flatterband und Streifenwagen versperren Straßen und Wege. Am Morgen sind hier nach Angaben der Bielefelder Polizei zwei Menschen erschossen worden. Der 52 Jahre alte Tatverdächtige flüchtet - und wird Stunden später von Spezialkräften der Polizei im rund zehn Kilometer entfernten Diepenau (Kreis Nienburg) in Niedersachsen festgenommen.

Eine Aufnahme von Einsatzort in der Espelkamper Innenstadt.  - © Foto: Karsten Schulz
Eine Aufnahme von Einsatzort in der Espelkamper Innenstadt.  - © Foto: Karsten Schulz

Am Morgen gegen 11.15 Uhr waren die beiden Toten an zwei Tatorten gefunden worden. „In unmittelbarer Entfernung", sagt eine Polizeisprecherin. Eine Mordkommission nahm ihre Arbeit auf. Die Experten von der Spurensicherung machten ihre Arbeit. Aus der Luft lieferte eine Drohne Aufnahmen.

Bei den Opfern handelt es sich laut Polizei um einen 48-jährigen Mann und eine Frau, zu deren Alter sich die Ermittler vorerst nicht geäußert haben. Ob und in welcher Beziehung der mutmaßliche Täter und die beiden Opfer standen, blieb zunächst unklar. Die Frau lebte nach Angaben der Polizei zunächst, starb aber trotz der Reanimation der Rettungskräfte noch am Tatort. Weitere Angaben zu dem weiblichen Opfer macht die Polizei zunächst nicht.

Ein Hubschrauber der Luftrettung parkt mitten auf der großen Rasenfläche des Boras-Parks in der Espelkamper Innenstadt. - © Foto: Karsten Schulz
Ein Hubschrauber der Luftrettung parkt mitten auf der großen Rasenfläche des Boras-Parks in der Espelkamper Innenstadt. - © Foto: Karsten Schulz
Auf diesem Bild ist der erste Tatort zu sehen. - © Foto: Charlotte Mahncke
Auf diesem Bild ist der erste Tatort zu sehen. - © Foto: Charlotte Mahncke

Ein Fundort der Leichen befindet sich in einem Haus gegenüber einer Bushaltestelle, der andere in einer kleinen Seitenstraße unweit des ersten Tatorts. Laut Augenzeugen etwas weniger als 100 Meter voneinander entfernt. Die ganze Siedlung wirkt ruhig.

Laut Mitteilung der Polizei stammt der Tatverdächtige aus Diepenau in Niedersachsen. Dort nehmen ihn Spezialkräfte der Polizei am späten Nachmittag auch fest - an einem kleinen See namens Lavelsloh. Über die näheren Umstände wird zunächst nichts bekannt. Bei der Festnahme fällt der Mann und verletzt sich leicht. „Schürfwunden", sagt eine Sprecherin. Diepenau liegt rund zehn Kilometer von Espelkamp entfernt. Spezialkräfte der Polizei hatten am Nachmittag ein Haus umstellt.

In einer Nebenstraße, wie hier an der Rahdener Straße, warten weitere Hilfs- und Einsatzkräfte. 

 - © Foto: Karsten Schulz
In einer Nebenstraße, wie hier an der Rahdener Straße, warten weitere Hilfs- und Einsatzkräfte.


- © Foto: Karsten Schulz

Augenzeugen berichten von vier Schüssen in Espelkamp, eine Nachbarin will die Polizei gerufen haben. Das Leben in der Kleinstadt geht nach dem Fund der Leichen augenscheinlich normal weiter. Von der Fahndung nach dem Täter oder einem großen Polizeiaufgebot ist im Stadtgebiet - außerhalb des abgesperrten Bereich - nichts zu spüren.

Dabei war nach Angaben der Polizei auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) im Einsatz. Polizeikräfte aus der ganzen Region wurden im Laufe des Tages zusammengezogen wurden, um den Tatverdächtigen zu suchen. Gefunden wurde er schließlich an seinem Wohnort im benachbarten Niedersachsen.

In diesem Bereich an der Ecke der Breslauer Straße, der Haupteinkaufsstraße der Stadt, und der Rahdener Straße soll es zu einer Schießerei gekommen sein. 

 - © Foto: Karsten Schulz
In diesem Bereich an der Ecke der Breslauer Straße, der Haupteinkaufsstraße der Stadt, und der Rahdener Straße soll es zu einer Schießerei gekommen sein.


- © Foto: Karsten Schulz

Dass es sich bei den Schüssen um eine Amoktat handelt, hatte die Polizei bereits am Nachmittag dementiert. Ein zunächst anders lautender Verdacht hatte sich demnach nicht bestätigt. Nach offiziellen Angaben der Bielefelder Polizei vom Donnerstag handelte es sich demnach um ein Tötungsdelikt. „Die Hintergründe der Tat sind Bestandteil der andauernden Ermittlungen", teilte die Polizei mit

Alle aktuellen Entwicklungen finden Sie in unserem Live-Ticker

Info: Aufgrund neuer Datenschutzrichtlinien ist der Liveticker zunächst verdeckt - bitte einfach im unten folgenden Bereich "Empfohlener redaktioneller Inhalt" auf "Externe Inhalte" klicken, um den Ticker zu sehen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt


Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Externe Inhalte

Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass möglicherweise personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.
Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Regionales