Schockanruf von Betrügern Russlanddeutsche am Telefon abgezockt Hameln (lni). Betrügerbanden haben Russlanddeutsche als Zielgruppe entdeckt. Mit Schockanrufen, in denen sie in russischer Sprache über angeblich verunglückte Angehörige berichten, versuchen sie nach Polizeiangaben von gestern, den Opfern Bargeld für vermeintliche Krankenhauskosten zu entlocken. Dabei haben die Gauner, die sich oft als Rechtsanwalt ausgeben, vielfach Erfolg, zuletzt in Hameln.Wie ein Polizeisprecher berichtete, erbeuteten die Täter am Dienstag dort mehrere Tausend Euro. Am Telefon hatte ein angeblicher Rechtsanwalt einer 75-Jährigen erzählt, ein Angehöriger sei in einen Unfall verwickelt worden, bei dem ein weiterer Mensch verletzt wurde. Für die Operation werde dringend Geld benötigt.Vor wenigen Tagen büßte eine 54-Jährige in Einbeck 10000 Euro ein. In der Region Oldenburg erbeuteten die Betrüger Ende Januar in zwei Fällen zusammen knapp 14000 Euro. In allen Fällen haben Mittelsmänner das Bargeld abgeholt.Zahlreiche weitere Versuche, darunter alleine sechs an einem Tag in Göttingen, waren gescheitert. Davor waren Betrüger mit derselben Masche unter anderem auch in Bremen und in der Region Hannover sowie in anderen Bundesländern aktiv.

Schockanruf von Betrügern

Hameln (lni). Betrügerbanden haben Russlanddeutsche als Zielgruppe entdeckt. Mit Schockanrufen, in denen sie in russischer Sprache über angeblich verunglückte Angehörige berichten, versuchen sie nach Polizeiangaben von gestern, den Opfern Bargeld für vermeintliche Krankenhauskosten zu entlocken. Dabei haben die Gauner, die sich oft als Rechtsanwalt ausgeben, vielfach Erfolg, zuletzt in Hameln.

Wie ein Polizeisprecher berichtete, erbeuteten die Täter am Dienstag dort mehrere Tausend Euro. Am Telefon hatte ein angeblicher Rechtsanwalt einer 75-Jährigen erzählt, ein Angehöriger sei in einen Unfall verwickelt worden, bei dem ein weiterer Mensch verletzt wurde. Für die Operation werde dringend Geld benötigt.

Vor wenigen Tagen büßte eine 54-Jährige in Einbeck 10000 Euro ein. In der Region Oldenburg erbeuteten die Betrüger Ende Januar in zwei Fällen zusammen knapp 14000 Euro. In allen Fällen haben Mittelsmänner das Bargeld abgeholt.

Zahlreiche weitere Versuche, darunter alleine sechs an einem Tag in Göttingen, waren gescheitert. Davor waren Betrüger mit derselben Masche unter anderem auch in Bremen und in der Region Hannover sowie in anderen Bundesländern aktiv.

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