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Wetter Schnee in Ostwestfalen-Lippe: Der Winter kommt noch einmal zurück Autofahrer müssen besonders am Freitagmorgen aufpassen: In den hohen Lagen kann es glatt werden. Nachts werden teilweise Tiefsttemperaturen von bis zu -6 Grad erwartet. Wie es dann weiter geht. Sara Mattana Das altbekannte Sprichwort "Der April macht was er will" ist in diesem Jahr wohl so treffend wie selten. Schon am Donnerstag verabschiedet sich der Frühling und es wird regnerisch in OWL. In der Nacht zu Freitag wird dann sogar Schnee erwartet. "Das ist kein Aprilscherz, der Winter kehrt wirklich noch einmal zurück. Es wird sehr kalt für diese Jahreszeit", sagt der Lübbecker Meteorologe Friedrich Föst. Der Grund dafür sei kalte Luft, die aus Skandinavien zu uns herüberweht. In Kombination mit einem heranziehenden Tiefdruckgebiet werde diese für Schnee in Ostwestfalen-Lippe sorgen - und zwar nicht zu knapp. "In der Nacht zu Freitag und am Freitag selbst kann es durchaus auch kräftiger schneien", sagt Föst. Deshalb sei besonders am Freitagmorgen im Straßenverkehr Vorsicht geboten. "Es kann sein, dass es so stark schneit, dass Autofahrer gerade in den höheren Lagen OWLs Probleme bekommen. Es kann rutschig werden auf den Straßen", so der Experte. Vor allem Autofahrer, die aufgrund des milden Märzwetters bereits ihre Sommerreifen aufgezogen haben, müssten also vorsichtig sein. Ungewöhnlich kalte Nächte So schnell wie der Schnee kommt, werde er jedoch voraussichtlich auch wieder verschwinden. "Am Samstag ist es schon wieder vorbei, ab dem Wochenende wird es grundsätzlich wieder freundlicher und die Sonne kommt raus. Wenn es allerdings aufklart, wird es in den Nächten noch mal richtig kalt. In der Nacht zu Sonntag erwarten wir Tiefsttemperaturen von bis zu -6 Grad. Das ist für April schon wirklich ungewöhnlich", sagt Friedrich Föst. Tendenziell wird es ab dem Wochenende jedoch wieder milder. "Es bleibt Anfang der Woche noch nasskalt, aber die Temperaturen gehen aufwärts", sagt Föst. So richtig warm werde es aber erst einmal nicht mehr. Temperaturen um die 20 Grad, wie es sie in den vergangenen Wochen gab, seien in nächster Zeit nicht zu erwarten.
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Schnee in Ostwestfalen-Lippe: Der Winter kommt noch einmal zurück

Das sommerliche Wetter ist erst einmal vorbei. © Mareike Patock

Das altbekannte Sprichwort "Der April macht was er will" ist in diesem Jahr wohl so treffend wie selten. Schon am Donnerstag verabschiedet sich der Frühling und es wird regnerisch in OWL. In der Nacht zu Freitag wird dann sogar Schnee erwartet.

"Das ist kein Aprilscherz, der Winter kehrt wirklich noch einmal zurück. Es wird sehr kalt für diese Jahreszeit", sagt der Lübbecker Meteorologe Friedrich Föst. Der Grund dafür sei kalte Luft, die aus Skandinavien zu uns herüberweht. In Kombination mit einem heranziehenden Tiefdruckgebiet werde diese für Schnee in Ostwestfalen-Lippe sorgen - und zwar nicht zu knapp. "In der Nacht zu Freitag und am Freitag selbst kann es durchaus auch kräftiger schneien", sagt Föst.

Deshalb sei besonders am Freitagmorgen im Straßenverkehr Vorsicht geboten. "Es kann sein, dass es so stark schneit, dass Autofahrer gerade in den höheren Lagen OWLs Probleme bekommen. Es kann rutschig werden auf den Straßen", so der Experte. Vor allem Autofahrer, die aufgrund des milden Märzwetters bereits ihre Sommerreifen aufgezogen haben, müssten also vorsichtig sein.


Ungewöhnlich kalte Nächte

So schnell wie der Schnee kommt, werde er jedoch voraussichtlich auch wieder verschwinden. "Am Samstag ist es schon wieder vorbei, ab dem Wochenende wird es grundsätzlich wieder freundlicher und die Sonne kommt raus. Wenn es allerdings aufklart, wird es in den Nächten noch mal richtig kalt. In der Nacht zu Sonntag erwarten wir Tiefsttemperaturen von bis zu -6 Grad. Das ist für April schon wirklich ungewöhnlich", sagt Friedrich Föst.

Tendenziell wird es ab dem Wochenende jedoch wieder milder. "Es bleibt Anfang der Woche noch nasskalt, aber die Temperaturen gehen aufwärts", sagt Föst. So richtig warm werde es aber erst einmal nicht mehr. Temperaturen um die 20 Grad, wie es sie in den vergangenen Wochen gab, seien in nächster Zeit nicht zu erwarten.

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