Pausenbrot-Prozess: Gericht spricht Opfern hohe Schmerzensgelder zu Bielefeld. Vor der 2. Kammer des Bielefelder Arbeitsgerichts wurde am Dienstag im Fall der vergifteten Pausenbrote über Schmerzensgeldzahlungen des Täters verhandelt. Der 59-Jährige hatte drei seiner Kollegen zwischen 2016 und 2019 schweren gesundheitlichen Schaden zugefügt. Das Arbeitsgericht entschied, dass einem der Kollegen eine Summe von 500.000 Euro zusteht. Erben beziehungsweise Hinterbliebenen eines zweiten Opfers, das Anfang 2020 an Spätfolgen der Vergiftungen starb, wurden zudem 580.000 Euro zugesprochen. Das dritte Opfer wird mutmaßlich in den kommenden Tagen noch eine Schmerzensgeldklage einreichen. Weitere Informationen folgen.

Pausenbrot-Prozess: Gericht spricht Opfern hohe Schmerzensgelder zu

Der Angeklagte - hier mit seinen Verteidigern Christina Peterhanwahr und Henning Jansen - verbirgt sein Gesicht hinter einem Aktendeckel. © Andreas Zobe (Archivfoto)

Bielefeld. Vor der 2. Kammer des Bielefelder Arbeitsgerichts wurde am Dienstag im Fall der vergifteten Pausenbrote über Schmerzensgeldzahlungen des Täters verhandelt. Der 59-Jährige hatte drei seiner Kollegen zwischen 2016 und 2019 schweren gesundheitlichen Schaden zugefügt.

Das Arbeitsgericht entschied, dass einem der Kollegen eine Summe von 500.000 Euro zusteht. Erben beziehungsweise Hinterbliebenen eines zweiten Opfers, das Anfang 2020 an Spätfolgen der Vergiftungen starb, wurden zudem 580.000 Euro zugesprochen. Das dritte Opfer wird mutmaßlich in den kommenden Tagen noch eine Schmerzensgeldklage einreichen.

Weitere Informationen folgen.

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