Ordnungsamt kontrollierte Gottesdienste aller Freikirchen in Espelkamp Espelkamp. Nach wie vor ist die Corona-Situation in Espelkamp ernst. Der Inzidenzwert ist einer der höchsten in der ganzen Region. Das musste auch der Leiter des Krisenstabes im Espelkamper Rathaus,Matthias Tegeler, feststellen. Im Anschluss an die öffentlichen Tagesordnungspunkte am Mittwochabend in der Ratssitzung gab er deshalb eine Erklärung zur Corona-Lage ab. Auf besorgte Nachfragen von Bürgern reagiert Damit reagiert er auch auf besorgte Nachfragen von Bürgern und Veröffentlichungen in dieser Zeitung. So stellte er fest, dass „vielen Bürgern die vollen Parkplätze zu Gottesdienstzeiten an den Bethäusern auffielen“. Dies erkläre sich dadurch, das die Gemeinden für ihre Gottesdienste verschiedene Räume in verschiedenen Geschossen mit in der Regel auch verschiedenen Eingängen gleichzeitig nutzten. So könnten sich regelkonform durchaus gleichzeitig mehrere Hundert Menschen in einem Gebäude aufhalten. Ordnungsamt kontrolliert unangekündigt intensiv Das Ordnungsamt der Stadt Espelkamp kontrolliere deshalb unangekündigt intensiv, ob die Vorgaben eingehalten werden, darauf wies Tegeler hin. Am Sonntag habe es zum Beispiel auch die Gottesdienste aller Freikirchen im Stadtgebiet besucht. In einem Fall sei ein Verstoß gegen die Schutzverordnung festgestellt worden. Die Behörde sei sofort eingeschritten und gehe dem Vorfall natürlich nun nach, stellte Tegeler ausdrücklich fest. Auch für Gottesdienste gilt die Rückverfolgbarkeit Auch bei Gottesdiensten sei die besondere Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden zu gewährleisten. Es müsse also schriftlich genau festgehalten werden, wer wo gesessen habe. Immer wieder werde in der Diskussion über Corona-Schutzmaßnahmen auch in Espelkamp die Frage aufgeworfen, warum Gottesdienste mit einer Vielzahl an Teilnehmenden nach wie vor zulässig seien. Der Grund hierfür sei der im Grundgesetz und von Landesverfassungen verankerte besondere Schutz der Religionsfreiheit. Er gelte bundesweit und natürlich auch in NRW. Gottesdienste mit höherem Schutzstatus als Theaterveranstaltungen Damit hätten Gottesdienste grundsätzlich einen viel höheren Schutzstatus als zum Beispiel Theaterveranstaltungen oder Restaurantbesuche.Natürlich gebe es auch hier Auflagen. Nach der aktuellen seit dem 2. November gültigen Corona-Schutzverordnung bestehe auch in Gottesdiensten die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Ausnahmen davon gelten nur für Vortragende, bei Vorlage eines ärztlichen Attestes und für Kinder bis zum Schuleintritt.Ein Mindestabstand von anderthalb Metern müsse eingehalten werden. Dieser dürfe nur unterschritten werden beim Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch auch in diesen Fällen nur mit höchstens insgesamt zehn Personen.

Ordnungsamt kontrollierte Gottesdienste aller Freikirchen in Espelkamp

Weil die Corona-Lage ernst ist, kontrolliert das Ordnungsamt verstärkt. © (Symbolbild): Pixabay

Espelkamp. Nach wie vor ist die Corona-Situation in Espelkamp ernst. Der Inzidenzwert ist einer der höchsten in der ganzen Region. Das musste auch der Leiter des Krisenstabes im Espelkamper Rathaus,Matthias Tegeler, feststellen. Im Anschluss an die öffentlichen Tagesordnungspunkte am Mittwochabend in der Ratssitzung gab er deshalb eine Erklärung zur Corona-Lage ab.

Auf besorgte Nachfragen von Bürgern reagiert

Damit reagiert er auch auf besorgte Nachfragen von Bürgern und Veröffentlichungen in dieser Zeitung. So stellte er fest, dass „vielen Bürgern die vollen Parkplätze zu Gottesdienstzeiten an den Bethäusern auffielen“. Dies erkläre sich dadurch, das die Gemeinden für ihre Gottesdienste verschiedene Räume in verschiedenen Geschossen mit in der Regel auch verschiedenen Eingängen gleichzeitig nutzten. So könnten sich regelkonform durchaus gleichzeitig mehrere Hundert Menschen in einem Gebäude aufhalten.

Matthias Tegeler, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Espelkamp. Foto: Joern Spreen-Ledebur - © Joern Spreen-Ledebur
Matthias Tegeler, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Espelkamp. Foto: Joern Spreen-Ledebur - © Joern Spreen-Ledebur

Ordnungsamt kontrolliert unangekündigt intensiv

Das Ordnungsamt der Stadt Espelkamp kontrolliere deshalb unangekündigt intensiv, ob die Vorgaben eingehalten werden, darauf wies Tegeler hin. Am Sonntag habe es zum Beispiel auch die Gottesdienste aller Freikirchen im Stadtgebiet besucht. In einem Fall sei ein Verstoß gegen die Schutzverordnung festgestellt worden. Die Behörde sei sofort eingeschritten und gehe dem Vorfall natürlich nun nach, stellte Tegeler ausdrücklich fest.

Auch für Gottesdienste gilt die Rückverfolgbarkeit

Auch bei Gottesdiensten sei die besondere Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden zu gewährleisten. Es müsse also schriftlich genau festgehalten werden, wer wo gesessen habe. Immer wieder werde in der Diskussion über Corona-Schutzmaßnahmen auch in Espelkamp die Frage aufgeworfen, warum Gottesdienste mit einer Vielzahl an Teilnehmenden nach wie vor zulässig seien. Der Grund hierfür sei der im Grundgesetz und von Landesverfassungen verankerte besondere Schutz der Religionsfreiheit. Er gelte bundesweit und natürlich auch in NRW.

Gottesdienste mit höherem Schutzstatus als Theaterveranstaltungen

Damit hätten Gottesdienste grundsätzlich einen viel höheren Schutzstatus als zum Beispiel Theaterveranstaltungen oder Restaurantbesuche.Natürlich gebe es auch hier Auflagen. Nach der aktuellen seit dem 2. November gültigen Corona-Schutzverordnung bestehe auch in Gottesdiensten die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Ausnahmen davon gelten nur für Vortragende, bei Vorlage eines ärztlichen Attestes und für Kinder bis zum Schuleintritt.Ein Mindestabstand von anderthalb Metern müsse eingehalten werden. Dieser dürfe nur unterschritten werden beim Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch auch in diesen Fällen nur mit höchstens insgesamt zehn Personen.

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