Lübbecke Neuwahlen als Ziel: AfD will Ausschluss von der Wahl in Lübbecke juristisch anfechten Lübbecke. Schon als der Lübbecker Wahlausschuss Ende Juli der AfD die Teilnahme an der Kommunalwahl in Lübbecke verweigert hatte, reagierte der AfD-Kreisvorsitzende Sebastian Landwehr eindeutig: Man werde gegen diese Entscheidung bis zur letzten Instanz vorgehen. Dass er es damit ernst meint, wiederholte Landwehr am Wahlabend. Nachdem der Kreiswahlausschuss die Entscheidung des Lübbecker Wahlausschusses bestätigt habe, werde man die Entscheidung vor einem Verwaltungsgericht überprüfen lassen. "Wir wollen ein Urteil haben", sagte Landwehr am späten Sonntagabend auf Nachfrage der "Neuen Westfälischen". Die Anfechtung sei erst nach der Kommunalwahl möglich, sagte Landwehr weiter. Deshalb habe man zunächst abgewartet. Das Ziel sei aber klar: "Neuwahlen in Lübbecke." Mit einer schnellen gerichtlichen Entscheidung rechnet Landwehr nicht: "Das wird ein langer Prozess."
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Neuwahlen als Ziel: AfD will Ausschluss von der Wahl in Lübbecke juristisch anfechten

© Frank Hartmann

Lübbecke. Schon als der Lübbecker Wahlausschuss Ende Juli der AfD die Teilnahme an der Kommunalwahl in Lübbecke verweigert hatte, reagierte der AfD-Kreisvorsitzende Sebastian Landwehr eindeutig: Man werde gegen diese Entscheidung bis zur letzten Instanz vorgehen.

Dass er es damit ernst meint, wiederholte Landwehr am Wahlabend. Nachdem der Kreiswahlausschuss die Entscheidung des Lübbecker Wahlausschusses bestätigt habe, werde man die Entscheidung vor einem Verwaltungsgericht überprüfen lassen. "Wir wollen ein Urteil haben", sagte Landwehr am späten Sonntagabend auf Nachfrage der "Neuen Westfälischen".

Die Anfechtung sei erst nach der Kommunalwahl möglich, sagte Landwehr weiter. Deshalb habe man zunächst abgewartet. Das Ziel sei aber klar: "Neuwahlen in Lübbecke." Mit einer schnellen gerichtlichen Entscheidung rechnet Landwehr nicht: "Das wird ein langer Prozess."

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