Nächtliche Verfolgungsjagd führt von Bünde nach Bückeburg Bünde. Ein 28 Jahre alter Mann aus Magdeburg hielt in der Nacht von Freitag auf Samstag die Polizei in Atem. Als die Beamten das Fahrzeug des Mannes auf der Borriesstraße in Bünde kontrollieren wollten, flüchte der Fahrer. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd waren insgesamt 14 Polizeifahrzeuge beteiligt. "Davon alleine acht aus Herford", bestätigte am Samstagnachmittag ein Sprecher der Herforder Polizei. "Aus Dortmund hatten wir einen Hubschrauber für die Nachsuche angefordert." Zuvor sei das Auto einem Zeugen aufgefallen, weil der Fahrer laut Polizei "ohne Licht" unterwegs gewesen sei und das Fahrzeug "erhebliche Beschädigungen" aufgewiesen habe. "Noch während des eingehenden Notrufs wurde mitgeteilt, dass sich nun auch die Motorhaube des Fahrzeugs geöffnet habe", teilt die Polizei mit. Flucht bis nach Niedersachsen Als eine Streifenwagenbesatzung den Mann zum Anhalten aufforderte, setzte der 28-jährige Fahrzeugführer seine Fahrt unbeirrt von Anhaltezeichen und Sondersignalen fort. Die Flucht des Mannes führte durch Kirchlengern, Löhne, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica und Minden. Zeugen berichten im Internet, dass zwischenzeitlich etwa sieben Streifenwagen mit Blaulicht das flüchtende Fahrzeug verfolgt haben. "In Minden wurde die Verfolgung abgebrochen", teilt die Polizei mit. 28-Jähriger fährt gegen Baum Das Fahrzeug und der Fahrer wurden später im Rahmen der weiteren Fahndung im niedersächsischen Bückeburg entdeckt. Dort hatte der Magdeburger mit seinem Auto einen Unfall gebaut. "Das Fahrzeug war hier nach links von der Fahrbahn abgekommen, mit einem Baum kollidiert und in Vollbrand geraten", teilt die Polizei mit. Hier kam auch schließlich der Hubschrauber ins Spiel - für die sogenannte Nachsuche. "Da das Auto brannte und wir nicht wussten, ob sich neben dem Fahrer weitere Personen im Auto befunden hatten, suchte der Hubschrauber die Umgebung um den Unfallort nach möglichen Verletzten und Beteiligten ab." Der Fahrzeugführer wurde nach notärztlicher Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär behandelt wurde. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt.

Nächtliche Verfolgungsjagd führt von Bünde nach Bückeburg

Symbolfoto: MT-Archiv

Bünde. Ein 28 Jahre alter Mann aus Magdeburg hielt in der Nacht von Freitag auf Samstag die Polizei in Atem. Als die Beamten das Fahrzeug des Mannes auf der Borriesstraße in Bünde kontrollieren wollten, flüchte der Fahrer.

Bei der anschließenden Verfolgungsjagd waren insgesamt 14 Polizeifahrzeuge beteiligt. "Davon alleine acht aus Herford", bestätigte am Samstagnachmittag ein Sprecher der Herforder Polizei. "Aus Dortmund hatten wir einen Hubschrauber für die Nachsuche angefordert."

Zuvor sei das Auto einem Zeugen aufgefallen, weil der Fahrer laut Polizei "ohne Licht" unterwegs gewesen sei und das Fahrzeug "erhebliche Beschädigungen" aufgewiesen habe. "Noch während des eingehenden Notrufs wurde mitgeteilt, dass sich nun auch die Motorhaube des Fahrzeugs geöffnet habe", teilt die Polizei mit.

Flucht bis nach Niedersachsen

Als eine Streifenwagenbesatzung den Mann zum Anhalten aufforderte, setzte der 28-jährige Fahrzeugführer seine Fahrt unbeirrt von Anhaltezeichen und Sondersignalen fort. Die Flucht des Mannes führte durch Kirchlengern, Löhne, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica und Minden.

Zeugen berichten im Internet, dass zwischenzeitlich etwa sieben Streifenwagen mit Blaulicht das flüchtende Fahrzeug verfolgt haben. "In Minden wurde die Verfolgung abgebrochen", teilt die Polizei mit.

28-Jähriger fährt gegen Baum

Das Fahrzeug und der Fahrer wurden später im Rahmen der weiteren Fahndung im niedersächsischen Bückeburg entdeckt. Dort hatte der Magdeburger mit seinem Auto einen Unfall gebaut. "Das Fahrzeug war hier nach links von der Fahrbahn abgekommen, mit einem Baum kollidiert und in Vollbrand geraten", teilt die Polizei mit. Hier kam auch schließlich der Hubschrauber ins Spiel - für die sogenannte Nachsuche. "Da das Auto brannte und wir nicht wussten, ob sich neben dem Fahrer weitere Personen im Auto befunden hatten, suchte der Hubschrauber die Umgebung um den Unfallort nach möglichen Verletzten und Beteiligten ab."

Der Fahrzeugführer wurde nach notärztlicher Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär behandelt wurde. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt.

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