Nach jahrelanger Renovierung: Bauernhaus wird durch Großbrand zerstört Charlotte Mahncke,Ekkehard Wind Enger. Die Feuerwehr Enger musste in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Großbrand in die Straße Am Bügel ausrücken. Ein altes Bauernhaus, das derzeit renoviert wird, brannte dabei vollkommen ab. Ein Lkw-Fahrer, der den Feuerschein gegen 3 Uhr von der Meller Straße aus gesehen hatte, alarmierte die Einsatzkräfte. Bei Eintreffen der Wehrleute stand bereits das gesamte Gebäude in Vollbrand. Der Giebel des Hauses drohte einzustürzen. Gesamte Gebäude stand in Flammen „Dadurch, dass das gesamte Objekt bei unserer Ankunft bereits in Flammen stand, war es für uns unmöglich und viel zu gefährlich einen Löschangriff von innen vorzunehmen", erklärte Feuerwehrchef Michael Rogowski. Mit sechs C-Rohren und von der Drehleiter aus wurde das Feuer zunächst von außen bekämpft. Fünf Pferde, die in einem angrenzenden Stalltrakt untergebracht waren, konnten noch rechtzeitig gerettet werden und wurden ins Freie gebracht. "Ein Übergreifen des Feuers auf den Stalltrakt konnten wir verhindern", sagt Rogowski. Nach etwa einer Stunde hatten die etwas 100 Männer und Frauen der Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Immer wieder flammte es jedoch an einigen Stellen auf. Für die Feuerwehr Enger war es ein besonders aufwendiger  Einsatz, "weil die Wasserversorgung zunächst ein Problem war", sagt der Feuerwehrchef. Mit mehreren Tanklöschfahrzeug aus dem Kreis Herford wurden große Mengen an Wasser im Pendelverkehr zum Brandort transportiert. Über eine Schlauchleitung zur etwa 500 Meter entfernten Meller Straße pumpten die Einsatzkräfte weiteres Wasser zum Brandort. "Zusätzlich haben wir vom Kreis Herford ein Spezialfahrzeug angefordert, dass mit einem 8.000-Liter-Wassertank bestückt ist", erklärte Rogowski. Haus sollte eigentlich bald bezogen werden Das Haus, ein ehemaliges Bauernhaus, ist zurzeit unbewohnt und sollte nach Angaben des Feuerwehrchefs eigentlich von einer jungen Familie im nächsten Jahr bezogen werden.  "Sie hatten es vor zwei Jahren gekauft und bis jetzt an den Renovierungen gearbeitet." Jetzt wurde es vom Feuer zerstört und muss vermutlich abgerissen werden. "Wir sprechen hier von einem Totalschaden", sagte Rogowski. "Der Schaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen." Die Nachlöscharbeiten werden sich noch bis in die Mittagsstunden ziehen. Brandermittler der Kripo werden dann nach der Brandursache forschen. Im Einsatz waren die Löschzüge Enger-Mitte, Dreyen und die Löschgruppe Westerenger.

Nach jahrelanger Renovierung: Bauernhaus wird durch Großbrand zerstört

Eine Drehleiter musste eingesetzt werden. © Charlotte Mahncke

Enger. Die Feuerwehr Enger musste in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Großbrand in die Straße Am Bügel ausrücken. Ein altes Bauernhaus, das derzeit renoviert wird, brannte dabei vollkommen ab.

Ein Lkw-Fahrer, der den Feuerschein gegen 3 Uhr von der Meller Straße aus gesehen hatte, alarmierte die Einsatzkräfte. Bei Eintreffen der Wehrleute stand bereits das gesamte Gebäude in Vollbrand. Der Giebel des Hauses drohte einzustürzen.

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Gesamte Gebäude stand in Flammen

„Dadurch, dass das gesamte Objekt bei unserer Ankunft bereits in Flammen stand, war es für uns unmöglich und viel zu gefährlich einen Löschangriff von innen vorzunehmen", erklärte Feuerwehrchef Michael Rogowski. Mit sechs C-Rohren und von der Drehleiter aus wurde das Feuer zunächst von außen bekämpft.

Fünf Pferde, die in einem angrenzenden Stalltrakt untergebracht waren, konnten noch rechtzeitig gerettet werden und wurden ins Freie gebracht. "Ein Übergreifen des Feuers auf den Stalltrakt konnten wir verhindern", sagt Rogowski.

Nach etwa einer Stunde hatten die etwas 100 Männer und Frauen der Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Immer wieder flammte es jedoch an einigen Stellen auf.

Für die Feuerwehr Enger war es ein besonders aufwendiger  Einsatz, "weil die Wasserversorgung zunächst ein Problem war", sagt der Feuerwehrchef. Mit mehreren Tanklöschfahrzeug aus dem Kreis Herford wurden große Mengen an Wasser im Pendelverkehr zum Brandort transportiert. Über eine Schlauchleitung zur etwa 500 Meter entfernten Meller Straße pumpten die Einsatzkräfte weiteres Wasser zum Brandort. "Zusätzlich haben wir vom Kreis Herford ein Spezialfahrzeug angefordert, dass mit einem 8.000-Liter-Wassertank bestückt ist", erklärte Rogowski.

Haus sollte eigentlich bald bezogen werden

Das Haus, ein ehemaliges Bauernhaus, ist zurzeit unbewohnt und sollte nach Angaben des Feuerwehrchefs eigentlich von einer jungen Familie im nächsten Jahr bezogen werden.  "Sie hatten es vor zwei Jahren gekauft und bis jetzt an den Renovierungen gearbeitet."

Jetzt wurde es vom Feuer zerstört und muss vermutlich abgerissen werden. "Wir sprechen hier von einem Totalschaden", sagte Rogowski. "Der Schaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen."

Die Nachlöscharbeiten werden sich noch bis in die Mittagsstunden ziehen. Brandermittler der Kripo werden dann nach der Brandursache forschen.

Im Einsatz waren die Löschzüge Enger-Mitte, Dreyen und die Löschgruppe Westerenger.

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