Bielefeld Nach Hinweis auf Maskenpflicht: Bielefelder im Bus geschlagen Bielefeld. Maskenmuffel – neuerdings auch „Covidioten" genannt – gibt es nicht nur in Berlin. Wie die Polizei jetzt mitteilte, brachte der Hinweis auf die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr einem 26-jährigen Bielefelder jetzt eine saftige Ohrfeige ein. Der Fahrgast war gegen 21.45 Uhr am Dienstagabend, 4. August, im Linienbus in Richtung Brackwede unterwegs. Etwa in Höhe Adenauerplatz wies er einen jugendlichen Fahrgast, der ebenfalls im Bus saß, auf die bestehende Maskenpflicht hin. Der Angesprochene wurde mit seinem Begleiter daraufhin sehr ausfallend und beleidigend. Schließlich schlug ihm der zweite Jugendliche – der übrigens eine Maske trug – dem 26-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht. Als der Geschlagene daraufhin ankündigte, die Polizei zu verständigen, verließ das Duo an der Haltestelle Bethel den Bus und lief auf der Artur-Ladebeck-Straße davon. Der 26-Jährige erstattete wenig später Anzeige wegen Körperverletzung. Die Polizei sucht nun die Jugendlichen (beide etwa 16 Jahre, südländisches Aussehen). Der Schläger trug ein weißes Hemd, sein Begleiter ohne Maske hatte gegelte Haare. Er trug eine goldene Halskette, ein schwarzes T-Shirt mit weißer Schrift, eine schwarze Nike-Jogginghose und eine braune Umhängetasche von Louis Vuitton. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise an das Kriminalkommissariat 15 unter Tel. (05 21) 54 50. Bielefelds Stadtbahn- und Busbetreiber MoBiel hat zwar einen Rückgang bei den Masken-Verweigerern registriert. Trotzdem betont das Verkehrsunternehmen, dass man bei hartnäckiger Weigerung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, auch das Hausrecht ausüben werde. Notfalls werde die Polizei gerufen, sagte eine Sprecherin.
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Nach Hinweis auf Maskenpflicht: Bielefelder im Bus geschlagen

In Bus und Bahn gilt immer noch Maskenpflicht - während der ganzen Fahrt. © Symbolfoto: pixabay

Bielefeld. Maskenmuffel – neuerdings auch „Covidioten" genannt – gibt es nicht nur in Berlin. Wie die Polizei jetzt mitteilte, brachte der Hinweis auf die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr einem 26-jährigen Bielefelder jetzt eine saftige Ohrfeige ein.

Der Fahrgast war gegen 21.45 Uhr am Dienstagabend, 4. August, im Linienbus in Richtung Brackwede unterwegs. Etwa in Höhe Adenauerplatz wies er einen jugendlichen Fahrgast, der ebenfalls im Bus saß, auf die bestehende Maskenpflicht hin. Der Angesprochene wurde mit seinem Begleiter daraufhin sehr ausfallend und beleidigend. Schließlich schlug ihm der zweite Jugendliche – der übrigens eine Maske trug – dem 26-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht.

Der zweite Jugendliche, der übrigens eine Maske trug, schlug schließlich zu. - © Symbolfoto: pixabay
Der zweite Jugendliche, der übrigens eine Maske trug, schlug schließlich zu. - © Symbolfoto: pixabay

Als der Geschlagene daraufhin ankündigte, die Polizei zu verständigen, verließ das Duo an der Haltestelle Bethel den Bus und lief auf der Artur-Ladebeck-Straße davon. Der 26-Jährige erstattete wenig später Anzeige wegen Körperverletzung.

Die Polizei sucht nun die Jugendlichen (beide etwa 16 Jahre, südländisches Aussehen). Der Schläger trug ein weißes Hemd, sein Begleiter ohne Maske hatte gegelte Haare. Er trug eine goldene Halskette, ein schwarzes T-Shirt mit weißer Schrift, eine schwarze Nike-Jogginghose und eine braune Umhängetasche von Louis Vuitton. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise an das Kriminalkommissariat 15 unter Tel. (05 21) 54 50.

Bielefelds Stadtbahn- und Busbetreiber MoBiel hat zwar einen Rückgang bei den Masken-Verweigerern registriert. Trotzdem betont das Verkehrsunternehmen, dass man bei hartnäckiger Weigerung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, auch das Hausrecht ausüben werde. Notfalls werde die Polizei gerufen, sagte eine Sprecherin.

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