Hunderte Tiere sterben bei Großbrand: Vorsätzliche Brandstiftung vermutet Joern Spreen-Ledebur Stemwede-Levern. Nach dem Brand auf einem Bauernhof an der Leverner Straße schließt die Polizei eine vorsätzliche Brandstiftung nicht aus. Für weitere Ermittlungen wurde ein Brandursachensachverständiger beauftragt, teilte Polizeisprecher Thomas Bensch mit. Ersten Erkenntnissen zufolge haben die Brandermittler zumindest an einem auf dem Hof abgestellten Traktor Spuren entdeckt, wonach zum jetzigen Zeitpunkt nicht auszuschließen ist, dass hier eine vorsätzliche Brandlegung vorliegen könnte. Die Feuerwehr war am frühen Morgen des Ostermontags wegen des Brandes auf dem Bauernhof an der Leverner Straße alarmiert worden. Dabei stand der Stall schon in Flammen. Die Polizei hatte bereits am Ostermontag erklärt, dass ein neben dem Stall stehender Traktor zuerst gebrannt habe. Über eine Lüftungsanlage griff das Feuer dann auf den Stall über. Ein Großteil der 60 Sauen und 400 Ferkel starb in dem Aufzuchtstall in den Flammen und im Rauch. Einige Tiere mussten wegen der Verletzungen durch einen Fleischer von ihrem Leiden erlöst werden. Polizei hat schon einmal ermittelt Während des Brandes wurde die Gasversorgung in Teilen Leverns unterbrochen. Mitarbeiter des Versorgers waren am Morgen im Ort unterwegs, um in den betroffenen Häusern die Anlagen wieder zu starten. Auf dem Leverner Betrieb hatte die Polizei Anfang 2018 schon einmal ermittelt. Damals hatten Unbekannte die Reifen der Traktoren des Landwirts zerstochen. Ähnliche Fälle gab es auch auf anderen Stemweder Bauernhöfen. Erst kurz vor Ostern hatte sich der Landwirtschaftliche Ortsverband Stemwede an die Öffentlichkeit gewandt: Zuletzt hatten Unbekannte an den Traktoren von mehreren Stemweder Landwirten die Radmuttern der Reifen gelöst. In einem Fall lief ein Hinterrad eines Traktors während der Fahrt ab.

Hunderte Tiere sterben bei Großbrand: Vorsätzliche Brandstiftung vermutet

Der Brand war in der Nacht zu Ostermontag. © Joern Spreen-Ledebur

Stemwede-Levern. Nach dem Brand auf einem Bauernhof an der Leverner Straße schließt die Polizei eine vorsätzliche Brandstiftung nicht aus. Für weitere Ermittlungen wurde ein Brandursachensachverständiger beauftragt, teilte Polizeisprecher Thomas Bensch mit. Ersten Erkenntnissen zufolge haben die Brandermittler zumindest an einem auf dem Hof abgestellten Traktor Spuren entdeckt, wonach zum jetzigen Zeitpunkt nicht auszuschließen ist, dass hier eine vorsätzliche Brandlegung vorliegen könnte.

Die Feuerwehr war am frühen Morgen des Ostermontags wegen des Brandes auf dem Bauernhof an der Leverner Straße alarmiert worden. Dabei stand der Stall schon in Flammen. Die Polizei hatte bereits am Ostermontag erklärt, dass ein neben dem Stall stehender Traktor zuerst gebrannt habe. Über eine Lüftungsanlage griff das Feuer dann auf den Stall über. Ein Großteil der 60 Sauen und 400 Ferkel starb in dem Aufzuchtstall in den Flammen und im Rauch. Einige Tiere mussten wegen der Verletzungen durch einen Fleischer von ihrem Leiden erlöst werden.

Polizei hat schon einmal ermittelt

Während des Brandes wurde die Gasversorgung in Teilen Leverns unterbrochen. Mitarbeiter des Versorgers waren am Morgen im Ort unterwegs, um in den betroffenen Häusern die Anlagen wieder zu starten.

Auf dem Leverner Betrieb hatte die Polizei Anfang 2018 schon einmal ermittelt. Damals hatten Unbekannte die Reifen der Traktoren des Landwirts zerstochen. Ähnliche Fälle gab es auch auf anderen Stemweder Bauernhöfen.

Erst kurz vor Ostern hatte sich der Landwirtschaftliche Ortsverband Stemwede an die Öffentlichkeit gewandt: Zuletzt hatten Unbekannte an den Traktoren von mehreren Stemweder Landwirten die Radmuttern der Reifen gelöst. In einem Fall lief ein Hinterrad eines Traktors während der Fahrt ab.

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