Mordkommission ermittelt: Schwere Gewalttat ausgerechnet im Kinderschutzhaus Jens Reichenbach Bielefeld. Ein Mann soll am Mittwoch, 7. April, die Mutter (34) ihres gemeinsamen Kindes (1) schwer verletzt haben - ausgerechnet im Kinderschutzhaus des Kinderschutzbundes Bielefeld. Die Polizei Bielefeld hat daraufhin eine Mordkommission ins Leben gerufen und ermittelt seitdem. Polizeisprecher Fabian Rickel und die ermittelnde Staatsanwältin Claudia Bosse bestätigen den Vorfall auf Anfrage. In einer gemeinsamen Mitteilung heißt es: "Der Aggressor, ein 43-jähriger Mann aus Frankfurt, wurde noch am Tatort festgenommen." Eine Mitarbeiterin der Institution hatte die Polizei um 13 Uhr über die Gewalttat informiert. Kurz darauf eilten mehrere Rettungs- und Polizeifahrzeuge zu dem Schutzhaus. Während der Tat müssen auch mehrere Frauen mit Kleinkindern in dem Haus anwesend gewesen sein. Sie reagierten geschockt auf die Tat. Ein Mann wurde in Handschellen abgeführt Anschließend wurde der Beschuldigte mit Handschellen abgeführt und mit dem Gefangenenwagen der Polizei ins Polizeipräsidium gefahren. Das Opfer (34) wurde notärztlich behandelt und kam anschließend mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus, sagte Staatsanwältin Bosse. Das große Aufgebot an Blaulichtfahrzeugen löste auch in der Nachbarschaft größere Aufregung aus. Akribische Tatortarbeit nahm mehrere Stunden in Anspruch Später erschien die Kriminaltechnik und Mitglieder der Mordkommission, die mit ihren weißen Schutzanzügen den Tatort auf Spuren untersuchten. Die akribische Tatortarbeit nahm nach Angaben von Zeugen mehrere Stunden in Anspruch. Der Beschuldigte soll aus Frankfurt zu einem Termin zum Kinderschutzhaus angereist sein. Vor Ort kam es dann zu dem gewalttätigen Ausbruch. Dabei soll er massiv auf sein Opfer eingewirkt haben. Auf welche Art und Weise wollten die ermittelnden Behörden aktuell nicht sagen. Verein zum Schutz der Kinder Da zunächst ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, nahm eine Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Tobias Beuscher , die Ermittlung auf. Der dringend Tatverdächtige soll noch am heutigen Donnerstag, 8. April, dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Kinderschutzbund in Bielefeld setzt sich nunmehr seit 1969 "für eine gesunde geistige, psychische, soziale und körperliche Entwicklung der Kinder" ein, heißt es auf der Homepage des Vereins. Dabei steht der Schutz der Kinder vor Ausgrenzung und Gewalt ganz deutlich im Vordergrund. Umso schlimmer ist es, dass ausgerechnet an diesem Ort des besonderen Schutzes ein Mann eine Gewalttat verüben konnte. Vielfältige Helfer für Eltern und Kinder mit Problemen Der Kinderschutzbund berät Eltern, die Probleme mit den vielfältigen Aufgaben in der Familie und in der Erziehung haben. Expertinnen bieten Eltern-Kurse an, führen Mediationen für Familien in der Krise durch und helfen Kindern und Eltern in Trennungs- und Scheidungssituationen. Ein großer Schwerpunkt der Arbeit des Kinderschutzbundes sind auch die ehrenamtlichen Patenschaften für Kinder und Familien. Auch Jugendliche und Studierende setzen sich hier für Kinder ein.

Mordkommission ermittelt: Schwere Gewalttat ausgerechnet im Kinderschutzhaus

Beamte der Mordkommission und von der Kriminaltechnik nahmen am Nachmittag den Tatort in Augenschein. © Symbolfoto: Barbara Franke

Bielefeld. Ein Mann soll am Mittwoch, 7. April, die Mutter (34) ihres gemeinsamen Kindes (1) schwer verletzt haben - ausgerechnet im Kinderschutzhaus des Kinderschutzbundes Bielefeld. Die Polizei Bielefeld hat daraufhin eine Mordkommission ins Leben gerufen und ermittelt seitdem.

Polizeisprecher Fabian Rickel und die ermittelnde Staatsanwältin Claudia Bosse bestätigen den Vorfall auf Anfrage. In einer gemeinsamen Mitteilung heißt es: "Der Aggressor, ein 43-jähriger Mann aus Frankfurt, wurde noch am Tatort festgenommen."

Eine Mitarbeiterin der Institution hatte die Polizei um 13 Uhr über die Gewalttat informiert. Kurz darauf eilten mehrere Rettungs- und Polizeifahrzeuge zu dem Schutzhaus. Während der Tat müssen auch mehrere Frauen mit Kleinkindern in dem Haus anwesend gewesen sein. Sie reagierten geschockt auf die Tat.

Ein Mann wurde in Handschellen abgeführt

Anschließend wurde der Beschuldigte mit Handschellen abgeführt und mit dem Gefangenenwagen der Polizei ins Polizeipräsidium gefahren. Das Opfer (34) wurde notärztlich behandelt und kam anschließend mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus, sagte Staatsanwältin Bosse.

Das große Aufgebot an Blaulichtfahrzeugen löste auch in der Nachbarschaft größere Aufregung aus.

Akribische Tatortarbeit nahm mehrere Stunden in Anspruch

Später erschien die Kriminaltechnik und Mitglieder der Mordkommission, die mit ihren weißen Schutzanzügen den Tatort auf Spuren untersuchten. Die akribische Tatortarbeit nahm nach Angaben von Zeugen mehrere Stunden in Anspruch.

Der Beschuldigte soll aus Frankfurt zu einem Termin zum Kinderschutzhaus angereist sein. Vor Ort kam es dann zu dem gewalttätigen Ausbruch. Dabei soll er massiv auf sein Opfer eingewirkt haben. Auf welche Art und Weise wollten die ermittelnden Behörden aktuell nicht sagen.

Verein zum Schutz der Kinder

Da zunächst ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, nahm eine Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Tobias Beuscher , die Ermittlung auf. Der dringend Tatverdächtige soll noch am heutigen Donnerstag, 8. April, dem Haftrichter vorgeführt werden.

Der Kinderschutzbund in Bielefeld setzt sich nunmehr seit 1969 "für eine gesunde geistige, psychische, soziale und körperliche
Entwicklung der Kinder" ein, heißt es auf der Homepage des Vereins. Dabei steht der Schutz der Kinder vor Ausgrenzung und Gewalt ganz deutlich im Vordergrund. Umso schlimmer ist es, dass ausgerechnet an diesem Ort des besonderen Schutzes ein Mann eine Gewalttat verüben konnte.

Vielfältige Helfer für Eltern und Kinder mit Problemen

Der Kinderschutzbund berät Eltern, die Probleme mit den vielfältigen Aufgaben in der Familie und in der Erziehung haben. Expertinnen bieten Eltern-Kurse an, führen Mediationen für Familien in der Krise durch und helfen Kindern und Eltern in Trennungs- und Scheidungssituationen.

Ein großer Schwerpunkt der Arbeit des Kinderschutzbundes sind auch die ehrenamtlichen Patenschaften für Kinder und Familien. Auch Jugendliche und Studierende setzen sich hier für Kinder ein.

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