Mordfall Andrea K.: 25-jährige Verdächtige wieder auf freiem Fuß Sebastian Schwake Nienburg (DH). Im grausamen Mord an der erst 19-jährigen Andrea K. haben die Ermittler weitere Details bekannt gegeben. Die Ermittler der „Mordkommission Anker“ haben demnach auch einen Resthof mit Grundstück im Landkreis Nienburg durchsucht. Wo genau, dazu machten die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen keine genaueren Angaben. Bislang war bekannt, dass die Ermittler im Zusammenhang mit den Mordermittlungen in der Stadt Nienburg ein Wohnhaus und eine Wohnung in einem Einfamilienhaus aufgesucht und nach möglichen Beweisen unter die Lupe genommen haben. Mit einem Bagger hatten sie auch einen Garten umgegraben, um nach Beweisen zu suchen. Zudem bestätigten die Ermittler Durchsuchungen von Häusern und Wohnungen in Ostfriesland, im Heidekreis sowie im Landkreis Cuxhaven. Insgesamt handelte es sich um sieben Häuser, Wohnungen und den Resthof. Es sitzen vier Verdächtige in Untersuchungshaft. „Es liegen keine Geständnisse, aber eine Einlassung vor“, sagte Oberstaatsanwalt Markus Röske. Eine 25-Jährige wurde unterdessen wieder auf freien Fuß gesetzt, weil gegen sie kein hinreichender Tatverdacht bestehe, teilten die Nienburger Polizei und Staatsanwaltschaft Verden gestern mit. Dabei handelt es sich um die Verlobte des 21-jährigen Mannes, der zuletzt mit Andrea K. liiert gewesen sein und sie, wohl auch in Nienburg, zur Prostitution gezwungen haben soll. Das Paar wurde in der vergangenen Woche in Stotel in der Gemeinde Loxstedt (Landkreis Cuxhaven) von einem mobilen Einsatzkommando festgenommen. Dem 21-Jährigen werfen die Ermittler eine Beteiligung an dem Mord an der zweifachen Mutter vor, deren Kinder nun in Pflegefamilien aufwachsen werden. Der Mann befindet sich weiter in U-Haft. Der 21-Jährige soll nach Angaben des Oberstaatsanwaltes keinen festen Wohnsitz haben und sich auch in Ostfriesland aufgehalten haben. Deshalb hatten die Ermittler auch nach Autos mit Wittmunder Kennzeichen (WTM) gefahndet. In Untersuchungshaft sitzen drei Nienburger, zwei Männer im Alter von 40 und 53 Jahren und eine 39-jährige Frau. Sie soll die Lebensgefährtin des 40-Jährigen sein. Alle Beschuldigten sollen Beziehungen ins Rotlichtmilieu haben. Sie waren am Donnerstag in Nienburg festgenommen worden. Ihnen werfen die Ermittler eine Beteiligung an dem Mord vor. Auch gegen die drei wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle erlassen. Bei den Durchsuchungen wurden die Nienburger Polizisten unter anderem von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Hannover und der Tatortgruppe des Bundeskriminalamtes unterstützt. Die weiteren Ermittlungen der 25-köpfigen „Mordkommission Anker“ seien nunmehr darauf ausgerichtet, die näheren Umstände und Hintergründe dieser grausamen Tat zu rekonstruieren. Nach den vorliegenden Erkenntnissen wurde Andrea K. mit einer Betonplatte beschwert und anschließend nackt in die Weser geworfen, in der sie letztlich ertrank.

Mordfall Andrea K.: 25-jährige Verdächtige wieder auf freiem Fuß

Im Zusammenhang mit dem Mord an der 19-jährigen Andrea K. sitzen vier Verdächtige in Untersuchungshaft. © Foto: Polizei Nienburg

Nienburg (DH). Im grausamen Mord an der erst 19-jährigen Andrea K. haben die Ermittler weitere Details bekannt gegeben. Die Ermittler der „Mordkommission Anker“ haben demnach auch einen Resthof mit Grundstück im Landkreis Nienburg durchsucht. Wo genau, dazu machten die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen keine genaueren Angaben.

Bislang war bekannt, dass die Ermittler im Zusammenhang mit den Mordermittlungen in der Stadt Nienburg ein Wohnhaus und eine Wohnung in einem Einfamilienhaus aufgesucht und nach möglichen Beweisen unter die Lupe genommen haben. Mit einem Bagger hatten sie auch einen Garten umgegraben, um nach Beweisen zu suchen. Zudem bestätigten die Ermittler Durchsuchungen von Häusern und Wohnungen in Ostfriesland, im Heidekreis sowie im Landkreis Cuxhaven. Insgesamt handelte es sich um sieben Häuser, Wohnungen und den Resthof. Es sitzen vier Verdächtige in Untersuchungshaft. „Es liegen keine Geständnisse, aber eine Einlassung vor“, sagte Oberstaatsanwalt Markus Röske.

Eine 25-Jährige wurde unterdessen wieder auf freien Fuß gesetzt, weil gegen sie kein hinreichender Tatverdacht bestehe, teilten die Nienburger Polizei und Staatsanwaltschaft Verden gestern mit. Dabei handelt es sich um die Verlobte des 21-jährigen Mannes, der zuletzt mit Andrea K. liiert gewesen sein und sie, wohl auch in Nienburg, zur Prostitution gezwungen haben soll. Das Paar wurde in der vergangenen Woche in Stotel in der Gemeinde Loxstedt (Landkreis Cuxhaven) von einem mobilen Einsatzkommando festgenommen. Dem 21-Jährigen werfen die Ermittler eine Beteiligung an dem Mord an der zweifachen Mutter vor, deren Kinder nun in Pflegefamilien aufwachsen werden.

Der Mann befindet sich weiter in U-Haft. Der 21-Jährige soll nach Angaben des Oberstaatsanwaltes keinen festen Wohnsitz haben und sich auch in Ostfriesland aufgehalten haben. Deshalb hatten die Ermittler auch nach Autos mit Wittmunder Kennzeichen (WTM) gefahndet.

In Untersuchungshaft sitzen drei Nienburger, zwei Männer im Alter von 40 und 53 Jahren und eine 39-jährige Frau. Sie soll die Lebensgefährtin des 40-Jährigen sein. Alle Beschuldigten sollen Beziehungen ins Rotlichtmilieu haben. Sie waren am Donnerstag in Nienburg festgenommen worden. Ihnen werfen die Ermittler eine Beteiligung an dem Mord vor. Auch gegen die drei wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle erlassen. Bei den Durchsuchungen wurden die Nienburger Polizisten unter anderem von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Hannover und der Tatortgruppe des Bundeskriminalamtes unterstützt.

Die weiteren Ermittlungen der 25-köpfigen „Mordkommission Anker“ seien nunmehr darauf ausgerichtet, die näheren Umstände und Hintergründe dieser grausamen Tat zu rekonstruieren. Nach den vorliegenden Erkenntnissen wurde Andrea K. mit einer Betonplatte beschwert und anschließend nackt in die Weser geworfen, in der sie letztlich ertrank.

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