Mindestens ein Toter nach Explosion im Chemiepark Leverkusen Leverkusen (dpa). Im Chempark Leverkusen ist es am Dienstagmorgen gegen 9.30 Uhr zu einer Explosion in einem Tanklager gekommen. Dabei sind laut Stadt Leverkusen insgesamt 16 Menschen verletzt, worden zwei davon schwer. Der Betreiber Currenta sprach in einer Mitteilung außerdem von fünf Vermissten, die Stadt Leverkusen bestätigte die Zahl. Am frühen Nachmittag wurde einer der Vermissten tot aufgefunden. Anwohner des Chemiebetriebs wurden aufgefordert, geschlossene Räume aufzusuchen sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Explosion ereignete sich nach Angaben des Unternehmens  gegen 9.40 Uhr im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig. Danach kam es zu einem Brand in dem Tanklager, in dem sich Lösungsmittel befanden. Die Ursache für den Zwischenfall ist noch unklar. "Die Löscharbeiten mussten warten, bis eine Stromleitung vom Netz getrennt war. Das ist nun geschehen", so die Kommune. Am späten Mittag teilte das Unternehmen gegenüber dem ZDF mit, dass der Brand gelöscht worden sei und die Suche nach den Vermissten fortgesetzt werde. Es bestehe keine akute Gefährdungslage, aber "nichtsdestotrotz eine Gefährdungslage", sagte der Leiter des Chempark, Lars Friedrich. "Ich hoffe, dass wir die vier Vermissten noch finden." Wie der #Chempark#Leverkusen mitteilt, ist der Brand nach der #Explosion im Tanklager im Entsorgungszentrum Bürrig gelöscht. Die Rettungskräfte suchten weiter nach den Vermissten. Für die Bevölkerung wurde eine Hotline geschaltet: 0214/260599333 @ZDFheutehttps://t.co/hrLLXbmiQa — ZDF-Landesstudio Nordrhein-Westfalen (@ZDFnrw) July 27, 2021 Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ordnete das Ereignis in dem Chemiepark in die Warnstufe "Extreme Gefahr" ein. Das Unternehmen Currenta berichtete, Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr und Luftmesswagen seien im Einsatz. Aus bisher unbekannter Ursache kam es zu einer Explosion im Chempark Leverkusen. Werkfeuerwehr und Luftmesswagen im Einsatz. Anwohner bitte geschlossene Räume aufsuchen sowie Türen und Fenster geschlossen zu halten. — CHEMPARK (@CHEMPARK) July 27, 2021 Die Auswirkungen der Explosion im Stadtteil Wiesdorf waren laut einer Stadtsprecherin zunächst unklar. "Ausmaß und Ursache der Schadenslage sind aktuell noch nicht bekannt", erklärte auch die Polizei in einer Mitteilung. 1/2 Aktueller #Einsatz❗ Aktueller Einsatz der Polizei ❗ Größere Schadenslage im Bereich #Leverkusen.Wegen einer größeren #Schadenslage im Bereich Leverkusen müssen folgende #Autobahnen gesperrt werden: pic.twitter.com/0xdayHangb — Polizei NRW K (@polizei_nrw_k) July 27, 2021 Wegen der größeren Schadenslage wurde die vielbefahrene Autobahn 1 bei Leverkusen gesperrt, wie die Polizei via Twitter mitteilte. Von der Vollsperrung betroffen seien das Autobahnkreuz Leverkusen-West sowie die A1 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und Köln-Nord. Die Polizei bittet darum, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Gesperrt waren auch die A3 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und dem Autobahndreieck Langenfeld sowie die A59 zwischen Autobahnkreuz Monheim-Süd und Autobahnkreuz Leverkusen-West, wie die zuständige Autobahn GmbH mitteilte. Nach Angaben von Straßen.NRW wurde auch der Leverkusener Westring (L108) zwischen dem Leverkusener Westkreuz und Rheindorf gesperrt. Sofort eingestellt wurden auch die Arbeiten an der unmittelbar angrenzenden Baustelle der Leverkusener Rheinbrücke. Alle Mitarbeiter der Baufirmen hätten die Baustellen verlassen, hieß es. Im Bereich der Autobahnen seien aber keine Personen zu Schaden gekommen. Zeugen teilten Videos und Bilder in den sozialen Medien: #Leverkusen#Explosion#Müllverbrennungsanlage der Bayer AG brennt! Fenster und Türen schließen! https://t.co/a0hLqiLWvspic.twitter.com/v5FXqBCmd0 — Schockfünf (@FohlenJens) July 27, 2021 Der Chempark ist nach eigenen Angaben einer der größten Chemieparks Europas. An den drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sind über 70 Firmen angesiedelt.

Mindestens ein Toter nach Explosion im Chemiepark Leverkusen

Die Rauchsäule über dem Tanklager eines Entsorgungsbetriebs in Leverkusen. © picture alliance/dpa

Leverkusen (dpa). Im Chempark Leverkusen ist es am Dienstagmorgen gegen 9.30 Uhr zu einer Explosion in einem Tanklager gekommen. Dabei sind laut Stadt Leverkusen insgesamt 16 Menschen verletzt, worden zwei davon schwer. Der Betreiber Currenta sprach in einer Mitteilung außerdem von fünf Vermissten, die Stadt Leverkusen bestätigte die Zahl. Am frühen Nachmittag wurde einer der Vermissten tot aufgefunden.

Anwohner des Chemiebetriebs wurden aufgefordert, geschlossene Räume aufzusuchen sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Explosion ereignete sich nach Angaben des Unternehmens  gegen 9.40 Uhr im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig. Danach kam es zu einem Brand in dem Tanklager, in dem sich Lösungsmittel befanden. Die Ursache für den Zwischenfall ist noch unklar.

"Die Löscharbeiten mussten warten, bis eine Stromleitung vom Netz getrennt war. Das ist nun geschehen", so die Kommune. Am späten Mittag teilte das Unternehmen gegenüber dem ZDF mit, dass der Brand gelöscht worden sei und die Suche nach den Vermissten fortgesetzt werde. Es bestehe keine akute Gefährdungslage, aber "nichtsdestotrotz eine Gefährdungslage", sagte der Leiter des Chempark, Lars Friedrich. "Ich hoffe, dass wir die vier Vermissten noch finden."

Empfohlener redaktioneller Inhalt


Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Externe Inhalte

Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass möglicherweise personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.
Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ordnete das Ereignis in dem Chemiepark in die Warnstufe "Extreme Gefahr" ein. Das Unternehmen Currenta berichtete, Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr und Luftmesswagen seien im Einsatz.

Empfohlener redaktioneller Inhalt


Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Externe Inhalte

Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass möglicherweise personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.
Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die Auswirkungen der Explosion im Stadtteil Wiesdorf waren laut einer Stadtsprecherin zunächst unklar. "Ausmaß und Ursache der Schadenslage sind aktuell noch nicht bekannt", erklärte auch die Polizei in einer Mitteilung.

Empfohlener redaktioneller Inhalt


Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Externe Inhalte

Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass möglicherweise personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.
Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wegen der größeren Schadenslage wurde die vielbefahrene Autobahn 1 bei Leverkusen gesperrt, wie die Polizei via Twitter mitteilte. Von der Vollsperrung betroffen seien das Autobahnkreuz Leverkusen-West sowie die A1 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und Köln-Nord. Die Polizei bittet darum, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Gesperrt waren auch die A3 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und dem Autobahndreieck Langenfeld sowie die A59 zwischen Autobahnkreuz Monheim-Süd und Autobahnkreuz Leverkusen-West, wie die zuständige Autobahn GmbH mitteilte.

Nach Angaben von Straßen.NRW wurde auch der Leverkusener Westring (L108) zwischen dem Leverkusener Westkreuz und Rheindorf gesperrt. Sofort eingestellt wurden auch die Arbeiten an der unmittelbar angrenzenden Baustelle der Leverkusener Rheinbrücke. Alle Mitarbeiter der Baufirmen hätten die Baustellen verlassen, hieß es. Im Bereich der Autobahnen seien aber keine Personen zu Schaden gekommen.

Zeugen teilten Videos und Bilder in den sozialen Medien:

Empfohlener redaktioneller Inhalt


Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Externe Inhalte

Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass möglicherweise personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.
Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der Chempark ist nach eigenen Angaben einer der größten Chemieparks Europas. An den drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen sind über 70 Firmen angesiedelt.

Fotostrecke 3 Bilder
Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Regionales