Menschenstrom zum Atomkraftwerk Tausende demonstrieren in Grohnde gegen Energie aus dem Reaktor Emmerthal (lni). Tausende Menschen demonstrierten in Grohnde am Ostermontag gegen Atomenergie. "Das ist eine ganz friedliche bunte Menschenmenge", sagte Hamelns Polizeisprecher Heinz Mikus über den Protest. Anlass war der Jahrestag des Reaktorunfalls in Tschernobyl.Mangelnde Kreativität ließ sich den Demonstranten nicht vorwerfen: Mit Fahrrädern, in Traktorenkonvois, überfüllten Bussen oder zu Fuß machten sie sich auf den Weg - die kleineren Teilnehmer auch mit Dreirad oder im Kinderwagen.In Grohnde galt es, den Atommeiler zu "umzingeln". Der Zaun am AKW ist 2200 Meter lang. Kanus sperrten zudem von der Weser aus die 400 Meter Uferbereich symbolisch ab. Die Polizei zählte rund 5000 Teilnehmer, die Veranstalter sprachen sogar von 20000 Personen.Veranstaltungssprecher Ralf Strobach und die Göttinger Grünen hatten zum Auftakt des Protests am AKW Grohnde erklärt: "Die Atomkraft ist für unsere Region eine beständige Bedrohung. Bei einer Kernschmelze wären neben dem Weserbergland ganz Südniedersachsen von der Katastrophe betroffen."

Menschenstrom zum Atomkraftwerk

Tausende zog es am Montag zur Antiatomdemo nach Grohnde. - © Foto: dadp
Tausende zog es am Montag zur Antiatomdemo nach Grohnde. - © Foto: dadp

Emmerthal (lni). Tausende Menschen demonstrierten in Grohnde am Ostermontag gegen Atomenergie. "Das ist eine ganz friedliche bunte Menschenmenge", sagte Hamelns Polizeisprecher Heinz Mikus über den Protest. Anlass war der Jahrestag des Reaktorunfalls in Tschernobyl.

Mangelnde Kreativität ließ sich den Demonstranten nicht vorwerfen: Mit Fahrrädern, in Traktorenkonvois, überfüllten Bussen oder zu Fuß machten sie sich auf den Weg - die kleineren Teilnehmer auch mit Dreirad oder im Kinderwagen.

In Grohnde galt es, den Atommeiler zu "umzingeln". Der Zaun am AKW ist 2200 Meter lang. Kanus sperrten zudem von der Weser aus die 400 Meter Uferbereich symbolisch ab. Die Polizei zählte rund 5000 Teilnehmer, die Veranstalter sprachen sogar von 20000 Personen.

Veranstaltungssprecher Ralf Strobach und die Göttinger Grünen hatten zum Auftakt des Protests am AKW Grohnde erklärt: "Die Atomkraft ist für unsere Region eine beständige Bedrohung. Bei einer Kernschmelze wären neben dem Weserbergland ganz Südniedersachsen von der Katastrophe betroffen."

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