Matrose rastet nach Kündigung aus - 90.000 Euro Sachschaden Nienburg (mt/jhr). Ein gekündigter Matrose hat am Donnerstagabend im Kreis Nienburg den Steuerstand des Binnenschiffes seines ehemaligen Arbeitgebers mit einem Vorschlaghammer zerlegt. Wie die Polizei berichtet, war das Schiff nach dem Vorfall manövirerunfähig. Gegen 17 Uhr kam es im oberen Schleusenkanal in Langwedel zur Auseinandersetzung zwischen dem Schiffsführer und einem Hilfsmatrosen. Der Streit hatte seine Grund in der Kündigung des aus Tschechien stammenden Mitarbeiters durch den Kapitän des Gütermotorschiffes. Der nunmehr arbeitslose Mann holte sich einen Vorschlaghammer und begann damit sämtliche Scheiben des Steuerstandes und der Wohnung an Bord zu zerstören. Weiterhin wurde auch die Instrumententafel der Bordelektronik mit Radar und Steueranlage ein Opfer der Hammerattacken. Selbst die Antriebsmaschine und das Bugstrahlruder wurde beschädigt. Das manövrierunfähige Schiff berührte daraufhin das Ufer, was der Matrose zur Flucht an Land nutzte. Da zu Beginn des Polizeieinsatzes der Tatablauf noch ungeklärt war, gingen die Beamten von einer Bedrohungslage aus. Der Matrose hatte den Hammer jedoch nicht gezielt gegen den Schiffsführer eingesetzt. Der Kapitän erlitt oberflächliche Schnittverletzungen an den Händen. Eine Fahndung nach dem Täter blieb bislang ohne Erfolg, die Polizei vermutet, dass er sich in Richtung Heimat absetzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 90.000 Euro, hinzu kommen eventuelle Verdienstausfallschäden.

Matrose rastet nach Kündigung aus - 90.000 Euro Sachschaden

© Symbolfoto: MT-Archiv (Alfred Loschen)

Nienburg (mt/jhr). Ein gekündigter Matrose hat am Donnerstagabend im Kreis Nienburg den Steuerstand des Binnenschiffes seines ehemaligen Arbeitgebers mit einem Vorschlaghammer zerlegt. Wie die Polizei berichtet, war das Schiff nach dem Vorfall manövirerunfähig.

Gegen 17 Uhr kam es im oberen Schleusenkanal in Langwedel zur Auseinandersetzung zwischen dem Schiffsführer und einem Hilfsmatrosen. Der Streit hatte seine Grund in der Kündigung des aus Tschechien stammenden Mitarbeiters durch den Kapitän des Gütermotorschiffes. Der nunmehr arbeitslose Mann holte sich einen Vorschlaghammer und begann damit sämtliche Scheiben des Steuerstandes und der Wohnung an Bord zu zerstören. Weiterhin wurde auch die Instrumententafel der Bordelektronik mit Radar und Steueranlage ein Opfer der Hammerattacken. Selbst die Antriebsmaschine und das Bugstrahlruder wurde beschädigt.

Das manövrierunfähige Schiff berührte daraufhin das Ufer, was der Matrose zur Flucht an Land nutzte. Da zu Beginn des Polizeieinsatzes der Tatablauf noch ungeklärt war, gingen die Beamten von einer Bedrohungslage aus. Der Matrose hatte den Hammer jedoch nicht gezielt gegen den Schiffsführer eingesetzt. Der Kapitän erlitt oberflächliche Schnittverletzungen an den Händen.

Eine Fahndung nach dem Täter blieb bislang ohne Erfolg, die Polizei vermutet, dass er sich in Richtung Heimat absetzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 90.000 Euro, hinzu kommen eventuelle Verdienstausfallschäden.

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