Mordkommission ermittelt Mann vor Bielefelder Supermarkt angeschossen Ein Streit am Real-Markt an der Teutoburger Straße eskalierte offenbar komplett - Täter und Opfer flüchteten. Die Polizei veröffentlicht weitere Details. Jens Reichenbach Bielefeld. Nach einem lautstarken Streit zwischen zwei Männern und einer Frau soll ein Mann auf dem Parkplatz des Real-Supermarktes an der Teutoburger Straße mit einer Pistole geschossen haben. Das berichtet Polizeisprecher Michael Kötter. Kurz darauf führen die Ermittlungen der Polizei zu einem Mann mit einer Schusswunde. Die Mordkommission ermittelt. Mehrere Zeugen meldeten am Samstag, 18. September, gegen 22.25 Uhr der Polizei den Streit und anschließend einen Schuss in der Nähe des Supermarkt-Haupteingangs. Streifenbeamte eilten daraufhin zum Tatort, wo allerdings keiner der Beteiligten mehr zu finden war. Dennoch nahmen Polizisten kurz darauf einen tatverdächtigen Mann vorläufig fest. Der mutmaßliche Schütze soll nach Angaben der Zeugen mit der Frau im Auto vom Tatort geflohen sein. Im Auto saß der Vater und seine Tochter Kötter: „Nach den bisherigen Informationen kam es zwischen zwei Männern und einer Frau zum Streit. Dabei habe der männliche Begleiter der Frau einmal geschossen." Während der andere Mann nach dem Schuss vom Parkplatz geflüchtet sei, entfernten sich auch der Schütze und die Frau mit einem Auto in Richtung der Heeper Straße." Die Polizei startete umgehend mit der Fahndung und entdeckte schon wenig später den gesuchten Pkw. Im Auto saßen noch der 60-jährige Fahrer und seine 30-jährige Tochter. Schuss traf das Opfer leicht an der Hüfte Bei der Kontrolle der beiden Bielefelder und des Fahrzeugs fanden die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe – eine scharfe Pistole. Die beiden tatverdächtigen Bielefelder wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Die Waffe stellten die Polizisten sicher. Während der laufenden Fahndung konnte in der Nähe des Tatorts auch das Opfer ausfindig gemacht werden. Der Mann war laut Polizeisprecherin Hella Christoph noch nicht weit gekommen. Vermutlich auch, weil der 28-jährige Bielefelder durch einen Schuss leicht an der Hüfte verletzt worden war. Tötungsabsicht nicht zu erkennen Update, 12.20 Uhr: „Aufgrund des Schusses wurden die Ermittlungen zunächst im Rahmen einer Mordkommission von Kriminalhauptkommissar Tobias Beuscher geführt", so Kötter. Aufgrund der leichten Verletzung des Opfers in einem nicht lebenswichtigen Körperbereich und der bisher bekannten Umstände des Streits haben Staatsanwaltschaft und Kripo inzwischen die Tat als "gefährliche Körperverletzung" eingestuft, so Christoph. "Weder durch die Worte noch durch das Verhalten des Beschuldigten konnte eine Tötungsabsicht erkannt werden", erklärt die Polizeisprecherin. Die anfangs eingerichtete Mordkommission wurde daraufhin inzwischen wieder aufgelöst. Der Schütze ist schon wieder frei Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte der Grund für die Streitigkeiten im privaten Bereich der beteiligten Personen liegen. Was genau der Hintergrund der Tat war, lässt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen unerwähnt. Der mutmaßliche Schütze und seine Tochter wurden nach ihrer Vernehmung wieder freigelassen. Weil sie einen festen Wohnsitz haben, gab es keine Haftgründe.
Mordkommission ermittelt

Mann vor Bielefelder Supermarkt angeschossen

Der Schuss wurde auf dem großen Parkplatz des real-Supermarktes abgegeben. © Symbolfoto: Sarah Jonek

Bielefeld. Nach einem lautstarken Streit zwischen zwei Männern und einer Frau soll ein Mann auf dem Parkplatz des Real-Supermarktes an der Teutoburger Straße mit einer Pistole geschossen haben. Das berichtet Polizeisprecher Michael Kötter. Kurz darauf führen die Ermittlungen der Polizei zu einem Mann mit einer Schusswunde. Die Mordkommission ermittelt.

Mehrere Zeugen meldeten am Samstag, 18. September, gegen 22.25 Uhr der Polizei den Streit und anschließend einen Schuss in der Nähe des Supermarkt-Haupteingangs. Streifenbeamte eilten daraufhin zum Tatort, wo allerdings keiner der Beteiligten mehr zu finden war. Dennoch nahmen Polizisten kurz darauf einen tatverdächtigen Mann vorläufig fest. Der mutmaßliche Schütze soll nach Angaben der Zeugen mit der Frau im Auto vom Tatort geflohen sein.

Im Auto saß der Vater und seine Tochter

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Kötter: „Nach den bisherigen Informationen kam es zwischen zwei Männern und einer Frau zum Streit. Dabei habe der männliche Begleiter der Frau einmal geschossen." Während der andere Mann nach dem Schuss vom Parkplatz geflüchtet sei, entfernten sich auch der Schütze und die Frau mit einem Auto in Richtung der Heeper Straße."

Die Polizei startete umgehend mit der Fahndung und entdeckte schon wenig später den gesuchten Pkw. Im Auto saßen noch der 60-jährige Fahrer und seine 30-jährige Tochter.

Schuss traf das Opfer leicht an der Hüfte

Bei der Kontrolle der beiden Bielefelder und des Fahrzeugs fanden die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe – eine scharfe Pistole. Die beiden tatverdächtigen Bielefelder wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Die Waffe stellten die Polizisten sicher.

Während der laufenden Fahndung konnte in der Nähe des Tatorts auch das Opfer ausfindig gemacht werden. Der Mann war laut Polizeisprecherin Hella Christoph noch nicht weit gekommen. Vermutlich auch, weil der 28-jährige Bielefelder durch einen Schuss leicht an der Hüfte verletzt worden war.

Tötungsabsicht nicht zu erkennen

Update, 12.20 Uhr: „Aufgrund des Schusses wurden die Ermittlungen zunächst im Rahmen einer Mordkommission von Kriminalhauptkommissar Tobias Beuscher geführt", so Kötter. Aufgrund der leichten Verletzung des Opfers in einem nicht lebenswichtigen Körperbereich und der bisher bekannten Umstände des Streits haben Staatsanwaltschaft und Kripo inzwischen die Tat als "gefährliche Körperverletzung" eingestuft, so Christoph.

"Weder durch die Worte noch durch das Verhalten des Beschuldigten konnte eine Tötungsabsicht erkannt werden", erklärt die Polizeisprecherin. Die anfangs eingerichtete Mordkommission wurde daraufhin inzwischen wieder aufgelöst.

Der Schütze ist schon wieder frei

Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte der Grund für die Streitigkeiten im privaten Bereich der beteiligten Personen liegen. Was genau der Hintergrund der Tat war, lässt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen unerwähnt. Der mutmaßliche Schütze und seine Tochter wurden nach ihrer Vernehmung wieder freigelassen. Weil sie einen festen Wohnsitz haben, gab es keine Haftgründe.

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