Herford Mann stirbt bei Wohnungsbrand im Herforder Zentrum Ilja Regier,Frank-Michael Kiel-Steinkamp Herford. Die Feuerwehr ist am Dienstagmorgen zu einem größeren Brand an der Berliner Straße 28 ausgerückt. Dort ist gegen 8.45 Uhr ein Feuer in einer Wohnung in der dritten Etage ausgebrochen. Laut eines Sprechers der Feuerwehr ist der Brand inzwischen gelöscht. Für einen Mann kam die Hilfe jedoch zu spät. Die Feuerwehr fand im Wohnzimmer der Wohnung einen bewusstlosen Menschen und brachte den Mann sofort auf den Balkon, damit er frische Luft bekam. Die Einsatzkräfte reanimierten ihn, konnten ihn aber nicht mehr retten. Ob es sich um den Bewohner handelt, ist noch nicht abschließend geklärt. Zunächst rückte die hauptamtliche Wache und der Löschzug Mitte aus. Aufgrund der immensen Rauchentwicklung alarmierte der Einsatzleiter Michael Stiegelmeyer alle freiwilligen Feuerwehren der Stadt. Diese blieben dann nicht lange und rückten nach und nach ab. Zwei Trupps drangen über das Treppenhaus unter Atemschutz ins Gebäude ein. Die Feuerwehr nutzte auch eine Drehleiter, falls der Fluchtweg für die Retter abgeschnitten worden wäre. Die Polizei sperrte die Straße ab, inzwischen ist sie wieder frei. Unklar ist noch, wie es zu dem Feuer kam. Laut der Feuerwehr handelt es sich um keinen Küchenbrand. Einsatzleiter Michael Stiegelmeyer vermutet, dass es sich um einen Schwelbrand handelte. Der mangelnde Sauerstoff sorgte dafür, dass sich die Flammen nicht direkt ausgebreitet haben. Folgen für die anderen Wohnungen im Haus hatte der Einsatz nicht. Löschwasserschäden konnten verhindert werden. Vor fast genau zwei Jahren hat es bereits schräg gegenüber am Hochhaus einen Großbrand gegeben.
Herford

Mann stirbt bei Wohnungsbrand im Herforder Zentrum

An der Berliner Straße ging es am Dienstagmorgen turbulent zu. © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford. Die Feuerwehr ist am Dienstagmorgen zu einem größeren Brand an der Berliner Straße 28 ausgerückt. Dort ist gegen 8.45 Uhr ein Feuer in einer Wohnung in der dritten Etage ausgebrochen. Laut eines Sprechers der Feuerwehr ist der Brand inzwischen gelöscht. Für einen Mann kam die Hilfe jedoch zu spät.

Die Feuerwehr fand im Wohnzimmer der Wohnung einen bewusstlosen Menschen und brachte den Mann sofort auf den Balkon, damit er frische Luft bekam. Die Einsatzkräfte reanimierten ihn, konnten ihn aber nicht mehr retten. Ob es sich um den Bewohner handelt, ist noch nicht abschließend geklärt.

Zunächst rückte die hauptamtliche Wache und der Löschzug Mitte aus. Aufgrund der immensen Rauchentwicklung alarmierte der Einsatzleiter Michael Stiegelmeyer alle freiwilligen Feuerwehren der Stadt. Diese blieben dann nicht lange und rückten nach und nach ab.

Zwei Trupps drangen über das Treppenhaus unter Atemschutz ins Gebäude ein. Die Feuerwehr nutzte auch eine Drehleiter, falls der Fluchtweg für die Retter abgeschnitten worden wäre. Die Polizei sperrte die Straße ab, inzwischen ist sie wieder frei.

Unklar ist noch, wie es zu dem Feuer kam. Laut der Feuerwehr handelt es sich um keinen Küchenbrand. Einsatzleiter Michael Stiegelmeyer vermutet, dass es sich um einen Schwelbrand handelte. Der mangelnde Sauerstoff sorgte dafür, dass sich die Flammen nicht direkt ausgebreitet haben. Folgen für die anderen Wohnungen im Haus hatte der Einsatz nicht. Löschwasserschäden konnten verhindert werden.

Vor fast genau zwei Jahren hat es bereits schräg gegenüber am Hochhaus einen Großbrand gegeben.

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