Klarer Erfolg für die CDU: Rüdiger Kaltofen ist Uchtes neuer Bürgermeister Jörg Graue,Nikias Schmidetzski Raddestorf/Uchte (harke). Der CDU-Kandidat Rüdiger Kaltofen aus Halle in der Gemeinde Raddestorf wird neuer Bürgermeister der Samtgemeinde Uchte. Der 52-Jährige hat sich im ersten Wahlgang gegen die vier parteilosen Bewerberinnen und Bewerber mit 55,35 Prozent durchgesetzt und somit auf Anhieb den direkten Sieg geschafft. Kaltofen war von dem deutlichen Ergebnis ebenso überrascht wie seine Mitbewerber, berichtet die Nienburger Tageszeitung „Die Harke“. „Ich bin fest von einer Stichwahl ausgegangen“, sagt er. Er freue sich, dass seine Art der Politik offenbar ankomme und sein Haustür-Wahlkampf erfolgreich gewesen sei. Er ist derzeit noch in führender Position bei der Polizei Minden-Lübbecke tätig und seit 20 Jahren kommunalpolitisch aktiv, darunter seit zehn Jahren im Kreistag. Kaltofen feierte seinen Erfolg auf dem Dorfplatz seines Heimatortes gemeinsam mit Unterstützern. Deutlich enttäuscht war der unabhängige Einzelbewerber Klaus-Dieter Hain aus Haselhorn ob des für alle überraschend klaren Ergebnisses: „Natürlich habe ich etwas anderes erwartet. Das Ziel war es, in die Stichwahl zu kommen.“ Für ihn habe sich die traditionelle Stärke der CDU in der Samtgemeinde Uchte durchgesetzt. Dennoch sei er von seinem Programm überzeugt, und er habe sein Bestes gegeben, auch wenn er das Ziel am Ende verfehlt habe. Den deutlichen Sieg müsse er anerkennen. „Da gratuliere ich zu“, sagte der am Ende mit 18,20 Prozent Zweitplatzierte. Ebenfalls unter ihren eigenen Erwartungen blieb die von der SPD unterstützte parteilose Tina Heinecke aus Uchte. Sie lag mit 11,14 Prozent bei den Wählerinnen und Wählern auf Rang drei. Ihr Ziel seien 15 Prozent gewesen und sie hätte optimistisch auf die Teilnahme an einer Stichwahl geblickt. „Ich war nicht von einem Durchmarsch ausgegangen“, erklärte sie gestern Abend. Möglicherweise habe es durchaus an den unterschiedlichen Möglichkeiten für den Wahlkampf gelegen, meinte sie. Es habe Kandidaten gegeben, die dafür Sonderurlaub erhalten hätten, und welche, für die der Wahlkampf Zusatz gewesen sei. Alles in allem sei es eine tolle Erfahrung gewesen – „und Platz drei ist auch noch ganz gut“, nahm sie den Wahlausgang sportlich. Dass es einen Wechsel an der Rathausspitze geben würde, stand fest: Der bisherige – parteilose – Amtsinhaber Reinhard Schmale war nicht mehr angetreten. Er war Verwaltungschef seit dem 1. Januar 2008.

Klarer Erfolg für die CDU: Rüdiger Kaltofen ist Uchtes neuer Bürgermeister

Rüdiger Kaltofen (hier mit Ehefrau Petra) hatte zur Wahlparty auf den Haller Dorfplatz eingeladen. Foto: Pralle © Pralle/Die Harke

Raddestorf/Uchte (harke). Der CDU-Kandidat Rüdiger Kaltofen aus Halle in der Gemeinde Raddestorf wird neuer Bürgermeister der Samtgemeinde Uchte. Der 52-Jährige hat sich im ersten Wahlgang gegen die vier parteilosen Bewerberinnen und Bewerber mit 55,35 Prozent durchgesetzt und somit auf Anhieb den direkten Sieg geschafft.

Kaltofen war von dem deutlichen Ergebnis ebenso überrascht wie seine Mitbewerber, berichtet die Nienburger Tageszeitung „Die Harke“. „Ich bin fest von einer Stichwahl ausgegangen“, sagt er. Er freue sich, dass seine Art der Politik offenbar ankomme und sein Haustür-Wahlkampf erfolgreich gewesen sei. Er ist derzeit noch in führender Position bei der Polizei Minden-Lübbecke tätig und seit 20 Jahren kommunalpolitisch aktiv, darunter seit zehn Jahren im Kreistag. Kaltofen feierte seinen Erfolg auf dem Dorfplatz seines Heimatortes gemeinsam mit Unterstützern.

Deutlich enttäuscht war der unabhängige Einzelbewerber Klaus-Dieter Hain aus Haselhorn ob des für alle überraschend klaren Ergebnisses: „Natürlich habe ich etwas anderes erwartet. Das Ziel war es, in die Stichwahl zu kommen.“ Für ihn habe sich die traditionelle Stärke der CDU in der Samtgemeinde Uchte durchgesetzt. Dennoch sei er von seinem Programm überzeugt, und er habe sein Bestes gegeben, auch wenn er das Ziel am Ende verfehlt habe. Den deutlichen Sieg müsse er anerkennen. „Da gratuliere ich zu“, sagte der am Ende mit 18,20 Prozent Zweitplatzierte.

Ebenfalls unter ihren eigenen Erwartungen blieb die von der SPD unterstützte parteilose Tina Heinecke aus Uchte. Sie lag mit 11,14 Prozent bei den Wählerinnen und Wählern auf Rang drei. Ihr Ziel seien 15 Prozent gewesen und sie hätte optimistisch auf die Teilnahme an einer Stichwahl geblickt. „Ich war nicht von einem Durchmarsch ausgegangen“, erklärte sie gestern Abend.

Möglicherweise habe es durchaus an den unterschiedlichen Möglichkeiten für den Wahlkampf gelegen, meinte sie. Es habe Kandidaten gegeben, die dafür Sonderurlaub erhalten hätten, und welche, für die der Wahlkampf Zusatz gewesen sei. Alles in allem sei es eine tolle Erfahrung gewesen – „und Platz drei ist auch noch ganz gut“, nahm sie den Wahlausgang sportlich.

Dass es einen Wechsel an der Rathausspitze geben würde, stand fest: Der bisherige – parteilose – Amtsinhaber Reinhard Schmale war nicht mehr angetreten. Er war Verwaltungschef seit dem 1. Januar 2008.

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