Kindergarten in den Idaturm? Freie Wähler Bückeburgs preschen vor. Bürgermeister dagegen Raimund Cremers Bückeburg (szlz). Geht es nach der Fraktion der Freien Wähler (FW) im Rat der Stadt Bückeburg, dann soll der Idaturm künftig als Waldkindergarten genutzt werden – und nicht mehr als Ausflugsziel mit gastronomischem Angebot, so wie es die Fürstliche Hofkammer als Besitzerin des Turms bis März dieses Jahres gemacht hat. Denn da wurde der Turm aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen, zusammen mit der Schlossküche und Lilly’s Brasserie, dem ehemaligen Parkcafé. Laut den Freien Wählern sei mit einer Öffnung der Gastronomie am Idaturm vorerst nicht zu rechnen. Auch eine zukünftige Verpachtung gestaltet sich, auch wie in den Jahren zuvor und der derzeitigen Corona-Pandemie, als schwierig, zitierte der Fraktionschef der Freien Wähler, Andreas Paul Schöniger die Hofkammer in einer Pressemitteilung – die sei auch bereits dem Bürgermeister übermittelt worden ist. Der von der Umnutzung des Ida-Turms nicht viel hält. Die gastronomische Einrichtung sei seinerzeit mit der Verlegung einer Wasserleitung und Abwasser mit viel zweckgebundenem Geld aus dem Topf der Leader-Mittel gefördert worden. Eine Umsetzung dieser „geistreichen Idee“ sei daher so gut wie ausgeschlossen, so der Bürgermeister. Die Freien Wähler sind jedenfalls von ihrer Idee überzeugt. Als Herausforderung sehe die Fraktion natürlich die Regelung der Zufahrt zum Ida Turm. Um auch den Tagesausflüglern und Familien in und um das Schaumburger Land auch die Möglichkeit zu bieten Getränke und kleine Speisen zu verkosten, könnte der Außenbereich an Feiertagen oder am Wochenende den Vereinen der Stadt, Fördervereine oder Organisationen oder der Samtgemeinde Bad Eilsen in Abstimmung mit der Hofkammer im Wechsel angeboten werden. Dazu benötige es eines ausgewogenen Konzepts. Schöniger abschließend: „Uns ist bewusst das dieser Vorschlag nicht überall auf Gegenliebe stoßen wird und auch die Zustimmung der Gremien und der Hofkammer benötigt.“ Ziel sei es, den Bestand des Idaturms mit der Unterbringung eines Waldkindergartens auf Dauer zu sichern und die getätigten Investitionen der Steuergelder dabei nicht in Vergessenheit geraten zu lassen..

Kindergarten in den Idaturm? Freie Wähler Bückeburgs preschen vor. Bürgermeister dagegen

Weil in den Bau von Wasser- und Abwasserleitung Leader-Mittel geflossen sind, ist eine Nutzung des Idaturms als Waldkindergarten nahezu ausgeschlossen. © Foto: Archiv

Bückeburg (szlz). Geht es nach der Fraktion der Freien Wähler (FW) im Rat der Stadt Bückeburg, dann soll der Idaturm künftig als Waldkindergarten genutzt werden – und nicht mehr als Ausflugsziel mit gastronomischem Angebot, so wie es die Fürstliche Hofkammer als Besitzerin des Turms bis März dieses Jahres gemacht hat.

Denn da wurde der Turm aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen, zusammen mit der Schlossküche und Lilly’s Brasserie, dem ehemaligen Parkcafé. Laut den Freien Wählern sei mit einer Öffnung der Gastronomie am Idaturm vorerst nicht zu rechnen. Auch eine zukünftige Verpachtung gestaltet sich, auch wie in den Jahren zuvor und der derzeitigen Corona-Pandemie, als schwierig, zitierte der Fraktionschef der Freien Wähler, Andreas Paul Schöniger die Hofkammer in einer Pressemitteilung – die sei auch bereits dem Bürgermeister übermittelt worden ist.

Der von der Umnutzung des Ida-Turms nicht viel hält. Die gastronomische Einrichtung sei seinerzeit mit der Verlegung einer Wasserleitung und Abwasser mit viel zweckgebundenem Geld aus dem Topf der Leader-Mittel gefördert worden. Eine Umsetzung dieser „geistreichen Idee“ sei daher so gut wie ausgeschlossen, so der Bürgermeister.

Die Freien Wähler sind jedenfalls von ihrer Idee überzeugt. Als Herausforderung sehe die Fraktion natürlich die Regelung der Zufahrt zum Ida Turm. Um auch den Tagesausflüglern und Familien in und um das Schaumburger Land auch die Möglichkeit zu bieten Getränke und kleine Speisen zu verkosten, könnte der Außenbereich an Feiertagen oder am Wochenende den Vereinen der Stadt, Fördervereine oder Organisationen oder der Samtgemeinde Bad Eilsen in Abstimmung mit der Hofkammer im Wechsel angeboten werden. Dazu benötige es eines ausgewogenen Konzepts. Schöniger abschließend: „Uns ist bewusst das dieser Vorschlag nicht überall auf Gegenliebe stoßen wird und auch die Zustimmung der Gremien und der Hofkammer benötigt.“ Ziel sei es, den Bestand des Idaturms mit der Unterbringung eines Waldkindergartens auf Dauer zu sichern und die getätigten Investitionen der Steuergelder dabei nicht in Vergessenheit geraten zu lassen..

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Regionales