Keine Hilfe aus Berlin Medizin in OWL Bielefeld (nw/hl). Die Hoffnung auf finanzielle Unterstützung für eine medizinische Fakultät an der Universität Bielefeld durch den Bund hat sich zerschlagen. "Dem Bundesministerium für Gesundheit ist es aufgrund der verfassungsrechtlichen Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern nicht möglich, das Vorhaben finanziell zu unterstützen", heißt es in einem Brief des Staatssekretärs im Gesundheitsministerium, Thomas Ilka.Dieser reagierte damit auf einen einstimmigen Beschluss des OWL-Regionalrats, mit dem dieser Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gebeten hatte, "die Anträge des Landes NRW zur Errichtung einer medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld zu unterstützen". Wenn es darauf ankomme, "hat das innovative OWL-Projekt bei dem FDP-Mann Bahr aus NRW keine Lobby", meint die OWL-Chefin der Grünen, Sigrid Beer.

Keine Hilfe aus Berlin

Kein Geld für OWL: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. - © Foto: dpa
Kein Geld für OWL: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. - © Foto: dpa

Bielefeld (nw/hl). Die Hoffnung auf finanzielle Unterstützung für eine medizinische Fakultät an der Universität Bielefeld durch den Bund hat sich zerschlagen. "Dem Bundesministerium für Gesundheit ist es aufgrund der verfassungsrechtlichen Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern nicht möglich, das Vorhaben finanziell zu unterstützen", heißt es in einem Brief des Staatssekretärs im Gesundheitsministerium, Thomas Ilka.

Dieser reagierte damit auf einen einstimmigen Beschluss des OWL-Regionalrats, mit dem dieser Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gebeten hatte, "die Anträge des Landes NRW zur Errichtung einer medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld zu unterstützen". Wenn es darauf ankomme, "hat das innovative OWL-Projekt bei dem FDP-Mann Bahr aus NRW keine Lobby", meint die OWL-Chefin der Grünen, Sigrid Beer.

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