Ja-Wort auf Schloss Bückeburg: Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und seine Verlobte Makhameh Navabi sind standesamtlich verheiratet Raimund Cremers Bückeburg (szlz). Auf Schloss Bückeburg haben sich am Samstagmittag Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und seine Verlobte Mahkameh Navabi das Ja-Wort gegeben. Die Öffentlichkeit war von dieser standesamtlichen Trauung ebenso ausgeschlossen wie von den nachfolgenden Feierlichkeiten. So lief die Hochzeit ab: Wegen der Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie feierte das frisch vermählte Paar im engsten Familien- und Freundeskreis. 50 Menschen waren nach Angaben des Fürstenhauses dabei, so wie es die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen erlaubt. Vor dem Schloss zeugte lediglich ein Sicherheitsdienst und Absperrungen am Zugang zum Schlosshof sowie ein Hinweisschild davon, dass hier gerade etwas hinter den dicken Mauern des Schlosses etwas passierte. Kirchlich getraut sowie groß und in der Öffentlichkeit gefeiert werden soll im kommenden Jahr – wenn es die Corona-Pandemie zulässt. Die Trauung fand im Goldenen Saal des Schlosses statt und nicht im Boiserie-Saal, wo eine Außenstelle des Standesamtes der Stadt Bückeburg ist und wo sonst standesamtlichen Trauungen vollzogen werden. Die Braut trug ein Kostüm der Modedesignerin Alessandra Rich, der Fürst einen dunklen Anzug. Bei der Zeremonie waren neben den vier Trauzeugen Donatus Erbprinz zu Schaumburg-Lippe, Sohn des Fürsten aus seiner ersten Ehe, Maximilian Prinz zu Ysenburg, Rolf Sachs und Pieter Mulier sowie den vier Brautjungfern Marie-Luise „Lilly“ Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, der ersten Ehefrau von Alexander zu Schaumburg-Lippe und Mutter von Donatus zu Schaumburg-Lippe, die Schwester der Braut, Bahareh Navabi, Lillys Schwester Vanessa Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und der Freundin Sholeh Midtbö) ausschließlich die direkten Verwandten von Makhameh und Alexander dabei – wie etwa auch seine beiden Töchter aus der zweiten Ehe des Fürsten, die Prinzessinnen Felipa und Philomena. Die standesamtliche Trauung vollzog Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach, der bereits bei der zweiten Hochzeit des Fürsten der Standesbeamte war. Nein, aufgeregt sei er: „Das ist ja keine schwierige Aktion.“ Brombach war vom Brautpaar gefragt worden, ob er dieTrauung vornehmen könne. Er kam im dunkelblauen Anzug mit fürstlichem Wappen am Revers. „Trotz Corona ein Höhepunkt für die Gesellschaft: Wir sind alle überzeugt, dass Makhameh und Alexander ein Traumpaar sind“, so sein kurzes Statement. Nach der Trauung gab es einem Empfang im Innenhof und Gartensaal des Schlosses. Zur Südseite hin wurden Fenster und Türen geöffnet. Auf der Südwiese spielten die Bückeburger Jäger unter dem Dirigat von Sven Schnee auf. Märsche und Polka wie „Musik, Musik“, Steigermarsch, Wir Musikanten“ oder „One moment in Time“. Ob der Fürst bei seinem Lieblingsstück „Der Fliegermasch“, wie sonst selbst zum Taktstock griff, ist nicht überliefert. Während die Trauung um 13 Uhr angesetzt war, trudelten die Gäste auf halb zwei nach und nach auf dem Schloss ein. Auf der Gästeliste standen das Erbprinzenpaar zu Hannover, die Grafen Faber-Castell, das Fürstenpaar zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Prinz und Landgraf von Hessen, Angehörige des Hauses Say-Wittgenstein wie des Fürsten erste Ehefrau Prinzessin Lilly, das Prinzenpaar zu Ysenburg und Büdingen, der Graf zu Schulenburg oder aber Rolf Sachs. Die lokale Prominenz wurde angeführt von Landrat Jörg Farr mit Frau: „Wir freuen dabei zu sein und wünschen dem Paar alles gute.“ Nach dem Empfang wurde das Buffet eröffnet. Die Feierlichkeiten zogen sich bis in die späte Nacht hin. Für Musik- und Lichttechnik sorgte das BDT-Team von Marinus Kienzl. Vor der Absperrung hatten sich nur wenige Zaungäste eingefunden, die trotz der weitreichenden Beschränkungen versuchten, einen Blick auf die Feierlichkeiten zu erhaschen. Um kurz vor 13 Uhr gelang es, als der Fürst an der Seite von Makhameh von den Privatgemächern im Westflügel hinüber in das Hauptschloss schritt. Was insbesondere Christina Koch und Stefanie Engel erfreute, denen es gelang, Fotos auf ihre Smartphones zu bannen. „Ich bin Fan des Fürstenhauses“ gestand Stefanie Engel. Christina Koch pflichtete bei. Sie sei insbesondere mit Vanessa Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein befreundet, die mit ihrer Familie auf dem Schloss lebt, war zum 40. Geburtstag eingeladen. Für Koch und Engel war es bereits die zweite Hochzeit des Fürsten, bei der sie live dabei waren. Nur die erste mit Lilly, die hätten sie leider verpasst. So manche waren dabei, die als Tagestouristen nach Bückeburg gekommen waren und das Schloss besichtigen wollten. Sie mussten unverrichteter Dinge abziehen.

Ja-Wort auf Schloss Bückeburg: Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und seine Verlobte Makhameh Navabi sind standesamtlich verheiratet

Seit 2016 sind Mahkameh und Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe ein Paar – hier ein Foto von der ersten Führung durch die Fürstlichen Privatgemächer im Januar dieses Jahres. Am Samstag gaben sich die beiden das standesamtliche Ja-Wort. © Foto: Johannes Pietsch/Archiv: szlz

Bückeburg (szlz). Auf Schloss Bückeburg haben sich am Samstagmittag Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und seine Verlobte Mahkameh Navabi das Ja-Wort gegeben. Die Öffentlichkeit war von dieser standesamtlichen Trauung ebenso ausgeschlossen wie von den nachfolgenden Feierlichkeiten. So lief die Hochzeit ab:

Wegen der Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie feierte das frisch vermählte Paar im engsten Familien- und Freundeskreis. 50 Menschen waren nach Angaben des Fürstenhauses dabei, so wie es die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen erlaubt.

Vor dem Schloss zeugte lediglich ein Sicherheitsdienst und Absperrungen am Zugang zum Schlosshof sowie ein Hinweisschild davon, dass hier gerade etwas hinter den dicken Mauern des Schlosses etwas passierte. Kirchlich getraut sowie groß und in der Öffentlichkeit gefeiert werden soll im kommenden Jahr – wenn es die Corona-Pandemie zulässt.

Die Trauung fand im Goldenen Saal des Schlosses statt und nicht im Boiserie-Saal, wo eine Außenstelle des Standesamtes der Stadt Bückeburg ist und wo sonst standesamtlichen Trauungen vollzogen werden. Die Braut trug ein Kostüm der Modedesignerin Alessandra Rich, der Fürst einen dunklen Anzug.

Bei der Zeremonie waren neben den vier Trauzeugen Donatus Erbprinz zu Schaumburg-Lippe, Sohn des Fürsten aus seiner ersten Ehe, Maximilian Prinz zu Ysenburg, Rolf Sachs und Pieter Mulier sowie den vier Brautjungfern Marie-Luise „Lilly“ Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, der ersten Ehefrau von Alexander zu Schaumburg-Lippe und Mutter von Donatus zu Schaumburg-Lippe, die Schwester der Braut, Bahareh Navabi, Lillys Schwester Vanessa Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und der Freundin Sholeh Midtbö) ausschließlich die direkten Verwandten von Makhameh und Alexander dabei – wie etwa auch seine beiden Töchter aus der zweiten Ehe des Fürsten, die Prinzessinnen Felipa und Philomena.

Die standesamtliche Trauung vollzog Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach, der bereits bei der zweiten Hochzeit des Fürsten der Standesbeamte war. Nein, aufgeregt sei er: „Das ist ja keine schwierige Aktion.“ Brombach war vom Brautpaar gefragt worden, ob er dieTrauung vornehmen könne. Er kam im dunkelblauen Anzug mit fürstlichem Wappen am Revers. „Trotz Corona ein Höhepunkt für die Gesellschaft: Wir sind alle überzeugt, dass Makhameh und Alexander ein Traumpaar sind“, so sein kurzes Statement.

Nach der Trauung gab es einem Empfang im Innenhof und Gartensaal des Schlosses. Zur Südseite hin wurden Fenster und Türen geöffnet. Auf der Südwiese spielten die Bückeburger Jäger unter dem Dirigat von Sven Schnee auf. Märsche und Polka wie „Musik, Musik“, Steigermarsch, Wir Musikanten“ oder „One moment in Time“. Ob der Fürst bei seinem Lieblingsstück „Der Fliegermasch“, wie sonst selbst zum Taktstock griff, ist nicht überliefert.

Während die Trauung um 13 Uhr angesetzt war, trudelten die Gäste auf halb zwei nach und nach auf dem Schloss ein. Auf der Gästeliste standen das Erbprinzenpaar zu Hannover, die Grafen Faber-Castell, das Fürstenpaar zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Prinz und Landgraf von Hessen, Angehörige des Hauses Say-Wittgenstein wie des Fürsten erste Ehefrau Prinzessin Lilly, das Prinzenpaar zu Ysenburg und Büdingen, der Graf zu Schulenburg oder aber Rolf Sachs. Die lokale Prominenz wurde angeführt von Landrat Jörg Farr mit Frau: „Wir freuen dabei zu sein und wünschen dem Paar alles gute.“

Nach dem Empfang wurde das Buffet eröffnet. Die Feierlichkeiten zogen sich bis in die späte Nacht hin. Für Musik- und Lichttechnik sorgte das BDT-Team von Marinus Kienzl.

Vor der Absperrung hatten sich nur wenige Zaungäste eingefunden, die trotz der weitreichenden Beschränkungen versuchten, einen Blick auf die Feierlichkeiten zu erhaschen. Um kurz vor 13 Uhr gelang es, als der Fürst an der Seite von Makhameh von den Privatgemächern im Westflügel hinüber in das Hauptschloss schritt. Was insbesondere Christina Koch und Stefanie Engel erfreute, denen es gelang, Fotos auf ihre Smartphones zu bannen. „Ich bin Fan des Fürstenhauses“ gestand Stefanie Engel. Christina Koch pflichtete bei. Sie sei insbesondere mit Vanessa Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein befreundet, die mit ihrer Familie auf dem Schloss lebt, war zum 40. Geburtstag eingeladen. Für Koch und Engel war es bereits die zweite Hochzeit des Fürsten, bei der sie live dabei waren. Nur die erste mit Lilly, die hätten sie leider verpasst.

So manche waren dabei, die als Tagestouristen nach Bückeburg gekommen waren und das Schloss besichtigen wollten. Sie mussten unverrichteter Dinge abziehen.

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