In der heißen Phase: sanierung der Bundesstraße 65 kurz vor dem Abschluss Leonhard Behmann Bückeburg (szlz). Die Luft flimmert über der Straße, als die Fahrbahn der Bundesstraße 65 in Müsingen asphaltiert wird. Mit einer Spezialmaschine wird die schwarze klebrige und mehr als 150 Grad Celsius heiße Masse aufgetragen. Genau vier Zentimeter muss sie dick sein. An der ein oder anderen Stelle müssen die Arbeiter selbst Hand anlegen. Mit Schaufel und Bunsenbrenner werden kleinere Stellen nachgearbeitet. Dann schlägt die Stunde der Walzen. Der Boden vibriert, als die tonnenschweren Maschinen über die frisch asphaltierte Fahrbahn fahren und die noch weiche Masse glätten. Trotz des herbstlichen Wetters laufen die Arbeiten an der Bundesstraße 65 auf Hochtouren. Anfang der Woche war mit der dritten und letzten Bauphase begonnen worden. Arbeiter hatten mit einer Fräsmaschine die oberste Deckschicht der Fahrbahn auf der Kreuzung entfernt. „An manchen Stellen musste auch die darüberliegende Tragschicht abgefräst und ausgebessert werden“, sagt Markus Brockmann, Leiter der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln. Erst dann konnte die obere Deckschicht aufgetragen werden. Für die Arbeiten waren am Montag in Müsingen die Kreuzung Hannoversche Straße (B 65)/Müsinger Straße/Am Eichholz gesperrt worden. Der Verkehr wird seitdem mit einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeleitet. Das sei nötig, weil einige Auto- und Lastwagenfahrer immer wieder die Sperrungen und Umleitungen missachten würden, erklärt Projektleitern Nadine Felau von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Eigentlich müssten die Autofahrer spätestens in Vehlen die Bundesstraße verlassen und über die L 451 und die Bundesstraße 83 ausweichen. Der Lkw-Verkehr wird sogar großräumiger ab Sülbeck über die L 442 und die B 83 umgeleitet. „Weil Lastwagen und Autos aber trotzdem weiterfahren und dann vor einer Sackgasse stehen, müssen wir sie in Müsingen ableiten – und das geht nur über die Hannoversche Straße nach Bückeburg“, meint Felau. Aus diesem Grund muss auch der Verkehr, der aus Richtung Hannover kommt, an der Kreuzung vorbeigeleitet werden. „Wir gehen davon aus, dass wir spätestens Ende der kommenden Woche mit allen Arbeiten durch sind und die B 65 wieder freigeben können“, sagt Brockmann. Dafür müsse aber das Wetter mitspielen.

In der heißen Phase: sanierung der Bundesstraße 65 kurz vor dem Abschluss

Mit einer Spezialmaschine wird der Asphalt aufgetragen. Dahinter wird die heiße und klebrige Masse von Walzen geglättet. © Foto: Leonhard Behmann

Bückeburg (szlz). Die Luft flimmert über der Straße, als die Fahrbahn der Bundesstraße 65 in Müsingen asphaltiert wird. Mit einer Spezialmaschine wird die schwarze klebrige und mehr als 150 Grad Celsius heiße Masse aufgetragen. Genau vier Zentimeter muss sie dick sein. An der ein oder anderen Stelle müssen die Arbeiter selbst Hand anlegen. Mit Schaufel und Bunsenbrenner werden kleinere Stellen nachgearbeitet. Dann schlägt die Stunde der Walzen. Der Boden vibriert, als die tonnenschweren Maschinen über die frisch asphaltierte Fahrbahn fahren und die noch weiche Masse glätten.

Trotz des herbstlichen Wetters laufen die Arbeiten an der Bundesstraße 65 auf Hochtouren. Anfang der Woche war mit der dritten und letzten Bauphase begonnen worden. Arbeiter hatten mit einer Fräsmaschine die oberste Deckschicht der Fahrbahn auf der Kreuzung entfernt. „An manchen Stellen musste auch die darüberliegende Tragschicht abgefräst und ausgebessert werden“, sagt Markus Brockmann, Leiter der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln. Erst dann konnte die obere Deckschicht aufgetragen werden.

Für die Arbeiten waren am Montag in Müsingen die Kreuzung Hannoversche Straße (B 65)/Müsinger Straße/Am Eichholz gesperrt worden. Der Verkehr wird seitdem mit einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeleitet. Das sei nötig, weil einige Auto- und Lastwagenfahrer immer wieder die Sperrungen und Umleitungen missachten würden, erklärt Projektleitern Nadine Felau von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Eigentlich müssten die Autofahrer spätestens in Vehlen die Bundesstraße verlassen und über die L 451 und die Bundesstraße 83 ausweichen. Der Lkw-Verkehr wird sogar großräumiger ab Sülbeck über die L 442 und die B 83 umgeleitet. „Weil Lastwagen und Autos aber trotzdem weiterfahren und dann vor einer Sackgasse stehen, müssen wir sie in Müsingen ableiten – und das geht nur über die Hannoversche Straße nach Bückeburg“, meint Felau. Aus diesem Grund muss auch der Verkehr, der aus Richtung Hannover kommt, an der Kreuzung vorbeigeleitet werden.

„Wir gehen davon aus, dass wir spätestens Ende der kommenden Woche mit allen Arbeiten durch sind und die B 65 wieder freigeben können“, sagt Brockmann. Dafür müsse aber das Wetter mitspielen.

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